Glossar

Predictive Maintenance

Durch prädiktive Instandhaltung (engl. Predictive Maintenance) wird es möglich, unerwünschte Betriebszustände von Maschinen vorauszubestimmen. Dies geschieht auf Grundlage der aus Condition Monitoring erhaltenen Erfahrungswerte, welche zunächst analysiert und dann interpretiert werden müssen, um valide Ergebnisse zu erhalten. Diese Prognosen verhelfen zu einer bedarfsorientierten Planung von Wartungs- und Servicearbeiten, welche somit gebündelt werden und in geplanten Stillstandzeiten durchgeführt werden können. Durch die Nutzung von Predictive Maintenance kann die Verfügbarkeit von Maschinen und Anlagen erhöht werden, da ungeplante Maschinenausfälle weniger oft auftreten. Die Erhöhung der Maschinenverfügbarkeit geht jedoch mit einem hohen Aufwand an Analysetätigkeiten, Zeit und Kosten einher, sodass der Einsatz nur gezielt und nicht generell erfolgen sollte (Quelle: Fraunhofer, Link).

Primärrohstoff, erneuerbar

Ein erneuerbarer Primärrohstoff ist ein aus der Natur entnommener Rohstoff, der sich innerhalb eines unterschiedlich definierten Zeitraums erneuern kann. Alle biogenen Rohstoffe zählen zu den erneuerbaren Primärrohstoffen (Quelle: Deutsches Ressourceneffizienzprogramm II, Link).  

Primärrohstoff, nicht erneuerbar

Ein nichterneuerbarer Primärrohstoff ist ein aus der Natur entnommener Rohstoff, der sich nicht innerhalb einer durchschnittlichen menschlichen Lebenszeit auf natürlichem Wege erneuern lässt. Zu den nicht erneuerbaren Primärrohstoffen zählen u. a. mineralische und fossile Rohstoffe (Quelle: Deutsches Ressourceneffizienzprogramm II, Link).

Produkt

Ein Produkt ist das Ergebnis einer Produktion und das Sachziel einer Unternehmung bzw. auch Mittel der Bedürfnisbefriedigung. Ein Produkt ist unterteilbar in materielle Sachgüter, wie Gebrauchsgüter und Verbrauchsgüter, in immaterielle Produkte wie Dienstleistungen und in Energieleistungen. Im Rahmen eines Herstellungsprozesses ist ein Produkt ein erzeugtes Gut, das durch eine Wertschöpfungssteigerung von Ausgangsmaterialen wie Rohstoffe, Halbwaren etc. entsteht (Quelle: Gabler Wirtschaftslexikon, Link; Quelle: UBA, Link).

Produktionsprozess

Ein Produktionsprozess beschreibt einen Satz von in Wechselbeziehung oder Wechselwirkung stehenden Tätigkeiten, die einen Input, wie Materialien und Energie in einen Output, wie Halbzeuge und fertige Produkte umwandeln. Im unternehmerischen Zusammenhang versteht man darunter einen gerichteten Verlauf oder eine geplante Abwicklung bzw. ein bestimmtes Verfahren, dass zur Herstellung eines Produkts dient oder bei festgeschriebener Ausgangssituation zu einem vorbestimmten Ergebnis führt (Quelle: UBA, Link).

Produktivität

Die Produktivität ist ein Maß für die Leistungsfähigkeit. Hierbei wird das Ergebnis einer Tätigkeit ins Verhältnis zur dazu notwendigen Einsatzleistung gesetzt (Quelle: Gabler Wirtschaftslexikon, Link).

Produktlebensweg

Der Lebensweg bzw. der Lebenszyklus umfasst eine typische Entwicklungsaufeinanderfolge eines Produkts über mehrere Stationen. Dazu zählen die Herstellung, die Distribution, die Nutzung sowie das Recycling bzw. die Entsorgung – also geht es um einen Ablauf von der Wiege zur Bahre (engl. Cradle-to-Grave) (Quelle: VDI 4800 Blatt 1:2016-02).

Produkt-Service-System (PSS)

Ein Produkt-Service-System (PSS) kombiniert (materielle) Produkte und (immaterielle) Dienstleistungen und integriert diese über den gesamten Lebenszyklus. Daraus resultieren neue, hybride Wertschöpfungsstrukturen, welche spezifische Kundenbedürfnisse erfüllen sollen. Sie bieten die Möglichkeit, neben ökonomischen Aspekten auch wertorientierte Aspekte (z. B. Image oder soziale Verantwortung) sowie Aspekte der Ressourceneffizienz zu berücksichtigen (Quelle: VDI ZRE, Link und die dort aufgeführten Quellen).

Produktsystem

Ein Produktsystem umfasst die Gesamtheit aller Prozesse sowie aller stofflichen und energetischen Flüsse mit denen ein Produkt im Laufe seines Lebenszyklus in Verbindung steht. (Quelle: UBA, Link). 

Produktverantwortung

Die Produktverantwortung verpflichtet Hersteller, für ihre Produkte auch nach der Nutzungsphase eine adäquate Entsorgung zu gewährleisten. Dadurch sollen Anreize geschaffen werden, die Produkte bereits in der Entwicklungsphase entsorgungs- bzw. umweltgerecht zu gestalten (Quelle: UBA, Link).

Programmentwurf Ressourceneffizienz, Deutsches Ressourceneffizienzprogramm (ProgRess)

Das Deutsche Ressourceneffizienzprogramm (Arbeitstitel: Programmentwurf Ressourceneffizienz, ProgRess) legt Ziele, Leitideen und Handlungsansätze zum Schutz der natürlichen Ressourcen fest. Über ProgRess berichtet die Bundesregierung verpflichtend alle vier Jahre bezogen auf die Entwicklung der Ressourceneffizienz in Deutschland (Quelle: BMU, Link).

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