Rohrleitungen unter Beobachtung

Kategorie(n): Produktionsinfrastruktur | Lebenswegphase(n): Nutzung

Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) untersucht noch bis Mitte 2018, wie Rohre auch unter erschwerten Bedingungen kontinuierlich überwacht werden können. Das Projekt "Anwendung der verteilten akustischen und faseroptischen Sensorik zur kontinuierlichen Überwachung von Rohrleitungen" (AGIFAMOR) wird von der BAM getragen. Ziel soll es sein, jede Abweichung vom Normalzustand wie Lecks, Risse, Brüche oder Ablagerungen zuverlässig zu detektieren. Das soll in Rohrleitungen möglich sein, die Gase oder Flüssigkeiten führen, sowohl in Industrieanlagen als auch in ausgedehnten Rohrleitungsstrukturen.

Basis dafür ist eine Kombination aus faseroptischen und akustischen Sensoren. Für letztere werden im Projekt vibro-akustische Sensorfasern entwickelt und erprobt, die über die Schwingungen im Rohr Schäden detektieren können. Die faseroptischen Sensoren erlauben mit Hilfe von physikalischen Effekten bei der Lichtleitung in Glasfasern ortsaufgelöste Temperaturmessungen. Im Projekt werden auch die Auswertung und Analyse von Schadensbildern bearbeitet, indem mit der Erfahrung von Industriepartnern Zusammenhänge zwischen Ursachen und Schadensbild hergestellt werden. Im Ergebnis wird die zustandsbasierte Wartung für Rohrleitungssysteme verbessert werden können.


Quelle(n):

Informationsdienst Wissenschaft

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