Modularer Gebäudeaufbau
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Ein modularer Gebäudeaufbau ermöglicht die Vorfertigung einzelner Gebäudemodule in einer Fabrik. Anschließend können diese auf der Baustelle zu einer Gebäudestruktur verbunden werden. Die Verbindungen zwischen den Modulen sind für gewöhnlich lösbar und kommen in relativ geringer Anzahl vor, wodurch analog zur einfachen Montage auch eine einfache Demontage auf der Baustelle erfolgen kann. Dies reduziert ebenfalls die Bauzeit und führt dadurch zu Kosteneinsparungen. Weiterhin besteht die Möglichkeit, einzelne Module auszutauschen, ohne dabei die gesamte Gebäudestruktur zu beeinflussen. Dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass die eingesetzten Materialien bis zum Ende ihrer technischen Lebensdauer stofflich genutzt werden.
Gebäudemodule sind nach einer Demontage erneut in einer Fabrik bearbeitbar. Defekte Bauteile können bestenfalls gelöst, rezykliert und erneuert werden. Eine maschinelle Fertigung der Module bietet im Umkehrschluss auch das Potenzial eines maschinellen Rückbaus*
Brenner, V. (2010): Recyclinggerechtes Konstruieren - Konzepte für eine abfallfreie Konstruktionsweise im Bauwesen. Diplomarbeit, Stuttgart, (abgerufen am: 10.03.2022).
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