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Integriertes Ressourcenmanagement spart Kosten

31. August 2015 | Quelle: Artec, Wuppertal Institut

Mit Energiemanagementsystemen können Betriebe Potenziale für mehr Energieeffizienz systematisch analysieren und erschließen. Allerdings stellt der Energieverbrauch nur einen Teil des Ressourcenverbrauchs eines Betriebes dar. Die Kosten dafür liegen im verarbeitenden Gewerbe weit hinter den Materialkosten, die lt. Statistischem Bundesamt mit rund 45 Prozent zu Buche schlagen.

Ein intelligentes Ressourcenmanagement umfasst neben der Ressource Energie auch den Einsatz von Material, Wasser und Fläche. Dies ist jedoch in vielen Betrieben noch keine gelebte Praxis. Bislang existieren häufig mehrere Managementsysteme, beispielweise in den Bereichen Qualität, Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit, nebeneinander. Diese Systeme weisen jedoch eine Reihe von Übereinstimmungen auf, so die Autoren der Kurzanalyse. Sie sind zum Beispiel prozessorientiert aufgebaut und basieren auf dem PDCA-Zyklus, einem vierphasigen Problemlösungsverfahren, das seinen Ursprung in der Qualitätssicherung hat. Überführt man sie in ein einzelnes, umfassendes Ressourcenmanagementsystem, können Synergieeffekte erzielt werden. Nur so ist es Betrieben möglich, ein vollständiges Bild ihres Ressourcenverbrauchs zu erhalten, um Kostentreiber zu eliminieren.

Die Kurzanalyse gibt Handlungsempfehlungen, wie mit einem integrierten Ressourcenmanagementsystem neben dem Energieaufwand auch der Verbrauch der Ressourcen Material, Wasser oder Fläche optimiert werden kann. Der mit der Integration einhergehende Aufwand wird nicht nur durch die langfristigen Effizienzsteigerungen relativiert. Auch die geplante Vereinheitlichung der Strukturen der DIN-Normen erleichtere eine Zusammenführung bestehender Managementsysteme erheblich, so die Autoren.

Die Kurzanalyse „Ressourcenmanagement. Managementsysteme und ihr Beitrag zur Steigerung der Ressourceneffizienz“ steht kostenfrei auf der Website des VDI Zentrums Ressourceneffizienz unter www.ressource-deutschland.de/publikationen/kurzanalysen zur Verfügung.

Die Kurzanalysen des VDI ZRE geben einen Überblick über aktuelle Entwicklungen des Themas Ressourceneffizienz in Forschung und industrieller Praxis. Sie enthalten eine Zusammenstellung relevanter Forschungsergebnisse, neuer Technologien und Prozesse sowie Gute-Praxis-Beispiele. Die Kurzanalysen werden im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit erstellt und aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative finanziert.

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