Umweltfreundlicher Beton

Kategorie(n): Baustoffe und Bauprodukte, Verfahrenstechnik | Lebenswegphase(n): Werkstoffherstellung

Am Institut für Materialprüfung und Baustofftechnologie der TU Graz wurde ein Beton entwickelt, dessen CO2-Emissionen in der Herstellung bis zu 30 Prozent geringer sind, bei bis zu 15 Prozent geringerem Primärenergiebedarf. Der sogenannte Öko2-Beton entstand zusammen mit dem Verband der Österreichischen Beton- und Fertigteilwerke und entspricht daher den Anforderungen an Beton für Fertigteile, etwa bei Frühfestigkeit und Erhärtungszeit – die Hebefähigkeit ist nach acht Stunden gegeben.

Den Wissenschaftlern und Praktikern ging es nicht um eine Alternative zu Beton, sondern um die Verbesserung des Bestehenden. Der Ansatz war daher eine neue Betonzusammensetzung mit geringer Umweltwirkung. Dabei sollte nicht nur der Primärenergiebedarf für das Brennen reduziert werden, sondern auch die Menge des freigesetzten Kohlendioxids, das bei der chemischen Reaktion des zugegebenen Kalksteins entsteht. Neben dem optimierten Mischverhältnis von gezielt ausgewählten Feinststoffen und Bindemitteln im Beton wurden als Mikrofüller sehr feine Gesteinsmehle beigemischt, wie sie in der Nähe der Fertigteilwerke regional verfügbar sind. Sieben österreichische Fertigteilwerke stellen bald prototypische Bauelemente her, die auf Dauerhaftigkeit geprüft werden.


Quelle(n):

Informationsdienst Wissenschaft

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