Aktuelles

#EWAV2021: Industrielle Symbiosen – gemeinsam nachhaltig(er) fertigen

25. November 2021

© Panthermedia/ RoseStudio (bearb.)

Der verantwortungsvolle Umgang mit vorhandenen Ressourcen ist für die Nachhaltigkeit von Wirtschaft und Gesellschaft von zentraler Bedeutung. Gerade in einer Zeit, in der Primärrohstoffe wie Wasser oder seltene Erden immer knapper werden, sollte der Umgang mit den verfügbaren Ressourcen so verantwortungsvoll wie möglich sein, damit sie der Gemeinschaft möglichst lang erhalten bleiben.

Doch mit Blick auf den aktuellen Status quo wird deutlich, dass Ideal und Wirklichkeit weit auseinanderliegen. So werden momentan lediglich 9 % des weltweiten Rohstoffbedarfs über sogenannte Sekundärrohstoffe abgedeckt, die über die Aufbereitung von entsorgtem Material (Recycling) gewonnen werden. Dabei bergen alternative Konzepte vielfach Potenziale, um Abfälle zu vermeiden und dadurch auch Ressourcen zu sparen.

Ein solches ressourcenschonendes Konzept findet sich für das verarbeitende Gewerbe zum Beispiel in der Umsetzung industrieller Symbiosen. Hierbei handelt es sich um Zusammenschlüsse von Unternehmen, die im Rahmen ihrer jeweiligen Produktionen und Infrastrukturen Wege finden, den produktionsbedingten Abfall des einen als Rohstoff des anderen weiter zu nutzen. Durch diese Form der Zu(sammen)arbeit können Stoff- und Energieflüsse von einem linearen System in einen geschlossenen Kreislauf umgewandelt werden.

Die ökologischen Vorteile für Industrie, Wirtschaft und Gesellschaft liegen dabei klar auf der Hand: Eine übergreifende Kreislaufführung kann beispielsweise dabei helfen, Umweltbelastungen zu mindern, Abfälle und CO2-Emissionen zu reduzieren und natürliche Rohstoffvorkommen nachhaltig zu schonen. Doch auch ökonomisch bieten sich einige Vorzüge für die Beteiligten, wie geringere Aufwendungen für Rohstoffe, Abfallentsorgung oder Energie.

Wie sich industrielle Symbiosen als wichtige Meilensteine auf dem Weg in eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft im Detail gestalten lassen, darüber informiert das VDI ZRE als Kompetenzzentrum im Auftrag des Bundesumweltministeriums und sensibilisiert unter dem Schwerpunkt Kreislaufführung umfassend und kostenfrei für das Thema.

Auf Basis umfassender Materialien, anschaulicher Grafiken und eigens konzipierter Arbeitsmittel wie der Prozesskette Ressourceneffizientes Gewerbegebiet oder dem Film Die CO2-neutrale Fabrik – Green Factory gibt es darüber hinaus Impulse, wie vor allem KMU aus der fertigenden Industrie Unternehmenskooperationen für sich nutzen können, um ihre Produktionsstätten und Infrastrukturen ressourcenschonend und zugleich wirtschaftlich effizient zu gestalten.

Weitere Informationen zum Themenschwerpunkt Kreislaufführung im verarbeitenden Gewerbe finden Sie hier.

Worauf warten Sie noch?

Sie haben bereits Ressourceneffizienz umgesetzt? Melden Sie sich bei uns mit aktuellen Projekten und Ideen. Oder möchten Sie detaillierte Informationen aus unserem Angebot?

Schreiben Sie uns!
Fehler beim Senden Fehler beim Senden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Vielen Dank Ihre Nachricht wurde erfolgreich gesendet. Wir werden uns umgehend mit Ihnen in Verbindung setzen.