Materialeffizienz durch innovative Messtechnologie im Verzinkungsprozess

Kategorie(n): Oberflächentechnik | Lebenswegphase(n): Nutzung

Bei der Feuerverzinkung handelt es sich um einen standardisierten Veredelungsprozess, der Werkstoffe wie Stahl und Eisen dauerhaft vor Korrosion schützt. Hierbei wird das Metall in einem Stahlkessel mit einer 450°C heißen Zinkschmelze getaucht. Dabei bildet sich an der Oberfläche eine korrosionsschützende Eisen-Zink Legierungsschicht aus. Der Verzinkungskessel wird über mehrere Brenner an unterschiedlichen Stellen erhitzt, das mit der Zeit zu einem temperaturabhängigen Verschleiß im Kessel führt. Um einen Kesselbruch zu vermeiden, sind regelmäßige Kontrollen notwendig. Dafür setzt die WIEGEL Verwaltung GmbH & Co KG auf sogenannte Ultraschall-Innenmessungen. Diese messen die Wanddicken des Stahlkessels. Anhand dessen kann dann die restliche Kessellebensdauer annähernd vorhergesagt werden. Des Weiteren ermöglichen Ultraschall-Messungen, den Verschleiß des Kessels zu reduzieren. Mittels der Ultraschall-Messung können die Einstellung der Ofenbrenner gezielt an die unterschiedlich gemessenen Wanddicken angepasst werden. Somit werden dünnere Stellen des Kessels mit geringeren Temperaturen befeuert. Durch die Umsetzung der innovativen Messtechnologie ist es dem Unternehmen gelungen, die Lebensdauer der Stahlkessel auf ein bis zwei Jahre zu erhöhen. Mit den damit einhergehenden Materialeinsparungen konnte der jährliche CO2-Ausstoß um 29 Tonnen reduziert werden.


Quelle(n):

https://wiegel.de/fileadmin/redaktion/filesallgemein/BestPractice/WIEGEL_InnovativeMesstechnologien.pdf

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