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Reges Interesse am Fachsymposium Ressourceneffizienz durch Industrie 4.0

31. Januar 2019

© VDI ZRE

Die Digitalisierung stellt die deutsche Wirtschaft vor enorme Herausforderungen, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Gleichzeitig eröffnet sie Unternehmen auch Potenziale, um ihre Ressourceneffizienz zu steigern. Kern des Fachsymposiums „Ressourceneffizienz durch Industrie 4.0“ des VDI Zentrums Ressourceneffizienz (VDI ZRE) war es, diese Chancen anhand von Beispielen aus der Praxis deutlich zu machen.

Bei der Eröffnung des VDI ZRE-Fachsymposiums „Ressourceneffizienz durch Industrie 4.0“ in Frankfurt am Main begrüßte Geschäftsführer Dr. Martin Vogt Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Im ersten Teil des Symposiums gaben die geladenen Referenten unter anderem Antworten auf die Frage, wie die Zukunft einer nachhaltigen Wertschöpfungskette aussehen könnte.

Dr. Frank Sroka, Leiter Industrie 4.0 der Osram GmbH, stellte ein viel beachtetes Kooperationsprojekt mit der Deutschen Telekom und der Deutschen Gesellschaft für Qualität e.V. vor. In seinem Vortrag „Ressourceneffizienz durch komplementäres Qualitätsmanagement“, zeigte er auf, wie sich das ungenutzte Potenzial zwischen den einzelnen Wertschöpfungsstufen minimieren lässt. Weil eine Prozessverbesserung in vielen hochtechnisierten Industriebereichen nur noch durch den Einsatz großer finanzieller Mittel zu erreichen sei und vergleichsweise wenig Ertrag bringe, sei eine Prozessveränderung erstrebenswert. So könnten im Produktionsprozess beispielsweise zwei fehlerhafte Bauteile zu einem makellosen Bauteil zusammengefügt werden, anstatt sie einzeln zu entsorgen.
Im Anschluss referierte Dr. Ursula Frank, Projektmanagerin bei der Beckhoff Automation GmbH, über Möglichkeiten, die nachhaltige Produktion durch intelligente Automatisierungstechniken zu verbessern.

Im zweiten Teil des Symposiums standen praktische Beispiele im Fokus. So berichtete Werner Landhäußer, geschäftsführender Gesellschafter der Mader GmbH und Co. KG, wie das Unternehmen die digitale Transformation umsetzt und unter dem Namen „smarte Druckluft“ ein neues Geschäftsmodell entwickelt hat. Bei der anschließenden Podiumsdiskussion gab es einen regen Austausch über Hürden, Risiken und Potenziale der Verknüpfung von Industrie 4.0 und Ressourceneffizienz.

Eine Übersicht aller Themenschwerpunkte und der jeweiligen Referenten steht Interessierten unter dem Symposium-Programm zur Verfügung.

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