Lösungsentwicklung

Eine Entwicklung von Verbesserungsmaßnahmen zur Steigerung der Ressourceneffizienz kann auf Produkt- bzw. Prozessebene erfolgen. Darüber hinaus können Ressourceneffizienzmaßnahmen auch produkt- oder prozessunabhängig sein. Um Lösungen zu entwickeln, sollten Sie methodisch vorgehen.

Zu sehen ist ein Icon, dass Lösungsentwicklung symbolisiert. Eine Glühbirne mit einem Zahnrad in der Birne leuchtet symbolisch.Um neue, womöglich auch unkonventionelle Lösungen zu finden, empfiehlt es sich, auf Kreativitätsmethoden zurückzugreifen. Darüber hinaus können verschiedene Sammlungen bereits umgesetzter Maßnahmen und Technologien zur Lösungsentwicklung inspirieren. Bei der Umsetzung der Entwicklung eines Produkts sollten von Anfang an Aspekte der Ressourceneffizienz in der bewährten Konstruktionsmethodik berücksichtigt werden.

1. Lösungsentwicklung Produktebene

Vorgehensweise


Die Steigerung der Ressourceneffizienz kann in unterschiedlichen Innovationsstufen erfolgen. Neben der Produktverbesserung werden die Redesign-, die Konzept- und die System-Innovation unterschieden. Zwar steigt der Aufwand in den Stufen, allerdings kann auch ein größeres Effizienzpotenzial erzielt werden.

Den ersten Schritt einer Produktentwicklung bzw. Produktüberarbeitung stellt das „Klären der Aufgabe“ dar. Dabei werden die Anforderungen an die Ressourceneffizienzsteigerung definiert. Beispielsweise könnten Anforderungen darin liegen, dass mindestens 20 % Sekundärrohstoffe eingesetzt werden und der Materialverlust in der Produktion um mindestens 5 % reduziert wird. 

An diesen Anforderungen orientieren sich die nachfolgenden Entwicklungsschritte der Konzept-, Entwurfs- und Ausarbeitungsphase.


Methoden

 

Arbeitsmittel & Werkzeuge


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2. Lösungsentwicklung Prozessebene

Vorgehensweise


Sie sind auf der Suche nach Ideen bzw. Technologien, wie Sie die RE in Ihren Prozessen verbessern können? 

Neben der Ressourceneffizienzsteigerung auf Produktebene lassen sich Maßnahmen in der Produktion realisieren. Verschiedene Strategien können dabei im Betrieb angestrebt werden. Strategien mit Bezug zum Fertigungsprozess können beispielsweise das „Vermindern von geplantem Verlust“ oder die „Substitution von Hilfs‐ und Betriebsstoffen“ sein. 

Finden Sie eine Vielzahl von Ansätzen sowie Gute-Praxis-Beispiele, die Ihnen helfen können, die passenden Maßnahmen auszuwählen.


Methoden

 

Arbeitsmittel & Werkzeuge


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3. Lösungsentwicklung produkt- und prozessunabhängig

Vorgehensweise
 

Produkt- und prozessunabhängige Maßnahmen tangieren nicht direkt den Produktionsprozess oder das hergestellte Produkt, sondern betreffen übergeordnete organisatorische Geschäftsprozesse bzw. die Produktions­infra­struktur wie z. B. die technische Gebäudeausrüstung. Der Vorteil bei der Umsetzung dieser Art von Maßnahmen ist, dass weder das Produkt noch die Produktionsprozesse von einer Anpassung betroffen sind und sich die Maßnahmen dadurch häufig leichter umsetzen lassen.

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