Wiederaufbereitung von Medizintechnikprodukten reduziert den Kunststoffverbrauch um 40 %

Kategorie(n): Kunststoffe | Lebenswegphase(n): Recycling, Herstellung

Die Wiederaufbereitung von Medizintechnikprodukten reduziert den Kunststoffverbrauch um 40 %.
Bei einem Medizintechnikhersteller werden die Orthesen nach Gebrauch wiederaufbereitet. So konnten im Jahr 2011 von rund 124 t eingesetztem Kunststoff rund 40 % eingespart werden.

Für die Wiederaufbereitung müssen zum Beispiel auch bezüglich der hygienischen Standards einige Auflagen erfüllt werden. Außerdem müssen die Produkte von ihrem Aufbau her dafür geeignet sein. Es wird bereits bei der Entwicklung neuer Produkte darauf geachtet, dass sie sich zur Wiederaufbereitung eignen. Bei den entwickelten Produkten ist zu beachten, dass die Montage einfach ist und sie mit wenig Aufwand auch wieder zerlegbar sind. Desweiteren wird eine strukturierte Logistik mit professionellen Bestands- und Rückholmanagement und eine komplexe Organisation aus Qualitätssicherung und modernen Maschinen benötigt. Rund 90 % der ausgelieferten Orthesen kommen zur Wiederaufbereitung zurück. Aus wiederaufbereiteten Kunststoffteilen werden durch neue Kissen, die an der Haut der Patienten anliegen, und neuen Sohlen neuwertige Orthesen erstellt. Im Durchschnitt ist es möglich die Kunststoffteile einer Orthese sechs Mal wieder zur Wiederaufbereitung zu geben. Ausschließlich die Kissen und Sohlen sind Einmalteile.


Quelle(n):

Vogel Business Media

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