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Gute-Praxis-Beispiel: Erhöhte Qualität von Aluminiumschrott

19. November 2020

Aufgrund der hohen Festigkeit bei einem niedrigen Gewicht kommt zunehmend Aluminium zum Einsatz. Eine wichtige Quelle für den Rohstoff Aluminium ist Sekundärmaterial aus dem Recycling. Insbesondere Aluminiumschrott aus verschiedenen Legierungen stellt beim Recycling eine große Herausforderung dar. Die Sortier-Technologie von TOMRA Sorting Recycling kann als weiterer Prozessschritt beim Aluminiumrecycling vor dem Einschmelzen (der Schrotte) eingefügt werden. Durch größere Sortenreinheit des Aluminiumschrotts lassen sich die Recyclingprodukte anschließend auch bei anspruchsvolleren Anwendungen einsetzen.

Was waren die Nachteile beim bisherigen Recycling?

Aus dem Automobilrecycling beispielsweise wurden bisher nur vermischte Aluminiumschrottqualitäten gewonnen. Legierungselemente im Aluminium sind nur schwer abzutrennen. Je besser die Vorsortierung ist, desto besser sind die Chancen auf ein höherwertiges Recycling. Traditionelle Trenntechniken wie beispielsweise Schwimm-Sink-Trennung können bestenfalls Aluminiummischungen erzeugen, da der Dichteunterschied für weitere Trennungen nicht ausreicht.

Was ist bei diesem Verfahren anders?

Die seit 2006 weiter entwickelte Röntgentransmissions-Sortiertechnologie trennt mittlerweile vor dem Schmelzprozess die Schwermetalle sowie Aluminiumlegierungen, die mehr als 2 % Schwermetalle in der Legierung enthalten, ab. Darüber hinaus werden Aluminiumschrott-Mischungen in Guss- und Knetaluminiumlegierungen sortiert sowie Magnesium als störendes Metall abgetrennt. Der Sortiervorgang erfolgt über die Erkennung der atomaren Dichte, unabhängig von Farbe und Oberflächenverunreinigungen.

Was wird gespart?

Im Gegensatz zur weit verbreiteten Schwimm-Sink-Trennung wird kein Wasser zur Aufbereitung verwendet. Somit entfällt die aufwändige Reinigung von verschmutztem Wasser. Durch eine höhere Reinheit der Schrotte, die in den Schmelzprozess – also die Aluminiumherstellung – gegeben werden, kann deren Anteil deutlich erhöht werden. Das Stichwort ist hier „Recycled Content“. Letztendlich werden so weniger Primärrohstoffe benötigt. Darüber hinaus ist der Energieeinsatz beim Recycling von Aluminiumschrotten deutlich geringer als bei der Produktion von Aluminium aus Primärrohstoffen. Die Literatur spricht von Einsparungen bis zu 95 %.

Weitere Gute-Praxis-Beispiele finden Sie hier.

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