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Neue Gute-Praxis-Beispiele online

25. März 2021

© VDI ZRE

Was haben Mauerziegel, elektrische Motorschieber und biologisch abbaubare Verpackungen gemeinsam? Sie alle sind Beispiele dafür, wie sich mit Innovationen Material und Energie sparen lassen. Das VDI Zentrum Ressourceneffizienz (VDI ZRE) hat wieder eine Reihe neuer Gute-Praxis-Beispiele veröffentlicht, die zeigen, wie das verarbeitende Gewerbe den Verbrauch von Ressourcen reduzieren kann – für den eigenen Wettbewerbsvorteil und den Klimaschutz.

Die Ansätze sind äußerst unterschiedlich, aber das Ergebnis ist das gleiche: Indem Unternehmen den Verbrauch von Material und Energie reduzieren, schonen sie ihren Geldbeutel und das Klima. Das VDI ZRE zeigt mit 18 neuen Gute-Praxis-Beispielen, wie KMU durch mehr Ressourceneffizienz ihre Kostenstruktur verbessern und die Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung mit Leben füllen.

Ressourceneffizienz in der Praxis

Das wurde mit den Beispielen der Ausgangsfrage erreicht: Der Ziegelhersteller Leipfinger-Bader hat einen geschlossenen Wertstoffkreislauf für seine Ziegel umgesetzt. Die größte Herausforderung für die neue Recyclinganlage lag in der Trennung des Abfalls. Der Ziegelbruch mit Dämmstoffanteil muss vor dem Recycling in seine Bestandteile zerlegt werden. Während der Ziegelbruch anschließend als Substrat zur Dachbegrünung oder beim Wegebau den Lebenszyklus verlängert, wird der Dämmstoff wieder als solcher eingesetzt.

Der Mittelständler WUMO Control Works GmbH hat einen Maschinenschieber entwickelt, der elektrisch angetrieben wird, jedoch genauso leistungsstark wie ein hydraulischer Schieber ist. Diese Schieber werden dort eingesetzt wo hohe Axialkräfte benötigt werden. Die neue Entwicklung spart Energie sowie den Einsatz von Hydrauliköl und ist besser für Industrie 4.0 geeignet.

Die Firma PaperFoam hat ein Verfahren entwickelt, bei dem biobasiertes Materialgemisch im Spritzgussverfahren in Aluminiumwerkzeuge injiziert und anschließend bei ca. 204 °C gebacken wird. Zum einen sind die verwendeten Inhaltsstoffe biobasiert und erneuerbar. Zum anderen werden das Material und die Produkte energieeffizient sowie kohlenstoffarm gefertigt und sind kompostier- bzw. recycelbar.

Diese Beispiele zeigen, welche Ansätze es für Ressourceneffizienz gibt: z.B. Widerverwertung, Produktveränderungen und die Verwendung biobasierter Materialien. Für ein umfassenderes Bild stellt das VDI ZRE eine umfangreiche Sammlung von Gute-Praxis-Beispielen vor. Diese wurde nun um 18 neue Beispiele ergänzt. Die Sammlung wurde im Auftrag des Bundesumweltministeriums entwickelt und wird regelmäßig ergänzt.

Zum Tool Gute-Praxis-Beispiele

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