Abhitzekraftwerk im Zementwerk

Kategorie(n): Baustoffe und Bauprodukte, Energietechnik, Digitalisierung | Lebenswegphase(n): Herstellung

Durch die umfassende Verstromung ungenutzter Abwärme will ein Zementwerk in Oberbayern seinen externen Strombedarf um fast ein Drittel senken. Das wird jährlich rund 31.500 t an CO₂-Emissionen einsparen. Seit Juni 2012 ist das Abhitzekraftwerk zur Verstromung der Restwärme im Probebetrieb. Dabei müssen die Rohre im Kessel regelmäßig abgeklopft werden, damit der Staub im Abgas den Kessel nicht verklebt.

Das Kraftwerk hat einen thermischen Wirkungsgrad von 22 % und kann viel Wasser einsparen. Bisher wurden für die Kühlung des heißen Abgases jede Stunde rund 30 m³ Wasser aus dem werkeigenem Tiefbrunnen benötigt. Das neue Abhitzekraftwerk benötigt 35 m³ Wasser, welches jedoch dauerhaft in einem Kreislauf geführt wird. Allerdings sind Abhitzekraftwerke nicht in jedem Zementwerk sinnvoll einsetzbar. Wenn Materialien mit höheren Wassergehalten im Bereich von 10 % und mehr getrocknet werden müssen, wird beinah die gesamte Abwärme für die Trocknung benötigt.


Quelle(n):

VDI nachrichten, Nr. 43, 26. Oktober 2012, S. 9

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