Neuer Plansenker erhöht Standzeit

Kategorie(n): Fertigungstechnik, Metall | Lebenswegphase(n): Herstellung, Nutzung

Ein Unternehmen konnte die Standzeit von Plansenkern durch deren Modifikationen um 62 Prozent erhöhen. Die nun vierschneidigen Plansenker mit einem Schneidendurchmesser von 26 mm haben eine dem Prozess angepasste Schneidenverrundung und eine MC0700-Beschichtung, die Silizium enthält. Deren Schichthaftung ist durch eine spezielle Interface-Schicht erhöht. Auf Hochglanz polierte Spannuten optimieren die Spanabfuhr. Weil die Austritte der Kühlbohrungen im Stirnspanraum liegen, ist die Arbeitstemperatur erheblich reduziert. Die Werkzeugmaschinen werden geschont, weil der Schnittdruck durch modifizierte Freiwinkel an den Eckenradien verringert werden kann.

Eingesetzt werden die Plansenker zum Fertigbohren von Formkonturen an Achsbauteilen und Flanschbauteilen für Getriebewellen bei einem Automobilzulieferer. Gebohrt wird der Stahlwerkstoff C70S6, der durch seinen hohen Kohlenstoffgehalt sprödes Bruchverhalten aufweist. Die Plansenker erreichen beim Fertigbohren eine Standzeit von 1440 Bauteilen, 62 Prozent mehr im Vergleich zu den zuvor eingesetzten Werkzeugen. Entsprechend geringer fallen Wechselzeiten und Stillstand aus, bei längerer Maschinenlaufzeit.


Quelle(n):

MaschinenMarkt, Ausgabe 37 vom 07.09.2015, S. 36-38

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