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Achte Sitzung des Industrie-Clubs Ressourceneffizienz in Berlin – Besuch von BMin Svenja Schulze

Berlin 28. Oktober 2019

©BMU/Sascha_Hilgers

Das achte Treffen des Industrie-Clubs Ressourceneffizienz stand im Zeichen des Klimapakets der Bundesregierung sowie der Chancen und Hemmnisse von Ressourceneffizienz in der betrieblichen Praxis. Zu Gast war die Bundesumweltministerin Svenja Schulze. Statt des üblichen Unternehmensbesuches trafen sich die Teilnehmenden im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit in Berlin.

Material- und Energieeffizienz aus der Sicht der KMU

Was bewegt kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), sich ressourceneffizient aufzustellen? Welchen Hemmnissen begegnen sie bei ihren Anstrengungen und wie gehen sie mit den Herausforderungen um? Darauf ging Werner König von der Hochschule Reutlingen ein. Der promovierte Soziologe stellte eine Studie der Hochschule Reutlingen zu Ressourceneffizienz in KMUs vor. Sie zeigt auf: Es braucht ein breites Bündel an Maßnahmen, um die Potenziale von Ressourceneffizienz auszuschöpfen. Dieses muss als Führungsaufgabe verstanden und dezentral in den Teams umgesetzt werden.

Bundesministerien im Dialog mit Unternehmen

„Ressourcenschutz ist Klimaschutz. Denn weniger Einsatz von Material und Energie bedeutet weniger Treibhausgase“, so die Bundesministerin Svenja Schulze. Ziel des neuen Klimapakets der Bundesregierung sei es, dass klimafreundliches Verhalten günstiger und klimaschädliches teurer wird. Sie lobte die Vorreiterrolle der Unternehmen des Industrie-Clubs. Im Anschluss an ihre Ausführungen sprach sie mit den Club-Mitgliedern über deren Erfahrungen aus der Praxis und den Maßnahmen der Politik. Ausgetauscht wurde sich unter anderem über Quoten zur Verwendung von recycelten Kunststoffen, administrative Hemmnisse bei Förderprogrammen und die Verpackungsverordnung.

Der Industrie-Club Ressourceneffizienz

Der Industrie-Club Ressourceneffizienz wird vom VDI Zentrum Ressourceneffizienz getragen. Er hat derzeit 32 Unternehmensmitglieder und sieben Kooperationspartner. Der Zusammenschluss verfolgt das Konzept der branchenübergreifenden Vernetzung besonders nachhaltiger und ressourceneffizient wirtschaftender Unternehmen. Die Mitglieder können von den Erfahrungen der Anderen lernen und gemeinsame Projekte entwickeln.

Das nächste Treffen ist im Frühjahr 2020 geplant. Dabei wird es um die Themen Digitalisierung und Ressourceneffizienz sowie vorrausschauende Wartungstechniken (predictive maintenence) gehen.

Weite Informationen zum Club gibt es unter: https://www.ressourceneffizienz-club.de

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