ABC-Analyse

Einordnung
Art Methode
Kategorie Grobanalyse Produktion
Komplexität/Aufwand Gering

Die ABC-Analyse kann als einfaches, qualitatives Analyseinstrument benutzt werden, um wesentliche Stoffe, Prozesse, Produkte oder Emissionen von weniger wichtigen bzw. unwesentlichen abzugrenzen.

Je nach Fragestellung werden die Untersuchungsgegenstände in die Kategorien A, B und C eingeordnet. Diese Kategorien entsprechen den folgenden Zuordnungen:

  •         A = sehr wichtig bzw. dringender Handlungsbedarf,
  •          B = wichtig bzw. mittelfristiger Handlungsbedarf,
  •          C = unwichtig bzw. geringer Handlungsbedarf.

Wird die ABC-Analyse um eine weitere Dimension erweitert, spricht man von einer ABC-XYZ-Analyse. Diese lässt sich am besten in einer 3x3-Matrix darstellen. Das A/X-Feld beinhaltet dabei die Untersuchungsgegenstände mit dem höchsten Handlungsbedarf. [1]

Die Methode wird oftmals für eine Werthäufigkeitsanalyse, d. h. eine Kategorisierung z. B. von Produkten nach wertmäßigem Anteil, eingesetzt. Der methodische Ansatz lässt sich auch bei der Umsetzung von Ressourceneffizienzmaßnahmen anwenden und ermöglicht eine Betrachtung auf Produkt-, Prozess- oder Werkstoffebene.

Für den betrachteten Untersuchungsgegenstand (z. B. Produkt oder Prozess) werden für die Ressourceneffizienz relevante Kriterien (z. B. auftretender Materialverlust bzw. Ausschuss, Energieeinsatz, Recyclingfähigkeit) definiert und nach den drei Kategorien bewertet. Für eine zusätzliche XYZ-Dimension kann beispielsweise der mengenmäßige Einsatz als Kriterium hinzugefügt werden.

Da die Kategorisierung oftmals subjektiv und auf einer groben Ebene erfolgt, liegt eine Schwäche der ABC-Analyse in der geringen Objektivität der Bewertungen. Dadurch lassen sich die Ergebnisse häufig nur bedingt miteinander vergleichen.

Ein entscheidender Vorteil ist die rasche und einfache Anwendung der Methode für eine schnelle Suche nach verbesserungswürdigen Prozessen oder Organisationsstrukturen. Die Methode kann zudem mit anderen Analyseinstrumenten kombiniert werden (z. B. Input-Output-Analyse).

Welche Daten werden benötigt?


Definition von Kriterien bzw. der Fragestellung

Kategorisierung anhand qualitativer oder quantitativer Zahlen oder aus Mitarbeiterbefragungen

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