Fräsen statt schleifen

Kategorie(n): Fertigungstechnik, Metall, Holz und Möbel | Lebenswegphase(n): Nutzung, Recycling

Mit dem vorhandenen Handwinkelschleifer zu fräsen anstatt zu schleifen ist dank eines neuen Produkts der nordrhein-westfälischen Firma Maija Frästechnik GmbH möglich. Der Fräsring aus Hartmetall, mit eingeschliffenen Zähnen verzahnt, wird am handelsüblichen Handwinkelschleifer befestigt und fräst z. B. Fasen in Metalle wie Aluminium, Kupfer, Titan, Stahl und Holz. Der wichtigste Anwendungsvorteil im Vergleich zum Schleifen ist vor allem die Staubfreiheit. Die erzeugten Späne können in den Metallkreislauf zurückgeführt werden und gehen im Gegensatz zum vorher erzeugten Staub dem Stoffkreislauf nicht verloren.

Vor allem spart ein Fräsring Rohstoffe (Schleifmittel) ein. Bis zu 5000 Schleifscheiben werden innerhalb der Lebensdauer eines Fräsrings ersetzt. Bei der Aluminiumbearbeitung hat der Fräsring beispielsweise eine Standzeit von 300 bis 500 Stunden. Er kann bis zu siebenmal nachgeschliffen werden kommt anschließend restmüllfrei ins Hartmetallrecycling.

Für diese Produktentwicklung hat die Maija Frästechnik GmbH im Dezember 2015 den Rohstoffeffizienz-Preis des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie erhalten.


Quelle(n):

Innovationsblog

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