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VDI Zentrum Ressourceneffizienz präsentiert sich auf der GreenTech Moskau

22. November 2018

Vom 5. bis zum 9. November fand die GreenTech Expo 2018 in Moskau statt. Die GreenTech ist eine internationale Messe und bietet kleinen- und mittleren Unternehmen (KMU) ein Forum, um sich über innovative Umwelttechnologien zu informieren und auszutauschen. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) führt aktuell ein Projekt durch, das die russische Regierung dabei unterstützt, einen Leitfaden für die Einführung ökologischer Lösungen und Innovationen in der Russischen Föderation zu entwickeln.

Im März 2014 verabschiedete die Regierung eine Reihe von Maßnahmen, die auf den Verzicht überholter und ineffektiver Technologien in ausgewählten Sektoren der Industrie abzielen und verkündete den Übergang zum Prinzip der besten verfügbaren Technologien (BVT). Die Einführung von BVT ist ein Schlüssel zum Umwelt und Klimaschutz und trägt gleichzeitig dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit von KMU zu steigern. Mehr als dreihundert russische Betriebe wurden seitens der Regierung verpflichtet, ab 2019 BVT zu fördern. Die Einführung von BVT kann als Meilenstein auf dem Weg zu einer nachhaltigen und ressourceneffizienten Entwicklung der russischen Wirtschaft betrachtet werden. Unterstützt wurde das Vorhaben von der Deutschen Klima- und Technologieinitiative (DKTI) sowie der internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU).

Im Rahmen der GreenTech Expo in Moskau präsentierte das VDI Zentrum Ressourceneffizienz (VDI ZRE) seine Arbeitsmittel und Aktivitäten auf einem Gemeinschaftsstand der GIZ in Zusammenarbeit mit der German RETech Partnership, einem Netzwerk deutscher Unternehmen und Institutionen der Entsorgungs- und Recyclingbranche. Weiterer Partner des VDI ZRE in Moskau war der Verein Deutscher Zementwerke (VDZ), ein Zusammenschluss der Zement herstellenden Unternehmen in Deutschland.

Die Vertreter der russischen Wirtschaft zeigten sich besonders am Aufbau einer modernen Kreislaufwirtschaf und ressourceneffizienter Produktion interessiert. Besonderes Interesse bekamen auch Angebote zu ressourcenschonenden Produktionsverfahren im Maschinen- und Anlagenbau sowie der Einsatz innovativer Materialien. Modelle, um Synergien zwischen Energieeffizienz in Unternehmen und autarker Energieerzeugung durch regenerative Energien einzuführen, waren vor allem bei Vertretern aus entlegenen Regionen ohne Anschluss an das Stromnetz gefragt.

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