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12. Sitzung des Industrie-Clubs Ressourceneffizienz – Online-Veranstaltung

23. November 2021

Die 12. Sitzung des Industrie-Clubs Ressourceneffizienz fand am 23. November 2021 online statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die neuen Förderrichtlinien, die die bisherige „Bundesförderung für Energieeffizienz in der Wirtschaft“ (kurz: EEW) novellieren und erweitern. Erstmals werden nun auch Maßnahmen im Bereich Ressourceneffizienz gefördert – weshalb das Programm seit dem 01.November 2021 in „Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft“ (EEW) umbenannt wurde.

Das Online-Meeting des Industrie-Clubs gab den 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen vertieften Einblick in die neuen Förderrichtlinien und ermöglichte einen direkten Austausch mit dem zuständigen Referat im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Paul Papenbrock vom BMWi stellte in seinem Vortrag insbesondere die Neuerungen in Bezug auf Ressourceneffizienz in der „Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft“ (EEW) in den Fokus.

Unter dem neuen Fördergegenstand Ressourceneffizienz sind erstmalig u. a. Investitionen in Anlagen förderfähig, die zu einem geringeren Materialverbrauch (z. B. Stahl) führen sowie Anlagen zur Herstellung und betriebsinternen Verwendung eines Rezyklats. Zur Unterstützung von Unternehmen bei der Planung und Umsetzung der eigenen Transformation hin zur Klimaneutralität, wird als weiterer neuer Fördergegenstand die Erstellung von Transformationskonzepten gefördert. Darüber können sich Unternehmen auch eine CO2-Bilanzierung und -zertifizierung fördern lassen. Erheblich verbessert wurden auch die Förderbedingungen in anderen Bereichen des Programms. So wird die Förderquote für Maßnahmen zur außerbetrieblichen Abwärmenutzung um 10 Prozentpunkte erhöht.

Auch die zweite Förderrichtlinie „Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz – Förderwettbewerb“ wurde deutlich erweitert. Die maximale Förderquote wurde von 50 auf 60 Prozent angehoben und auch das Rundenbudget deutlich erhöht. Weitere Verbesserungen, wie ein erleichterter Zugang zur Förderung im Bereich Digitalisierung, Energie- und Ressourceneffizienz und bessere Förderbedingungen für Projekte zur Reduktion des Stromverbrauchs ermöglichen zusätzliche CO2-Einsparungen.

Der anschließende Austausch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigte, dass die Erweiterung der Förderrichtlinien um den neuen Fördergegenstand Ressourceneffizienz von den Unternehmen und Institutionen sehr begrüßt wird. Besonders großes Interesse bestand an Informationen zu den förderfähigen Materialien und den entsprechenden CO2-Faktoren sowie zur Einbeziehung von Beratungsleistungen und zu den Antragsfristen.

Der Industrie-Club Ressourceneffizienz

Der Industrie-Club Ressourceneffizienz wird vom VDI Zentrum Ressourceneffizienz getragen. Er hat derzeit 32 Unternehmensmitglieder und sieben Kooperationspartner. Der Zusammenschluss verfolgt das Konzept der branchenübergreifenden Vernetzung besonders nachhaltiger und ressourceneffizient wirtschaftender Unternehmen. Die Mitglieder können von den Erfahrungen der anderen lernen und gemeinsame Projekte entwickeln.

Die nächste Sitzung des Industrie-Clubs ist im Frühjahr 2022 als Online-Veranstaltung mit aktuellem thematischem Schwerpunkt geplant.

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