Glossar

Data-Mining

Das Data Mining ist die Anwendung von Methoden und Algorithmen zur möglichst automatischen Extraktion empirischer Zusammenhänge zwischen Planungsobjekten, deren Daten in einer hierfür aufgebauten Datenbasis bereitgestellt werden. Beispielsweise kann so ermittelt werden, welche Produkte häufig zusammengekauft werden oder welche Faktoren ausschlaggebend sind für die Kundentreue.“ (Quelle: Gabler Wirtschaftslexikon, Link)

Dematerialisierung

Der Begriff Dematerialisierung beschreibt die Verringerung der Materialmenge, welche für die Befriedigung der menschlichen Bedürfnisse eingesetzt wird – also die „Reduzierung des Einsatzes an Primärrohstoffen unter Einbeziehung der ökologischen Rucksäcke“ (siehe Glossar „ökologischer Rucksack“). Die Dematerialisierung zählt zu den Prinzipien der nachhaltigen Rohstoffnutzung (Quelle: UBA, Link).

Digitale Fabrik

Die digitale Fabrik (engl. Digital Factory) ist ein Oberbegriff für ein umfassendes Netzwerk aus digitalisierten Fertigungseinheiten, die im Idealfall ihre Produktion eigenständig planen und steuern (Quelle: VDI 4499 Blatt 1:2008).

Digitaler Zwilling

Ein Digitaler Zwilling (engl. Digital Twin) ist die Modellierung von Produkten sowie Maschinen und ihrer Bestandteile mithilfe digitaler Werkzeuge. Hierbei sind alle Daten, wie Geometrie, Kinematik und Logik, mit einbezogen. Es ist also das Abbild des physischen ‚Assets‘ in der realen Fabrik und ermöglicht dessen Simulation, Steuerung und Verbesserung. (Quelle: Fraunhofer IOSB, Link).

Digitale Transformation

Die digitale Transformation beschreibt den fortlaufenden Veränderungsprozess, der mit dem steigenden Grad der Digitalisierung die gesamte Wirtschaft und Gesellschaft betrifft (Quelle: Gabler Wirtschaftslexikon, Link).

Digitalisierung

Unter dem Begriff Digitalisierung können zahlreiche technische Abläufe zusammengefasst werden, welche bezogen auf die Komplexität und Art der Abläufe völlig unterschiedlich sind.
Zum einen ist Digitalisierung der Transfer von analogen Datenträgern in „digitale maschinell verarbeitbare Äquivalente“. Bei diesem Transfer wird zu Beginn nur das Trägermedium verändert. Eine Adresskartei wird beispielsweise zu einer Datenbank oder ein Foto zu einer Bilddatei. Um diesen Transfer zu vermeiden, werden die meisten Daten heute von Beginn an bereits digital erfasst, beispielsweise die Formularerfassung auf einer Webseite oder die Aufnahme eines Fotos mit einer Digitalkamera. Zum anderen ist Digitalisierung dafür zuständig, (physische) Daten maschinenlesbar zu gestalten. Hierbei sind aufwändige Analyseprozesse nötig. Neben der reinen Nutzung künstlicher Intelligenz werden häufig Rohdaten von Menschen vorbehandelt, um anschließend durch Maschinelles Lernen einen Digitalisierungsprozess zu ermöglichen. Hierbei werden jedoch oft einzelne Digitalisierungseffekte fälschlicherweise der künstlichen Intelligenz zugeschrieben (Quelle: Bitkom (2017): Künstliche Intelligenz – wirtschaftliche Bedeutung, gesellschaftliche Herausforderungen, menschliche Verantwortung, DFKI, S. 12).

Direkter Materialeinsatz

Der direkte Materialeinsatz (engl. Direct Material Input, DMI) ist ein Stoffstromindikator zur Beschreibung des Stoffhaushalts und der Ressourcenproduktivität von Volkswirtschaften. Der DMI wird aus der Summe aller direkten Materialeinsätze zur Weiterverarbeitung innerhalb einer Volkswirtschaft gebildet. Er berücksichtigt genutzte, inländische Ressourcenentnahmen sowie Importe (Quelle: UBA, Link).

Downcycling

Das Downcycling bezeichnet einen Recyclingprozess, durch den der erzeugte Sekundärrohstoff qualitativ minderwertiger ist als das Ausgangsmaterial (Quelle: UBA, Link).

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