Metallische Materialien
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Metallische Materialien wie z. B. Aluminium, Kupfer, Stahl und Zink sind ohne Qualitätsverlust stofflich wiederverwertbar und werden aufgrund ihres hohen monetären Werts auch aus Materialgemischen wiedergewonnen. Im Vergleich zu Naturbaustoffen sind allerdings die Rohstoffgewinnung, Produktherstellung und das Recycling mit einem hohen Ressourcenaufwand verbunden. Die Gewinnung von metallischen Primärrohstoffen verursacht im Vergleich zum Recycling enorme negative Umweltauswirkungen*
Hillebrandt, A.; Riegler-Floors, P.; Rosen, A. und Seggewies, J.-K. (2021): Recycling Atlas - Gebäude als Materialressource. 2. Auflage, Edition Detail, München, ISBN 978-3-95553-415-8.
. Das Schmelzen von Sekundäraluminium benötigt beispielweise nur 5 % der Energie, die zur Gewinnung des Primärrohstoffs notwendig ist*
Hillebrandt, A.; Riegler-Floors, P.; Rosen, A. und Seggewies, J.-K. (2021): Recycling Atlas - Gebäude als Materialressource. 2. Auflage, Edition Detail, München, ISBN 978-3-95553-415-8.
. Eine gezielte Auswahl des Herstellers, der garantiert Metallschrott als Rohstoff verwendet, ist empfehlenswert. Dennoch muss berücksichtigt werden, dass das Recycling von metallischen Rohstoffen große Energiemengen bei der Einschmelzung und Neuformung beansprucht. Das Ziel sollte daher sein, die eingesetzte Materialmenge zu minimieren und Metallbauteile aus dem Gebäudebestand möglichst wiederzuverwenden.