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19. Netzwerkkonferenz: Mit Industrie 4.0 zu mehr Ressourceneffizienz

09. Juni 2017

Unter dem Titel „Die digitale Transformation – Chancen und Herausforderungen für Ressourceneffizienz“ findet heute um 11 Uhr die 19. Konferenz des Netzwerkes Ressourceneffizienz statt. Veranstaltungsort ist das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit in Berlin. Im Fokus des Netzwerktreffens steht die Vorstellung der Studie „Ressourceneffizienz durch Industrie 4.0 – Potenziale für KMU des verarbeitenden Gewerbes.“

Der Zusammenhang zwischen digitaler Transformation und Ressourceneffizienz steht auf der 19. Konferenz des Netzwerks Ressourceneffizienz, die heute im Bundesumweltministerium stattfindet, im Fokus. Im Rahmen der Netzwerkkonferenz werden die Ergebnisse der Studie „Ressourceneffizienz durch Industrie 4.0 – Potenziale für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) des verarbeitenden Gewerbes“ erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

Digitalisierungsmaßnahmen leisten einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung von Material- und Energieeffizienz. „Digitalisierung in Unternehmen, richtig gemacht, bedeutet immer einer Steigerung der Ressourceneffizienz. Denn im Ergebnis ist sie nichts anderes als die vollständige Erfassung und Optimierung aller Energie- und Stoffströme entlang des gesamten Lebenswegs eines Produkts. Auf dem Weg dahin brauchen vor allem die KMU aber noch viel Hilfe und Unterstützung“, so Dr. Martin Vogt, Geschäftsführer der VDI Zentrum Ressourceneffizienz GmbH (VDI ZRE).

Anhand ausgewählter Fallbespiele von KMU des verarbeitenden Gewerbes werden die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung für Ressourceneffizienz beleuchtet. Vertreter der Bundesländer sowie Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft erörtern Potenziale und technische Maßnahmen. Darüber hinaus wird erstmals der Film „Industrie 4.0 leicht gemacht – Material- und Energiesparen durch Apps“ gezeigt: Er veranschaulicht, wie Unternehmen bereits Ressourcen mittels digitalisierter Prozesse einsparen können. In Podiumsdiskussionen identifizieren die Konferenzteilnehmer Forschungsbedarfe für die Wissenschaft und zeigen mögliche Handlungsempfehlungen für KMU und die Politik auf.

Ein Konsortium bestehend aus der TU Darmstadt, dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung sowie dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz haben gemeinsam die Studie erarbeitet. Beauftragt wurde die Studie vom VDI ZRE in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung sowie dem Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz.

Das Netzwerk Ressourceneffizienz (NeRess) wurde im März 2007 in Berlin gegründet. Impulsgeber für die Gründung ist das Bundesumweltministerium. NeRess versteht sich als Forum aller Akteure im Themenfeld Ressourceneffizienz. Es soll Unternehmen, Ingenieure, Entwickler, Forscher, Wissenschaftler, Ausbilder, Verbände und andere Multiplikatoren wie Stiftungen und Nichtregierungsorganisationen verknüpfen. Die halbjährlichen Konferenzen sind das Austauschforum des Netzwerks. Das Netzwerk verfolgt einen „Bottom-Up“-Ansatz, um in der Praxis neue Ideen zu initiieren und die Ziele der nationalen Strategien zu Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz der Bundesregierung mit konkreten Ansätzen zu unterstützen. Nähere Infos unter www.neress.de.

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