Ultraschall als Oberflächenschutz

Kategorie(n): Abfall- und Abwassertechnik, Chemie | Lebenswegphase(n): Nutzung

Bei Schiffen, aber auch in anderen Bereichen wie beispielsweise Kühlprozessen, bei denen Wasser eine wichtige Rolle spielt, tritt früher oder später folgendes Problem ein: Biofilme aus Mikroorganismen, Algen oder auch Muscheln verursachen Korrosion und verschlechtern die Performance der Systeme. Präventiv werden deshalb häufig umweltschädliche Chemikalien eingesetzt. Gleichzeitig sind Reinigungsprozesse zeitintensiv und erfordern teilweise eine Unterbrechung der Arbeitsabläufe. Mittels eines dynamischen Biofilm Schutzes (Dynamic Biofilm Protection) kann diesem Problem individuell Abhilfe geschafft werden. Die Hasytech Group hat dafür ein Ultraschallsystem entwickelt, das mittels intelligenter Software und energieeffizienter Schallköpfe gezielt Biofilme bekämpft. Die Wandler werden dafür zuerst auf die gewünschten Stellen. Über das zu schützende Metall werden anschließend die Ultraschallsignale in die Flüssigkeit (meist Wasser) transportiert. Als Folge davon diffundiert es vollständig durch das Medium. Diese diffundierenden Ultraschallwellen verhindern und entfernen Anhaftungen, Bewuchs, Bakterien, Verstopfungen und Blockierungen. Da der Ultraschall auf verschiedenen Frequenzen läuft, werden größere Lebewesen nicht beeinträchtigt. Außerdem ist das System so ausgerichtet, dass keine Kavitation entsteht, wodurch auch mechanische Schäden am Objekt verhindert und Ressourcen geschont werden. Das ursprünglich für die Schifffahrt konzipierte Verfahren eignet sich darüber hinaus auch für andere Bereiche, wo Prozesswasser eine wichtige Rolle spielt. So kann es beispielsweise auch in der Metall- oder Papierindustrie eingesetzt werden und dort eine umwelt- und ressourcenschonende Alternative darstellen.


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