CNC-Drehmaschine mit neuer Kühlung spart über die Hälfte Strom

Kategorie(n): Fertigungstechnik, Metall, Produktionsinfrastruktur | Lebenswegphase(n): Nutzung, Herstellung

Bosch Rexroth stellt im Werk Elchingen Hydraulikpumpen und -motoren her, deren Komponenten teilweise auf einer CNC-Drehmaschine gefertigt werden. Bei diesen Drehmaschinen entfallen über 15 Prozent des Energiebedarfs auf die Kühlung von Spindeln und Schaltschrank. Um den Energieverbrauch zu senken, wurde ein neuer Chiller, eine Absorptionskältemaschine, nachgerüstet.

Im Rahmen der Umrüstung wurde der Energieverbrauch sowohl vor als auch nach der Umrüstung detailliert dokumentiert, um die Steigerung der Energieeffizienz beziffern zu können. Dazu gehörte auch die Unterscheidung der zwei Maschinenzustände „Working“ mit spanender Bearbeitung der Bauteile und „Operational“ während der Werkzeug- oder Bauteilwechsel. Der wesentliche Unterschied beim Energieverbrauch zwischen den beiden Maschinenzuständen ist die Leistungsaufnahme des Antriebsstrangs sowie der Anlage für die Kühlschmiermittel-Einspeisung. Der Anteil der Kühlung am Gesamtenergieverbrauch betrug vor dem Umbau zwischen 17 Prozent im Zustand „Working“ und 25 Prozent im Zustand „Operational“. Mit den neu eingebauten, energieeffizienten Geräten konnte der Energieverbrauch gesenkt werden. Der Chiller verbraucht über 50 Prozent weniger elektrische Energie als der alte Rückkühler, beim Schaltschrank-Kühlgerät beträgt die Einsparung über 80 Prozent. Das bedeutet auf ein Jahr hochgerechnet ein Einsparpotenzial für eine CNC-Drehmaschine von bis zu 7000 kWh. Zudem reduziert sich mit dem Chiller die Hysterese des Kühlmittelvorlaufs von zuvor mehr als 2 K auf 0,2 K, was sich bei der Herstellung von Präzisionsdrehteilen positiv auf ihre Qualität auswirkt.


Quelle(n):

MaschinenMarkt

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