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8. NeRess-Konferenz: Ressourceneffizienz in Politik und Wirtschaft

Berlin 28. November 2011 | Quelle: VDI-Nachrichten vom 12.08.2011 VDI ZRE

Einsparpotenziale durch Material- und Ressourceneffizienz sind bei kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) noch längst nicht ausgeschöpft. Auf der achten Konferenz des Netzwerks Ressourceneffizienz standen Ressourceneffizienz in Unternehmen und das Deutsche Ressourceneffizienzprogramm (ProgRess) im Mittelpunkt.

Reinhard Kaiser (Unterabteilungsleiter, BMU) und Sascha Hermann (Geschäftsführer, VDI ZRE) eröffneten die Konferenz mit dem Anliegen Ressourceneffizienz noch viel stärker in den Unternehmenskulturen der deutschen Wirtschaft zu verankern. „Resssourceneffizienz muss ein selbstverständlicher Bestandteil jeder Unternehmenskultur werden. Das Netzwerk Ressourceneffizienz spielt dabei eine wichtige Rolle. Nur der lebendige Austausch von Praxis und fundiertem Wissen, kann die Garantie sein, dass Ressourceneffizienz sich als Wettbewerbsvorteil für deutsche Unternehmen bewährt.“ betonte S. Hermann.

Ganz in diesem Sinne, koordiniert das Kompetenzzentrum seit Anfang November eine Ressourceneffizienz-Kampagne unter dem Motto „Wettbewerbsvorteil Ressourceneffizienz“, die auf der Konferenz im Detail vorgestellt wurde.

Die Podiumsdiskussion drehte sich ganz um das Deutsche Ressourceneffizienzprogramm (ProgRess) und dessen Auswirkungen für die deutsche Wirtschaft. Die Parlamentarische Staatssekretärin Katherina Reiche (BMU) machte deutlich, dass es ein erklärtes Ziel des Programms ist, ökologische Notwendigkeiten mit ökonomischen Chancen zu verbinden und die notwendige Eigeninitiative aller Akteure zu stärken. Dr.-Ing. Willi Fuchs (VDI) betonte die Wichtigkeit und Signalwirkung, die das Programm hat. „Viele Ansatzpunkte, die ProgRess aufgreift unterstützt der VDI bereits in seiner Arbeit. Die Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch ist nur über Innovationen möglich, bei deren Umsetzung Ingenieure und Ingenieurinnen eine zentrale Rolle spielen.“

Referenten aus Wirtschaft und Verbänden beleuchteten verschiedene Aspekte der Ressourceneffizienz – von der Branchenperspektive über fachspezifische Ansätze bis hin zu Förderung und Qualifizierung im Bereich Ressourceneffizienz.

Gleich in zwei Studien stellte das VDI ZRE wichtige Kernpunkte bei der Umsetzung von Ressourceneffizienz vor. In einer Unternehmensumfrage, durchgeführt vom Marktforschungsinstitut promit, wurden Treiber und Hemmnisse für Ressourceneffizienz in Unternehmen identifiziert. Eine vom VDI Technologiezentrum im Auftrag des VDI ZRE durchgeführte Studie gibt einen Überblick über die Instrumente, mit denen Ressourceneffizienz umgesetzt werden kann. „Die Ergebnisse unserer Studien machen deutlich, dass in deutschen Unternehmen noch viele Effizienzpotenziale zu heben sind. Ressourceneffizienz ist noch kein Mehrheitsthema, wird es aber in Zukunft für die Unternehmen mit Sicherheit werden“, so Sascha Hermann, Geschäftsführer des VDI ZRE.

 

Netzwerk Ressourceneffizienz (NeRess)

Das "Netzwerk Ressourceneffizienz" bündelt Know-How und Erfahrung zu ressourcenschonender Produktion, Produkten und Management. Es dient der gegenseitigen Information und organisiert den Austausch. Gegründet wurde das Netzwerk als begleitende Maßnahme 2007 im Projekt "Materialeffizienz und Ressourcenschonung" (MaRess) vom Wuppertal Institut. Seit Februar 2010 war die Netzwerkbegleitung in das Projekt "Weiterentwicklung der Ressourcenpolitik" eingebunden, das im Rahmen des UFOPLAN durch das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt gefördert wurde (Förderkennzeichen: 3707 93 300 bzw. 3710 93 110). Seit August 2011 begleitet das VDI Zentrum Ressourceneffizienz das Netzwerk.

 


Ihre Ansprechpartnerin beim VDI ZRE:

Dr. Nicole Freiberger

Telefon +49 (0)30 2759506-0   Telefax +49 (0)30 2759506-30

E-Mail redaktion@vdi-zre.de


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