Bundesförderung für effiziente Gebäude - Einzelmaßnahmen (BEG EM) 4.Heizungsoptimierung - Zuschuss

Bestand | Wohngebäude | Nichtwohngebäude | Zuschuss | Energieeffizienz | Bund

Fördergeber: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Stand: 06/2021

Die BAFA unterstützt Investitionen zur Optimierung von Heizungssystemen wie zum Beispiel den Austausch von modernen und energieeffizienten Heizungspumpen. 

Wer wird gefördert?

- Unternehmen

- Privatpersonen und Wohnungseigentümergemeinschaften

- freiberuflich Tätige

- Kommunale Gebietskörperschaften, kommunale Gemeinde- und Zweckverbände

- Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts (z.B. Kammern oder Verbände)

- gemeinnützige Organisationen (einschl. Kirchen)

- sonstige juristische Personen des Privatrechts (einschl. Wohnungsbaugenossenschaften)

Was wird gefördert?

- der hydraulische Abgleich der Heizungsanlage inklusive der Einstellung der Heizkurve

- der Austausch von Heizungspumpen, Maßnahmen zur Absenkung der Rücklauftemperatur bei Gebäudenetzen im Sinne der Richtlinien

- im Falle einer Wärmepumpe auch die Optimierung der Wärmepumpe

- die Dämmung von Rohrleitungen

- der Einbau von Flächenheizungen, von Niedertemperaturheizkörpern und von Wärmespeichern im Gebäude oder auf dem Gebäudegrundstück

- die Mess-, Steuer- und Regelungstechnik

- Der Einbau und Austausch von Wärmeerzeugern werden nicht gefördert

 

 

Was sind die Voraussetzungen?

- Antragstellung vor Beginn der Maßnahme (dafür wird die Einbindung eines Energie-Effizienz-Experten (EEE) gefordert)

- Förderung nur, wenn das energetische Niveau des Gebäudes mit der Baumaßnahme verbessert wird

- Durchführung des hydraulischen Abgleichs (Ist dies nicht möglich, muss zumindest ein Heizungscheck nach DIN EN 15378 durchgeführt werden.)

- Baumaßnahme muss mind. 10 Jahre zweckentsprechend betrieben werden

- Investition muss mindestens 300€ (brutto) betragen

- Für dieselbe Maßnahme darf jeweils nur ein Antrag entweder bei der KfW oder dem BAFA gestellt werden (kein Doppelantrag)

 

 

 

Wie wird gefördert?

- der Fördersatz beträgt 20% der förderfähigen Kosten


Höchstgrenze:
- Wohngebäude: auf max. 60.000€ pro Wohneinheit begrenzt

- Nichtwohngebäude: auf 1000 € pro Quadratmeter Nettogrundfläche und insgesamt auf max. 15 Mio.€ begrenzt

 

 

Welche Kombinationsmöglichkeiten gibt es?

- Kombination der Förderung für dieselbe Maßnahme mit anderen Fördermitteln ist grundsätzlich zulässig

- Kombination mit der Förderung nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz möglich

- Kombination mit einer Förderung nach dem Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) für dieselben förderfähigen Kosten ist nicht möglich

- die Förderung darf nicht mit anderen staatlichen Beihilfen kombiniert werden

- Falls bei einer Kumulierung eine Förderquote von 60% überschritten wird, müssen die darüberhinausgehenden Fördersummen, wenn bereits erhalten, wieder zurückerstattet werden

Kontakt

Bundesförderung für effiziente Gebäude
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle AS 1

Frankfurter Straße 29 – 35 65760 Eschborn
Telefon: 06196 908-1625
Fax: 06196 908-1800


Weiterführende Informationen

Bundesförderung für effiziente Gebäude - Einzelmaßnahmen (BEG EM) 4.Heizungsoptimierung - Zuschuss


Bitte beachten Sie, dass dies eine Zusammenfassung der Förderrichtlinie darstellt. Für eine vollständige Anzeige der Förderrichtlinie folgen Sie bitte dem angegebenen Link.

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