Ressourceneffizienz des Tragwerks

Für die Erstellung der Tragkonstruktion eines Gebäudes stehen verschiedenste Materialien wie Holz, Stahlbeton und Stahl zur Verfügung. Wenngleich sich nicht jedes Material für alle Bauaufgaben eignet, so kann doch bei vielen Anwendungen zwischen ihnen gewählt werden. Für die Umsetzung von Ressourceneffizienz im Bauwesen ist es daher von Interesse, welche Ressourceninanspruchnahme mit den jeweiligen Materialien verbunden ist. Um dies für einen einfachen Fall exemplarisch darzustellen, soll nachfolgend das Beispiel einer 3 Meter hohen Stütze vorgestellt werden, die in den gängigen Tragwerksmaterialien Holz, Stahlbeton und Stahl ausgebildet wurde. Für das Beispiel wurde die Stütze neben ihrem Eigengewicht mit einer Last von etwa 10 Tonnen belastet.

Für die ökobilanzielle Bewertung der Materialien wurde die Baustoffdatenbank Ökobau.dat 2011 herangezogen, in der nahezu alle verfügbaren Baustoffe aufgeführt sind. Zur Beurteilung der Ressourceneffizienz wurden dabei die gespeicherten Werte zum Energiebedarf und zur CO2-Emission bei der Herstellung sowie zur Entsorgung genutzt. Als weiteres, nicht in der Ökobau.dat erfasstes Ressourceneffizienz-Kriterium wurde die Rohstoffart ergänzt, so dass vier Kriterien im Detail untersucht werden:

  • Rohstoffart
  • Energiebedarf (Herstellung)
  • CO2-Emission (Herstellung)
  • Entsorgung (End of Life)

Die Ergebnisse der Analyse für die vier Ressourceneffizienz-Kriterien lassen sich für die drei Materialien wie in der folgenden Grafik zusammenfasse

Tragwerke - Kriterien für Ressourceneffizienz. Grün = geringer Ressourcenverbrauch, Gelb = mittlerer Ressourcenverbrauch, Rot = hoher Ressourcenverbrauch (Grafik: VDI ZRE GmbH / Marco Naujokat)

Informationen im Detail

Alle Details der Analyse finden Sie in der Kurzanalyse Nr. 2: Ressourceneffizienz der Tragwerke inklusive einer ausführlichen Dokumentation der Herangehensweise und des Rechenwegs. In dem Film Recyclingbeton aus unserem WebVideomagazin erfahren Sie auch, wie sich die Ressourceneffizienz von Beton durch den Einsatz von Recycling-Gesteinskörnungen maßgeblich erhöhen lässt.

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