Klebstoffe aus biogenen Rohstoffen

Kategorie(n): Werkstoffe, Chemie | Lebenswegphase(n): Werkstoffherstellung, Beseitigung

Seit Oktober 2016 arbeiten Forscher aus sieben europäischen Ländern an einem systematischen Konzept, aus Land- und Forstwirtschaftsabfällen hochwertige Endprodukte herzustellen. Aus den Resten verholzter Pflanzen sollen in großem Maßstab Bio-Chemikalien produziert werden. Die stoffliche Verwertung von landwirtschaftlichem Weizenstroh kann etwa zur Gewinnung von thermoplastischen PU-Klebstoffen führen.

Um Materialien wie Klebstoffe, aber auch Zement und Dämmstoffe, aus biogenen Zwischenprodukten herzustellen, ist allerdings die Entwicklung neuartiger Verfahren notwendig. Dabei sollen Energieaufwand Kohlenstoffdioxid-Ausstoß möglichst gering gehalten werden. Die vollständigen Prozessketten werden noch bis Ende 2020 im EU-Projekt “Systemic approach to reduce energy demand and CO2 emissions of processes that transform agroforestry waste into high added value products” (REHAP) untersucht. Deutsche Projektpartner sind das Resource Lab des Instituts für Materials Resource Management (MRM) der Universität Augsburg und das Pirmasenser Recyclingunternehmen RAMPF Eco Solutions GmbH & Co. KG.


Quelle(n):

Springer Professional

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