Energieeffizienz steigern mit Hochleistungsdämmstoffen

Kategorie(n): Chemie, Verfahrenstechnik, Oberflächentechnik | Lebenswegphase(n): Werkstoffherstellung

Ein Materialwechsel in der technischen Isolierung von Rohrleitungen ermöglicht Energieeinsparungen. Bedingung ist, dass Anlagenbetreiber nicht nur auf Kriterien wie niedrige Investitionskosten oder den Berührungsschutz achten, bei dem die Oberflächentemperatur im Verkehrsbereich 60 °C nicht überschreiten darf.

Der Chemiestandortbetreiber Infra Leuna, Betreiber des Chemiestandorts Leuna, hat eine 3,7 km langen Dampfleitung als Mischinstallation mit zwei verschiedenen Hochleistungsdämmstoffen ausgelegt. Dadurch wird deutlich weniger Überhitzungswärme abgegeben als bei der klassischen Steinwolle-Lösung, gleichzeitig verringert sich der Anfall von Dampfkondensat. Der Einsatz der Berechnungssoftware Tech Calc 2.0 und eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung gingen voraus.

Als erste Lage der Mischinstallation kommen Drahtnetzmatten mit dem Hochleistungsdämmstoff Ultimate zum Einsatz, um die Wärmeverluste bei einer Dampftemperatur von mehr als 300 °C deutlich zu reduzieren. Als zweite Lage wurde eine Drahtnetzmatte aus herkömmlicher Steinwolle verwendet. Jede Lage hat rund 80 mm Dicke. Die Drahtnetzmatte ist standardmäßig mit Edelstahl-Drahtgarn auf verzinktes Drahtgeflecht gesteppt. Der Hochleistungsdämmstoff Ultimate besteht aus einer der Steinwolle ähnlichen Mineralwolle mit einem Schmelzpunkt von über 1000 °C. Das Gesamtsystem bietet reduziertes Gewicht bei gleichzeitig niedrigerer Wärmeleitfähigkeit.


Quelle(n):

Process, Vogel-Verlag

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