Glossar

Kaskadennutzung

Kaskadennutzung beschreibt die Strategie, Rohstoffe oder daraus hergestellte Produkte so lange wie möglich im Wirtschaftssystem zu nutzen. Dabei werden sogenannte Nutzungskaskaden durchlaufen, die von höheren Wertschöpfungsniveaus in tiefere Niveaus fließen. Dadurch wird die Wertschöpfung insgesamt erhöht und die Umweltauswirkung gesenkt; Beispiel: Biomasse wird zunächst stofflich beispielsweise als Holzmöbel, ggf. über mehrere Nutzungsetappen oder Produkte, verwendet und am Ende des Produktzyklus energetisch verwertet, d. h. verbrannt;

KEA

Der Kumulierte Energieaufwand (KEA) gibt die Gesamtheit des primärenergetisch bewerteten Aufwands an, der im Zusammenhang mit der Herstellung, Nutzung und Beseitigung eines Produkts oder einer Dienstleistung entsteht bzw. diesem ursächlich zugewiesen werden kann. Die Berechnung des KEA erfolgt gemäß VDI-Richtlinie 4600;

KMU

Unternehmen gelten – laut EU-Definition – als kleine und mittlere Unternehmen (KMU), wenn sie festgelegte Schwellenwerte nicht überschreiten:

  • Sie haben weniger als 250 Mitarbeiter,
  • Der Jahresumsatz beträgt höchstens € 50 Mio. oder die Jahresbilanzsumme beträgt höchstens € 43 Mio.

Bei der Berechnung von Mitarbeiterzahl, Umsatz oder Bilanzsumme sind gegebenenfalls bestehende Unternehmensverflechtungen zu berücksichtigen und die Daten der verflochtenen Unternehmen mit in die Berechnung einzubeziehen;

Kohlendioxid (CO2)

Kohlendioxid ist eine Kohlenstoff-Sauerstoff Verbindung, die natürlicher Bestandteil der Luft ist, und bei der Ausatmung von Organsimen entsteht. Bei Verbrennungsprozessen entsteht CO2 in großen Mengen. CO2 gilt als Treibhausgas und klimaschädigend;

Koppelnutzung

Parallele Nutzung von Produkten oder Energie, um eine nachhaltigere und effektivere Nutzung von Rohstoffen und damit eine Wirkungsgrad-/Wertschöpfungssteigerung über einen gesamten Produktionsprozess zu erreichen. Beispiel: Nutzung von Stroh in der Tierhaltung als Nebenprodukt der Getreideernte;

KRA

Der Kumulierte Rohstoffaufwand (KRA) ist die Summe aller Rohstoffaufwendungen entlang der Gewinnungsphase eines Rohstoffs pro funktionaler Einheit, ausgedrückt in Tonnen pro Tonne. Beispielsweise wird bei Metallen das Erz als Ausgangsmaterial berücksichtigt, zudem werden alle mineralischen und energetischen Rohstoffe zur Gewinnung des reinen Metalls in gleicher Weise dem Ausgangsmaterial hinzugerechnet. Nicht wirtschaftlich verwendete Materialien (wie Abraum) bleiben unberücksichtigt;

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