ULTRAPORCRETE – bessere Dämmeigenschaften und geringerer Rohstoffverbrauch

Kategorie(n): Baustoffe und Bauprodukte | Lebenswegphase(n): Werkstoffherstellung

ULTRAPORCRETE ist ein patentierter Schaumbeton, der am Lehrstuhl Werkstoffe des Bauwesens der TU Dortmund entwickelt wurde. Im Vergleich zu herkömmlichem Beton besitzt er aufgrund des hohen Porenanteils eine deutlich höhere Wärmedämmeigenschaft und eine geringere Dichte.

Durch die Zugabe eines Treibmittels vergrößert sich nach dem Gießen sein Volumen um bis zu 100 Prozent, wodurch eine Wärmeleitfähigkeit von λ = 0,12 – 0,2 W/mK erzielt wird.
Bei einer Wandstärke von 20 cm entspricht deren Dämmwirkung einer 4 cm dicken Dämmstoffschicht (Wärmeleitfähigkeit Dämmung: λ = 0,4 W/mK). Im Vergleich dazu würde bei gleicher Wandstärke mit normalem Beton lediglich eine Dämmwirkung entsprechend einer Dämmschichtdicke von 4 mm erzielt.

Damit kann durch die Verwendung von ULTRAPORCRETE eine zusätzlich vorzusehende Dämmschicht deutlich dünner ausfallen. Darüber hinaus ergibt sich für niedrige Druckfestigkeiten ein geringerer Rohstoffverbrauch, welcher auf die gegenüber Normalbeton deutlich reduzierte Dichte von 500-1000 kg/m³ zurückzuführen ist (Dichte Normalbeton: ρ = 2000-2600 kg/m³).
Die Realisierung eines ersten Gebäudes mit ULTRAPORCRETE ist für 2010 geplant. Eine bauaufsichtliche Zulassung ist angestrebt.


Quelle(n):

Technische Universität Dortmund, Lehrstuhl Werkstoffe des Bauwesens

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