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Technische Gebäudeausrüstung spart Ressourcen

13. Januar 2021

© panthermedia.net/ Peter Hofstetter (YAYMicro)

Eine gut geplante und intelligent eingesetzte technische Gebäudeausrüstung kann bei Nichtwohngebäuden zu einer Energieeinsparung von durchschnittlich 50 % führen. Die neue Kurzanalyse „Potenziale der Technischen Gebäudeausrüstung und ihrer Automation zur Steigerung der Ressourceneffizienz“ des VDI Zentrum Ressourceneffizienz (VDI ZRE) zeigt, wie sich der Energieverbrauch verringern lässt.

Langfristig soll bis zum Jahr 2050 ein nahezu klimaneutraler Gebäudebestand erreicht werden. Ohne eine umfassende energetische Optimierung bestehender Gebäude kann dieses Ziel allerdings nicht erreicht werden. Im Rahmen der neuen Kurzanalyse des VDI ZRE werden Potenziale für Energieeinsparungen vorwiegend für Nichtwohngebäude betrachtet – unter energetischen, wirtschaftlichen, aber auch klimapolitischen Aspekten.

Einsparpotenziale entdecken

Der Gebäudesektor ist in Deutschland für etwa ein Drittel des Endenergieverbrauchs verantwortlich. Ansätze, wie Unternehmen diesen für ihre Gebäude durch die intelligente Nutzung der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) senken können, zeigt die neue Kurzanalyse des VDI ZRE auf. „Für einen möglichst niedrigen Ressourcen- und Energieverbrauch spielt neben der Gebäudedämmung die TGA eine wichtige Rolle. Diese sollte daher stärker in den Fokus rücken“, betont Dr. Martin Vogt, Geschäftsführer des VDI ZRE. „Ein wichtiges innovatives Technologiefeld sind hierbei z.B. intelligente Steuerungen.“

In der Publikation wird die sinnvolle Kombination von Systemen unter technischen und rechtlichen Geschichtspunkten beschrieben, die eine Steigerung der Ressourceneffizienz bewirken. Ein Beispiel dafür ist das Zusammenspiel einer Sole/Wasser-Wärmepumpe mit einer Flächenheizung. Wenn die Wärmepumpe mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben wird, ergibt das ein CO2-neutrales Energiekonzept.

Automation und Vernetzung ermöglichen neben Energieeinsparungen, dass Gebäude mehr Energie produzieren als sie selbst verbrauchen – und so zu einem Energieproduzenten werden. Letztendlich kann ein automatisiertes Gebäude aber nicht nur ein Smart Building, sondern auch Bestandteil eines Smart Grid sein.

Orientierungshilfe

Diese Kurzanalyse soll Bauherren, Architekten und Ingenieuren, ausführenden Unternehmen sowie anderen am Bau Beteiligten, aber auch den Eigentümern und Betreibern von Gebäuden Ansatzpunkte, mögliche Lösungen, Vorgehensweisen und Beispiele für ressourceneffiziente Technische Gebäudeausrüstung nahebringen. Sie vermittelt die Ansatzpunkte zur Bewertung von Ressourceneffizienz und zeigt auf, wie Nichtwohngebäude in energieeffiziente Gebäude transformiert und ressourceneffizient betrieben werden können.

Zur Kurzanalyse

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