Bundesförderung der Energieberatung für Nichtwohngebäude, Anlagen und Systeme (EBN)

Bestand/Neubau | Nichtwohngebäude | Zuschuss | Energieeffizienz | Bund

Fördergeber: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Stand: 05/2021

Die Bundesförderung der Energieberatung für Nichtwohngebäude, Anlagen und Systeme unterstützt die Inanspruchnahme von Energieberatungen.

 

 

Wer wird gefördert?

- Kommunale Gebietskörperschaften (Gemeinden, Städte, Kreise)

- Kommunale Zweckverbände

- Gemeinnützige Organisationen, Religionsgemeinschaften

- Soziale und gesundheitliche Einrichtungen

- Kultureinrichtungen

- KMU mit Sitz in Deutschland

- Nicht-KMU mit Sitz und Geschäftsbetrieb in Deutschland, deren Gesamtenergieverbrauch im Jahr höchstens 500.000 KWh beträgt

Was wird gefördert?

Die Förderung ist in drei Fördermodulen aufgeteilt. Gefördert wird:

1. Energieaudit nach DIN EN 16247

2. Energieberatung nach DIN V 18599 (umfasst energetisches Sanierungskonzept)

3. Contracting-Orientierungsberatung

Was sind die Voraussetzungen?

- Antrag ist vor Vorhabenbeginn zu stellen, d.h. vor dem Vertragsabschluss mit einem Energieberater
(Ein vorheriger Antrag ist dann zulässig, falls die Wirksamkeit des Vertrages von der Förderzusage des BAFA abhängt)

 

 

Wie wird gefördert?

1. Energieaudit nach DIN EN 16247:
-
Der Fördersatz beträgt  80% des förderfähigen Beratungshonorars

- Höchstgrenze:
  - max. 6.000€ (wenn die jährlichen Energiekosten des Antragstellers unter 10.000€ (netto) liegen)

  - max. 1.200€ (wenn die jährlichen Energiekosten des Antragstellers über 10.000€ (netto) liegen)


2. Energieberatung nach DIN V 18599 (umfasst energetisches Sanierungskonzept):
- Der Fördersatz beträgt 80% des förderfähigen Beratungshonorars

- Höchstgrenze:
  - Nettogrundfläche unter 200 m2: max. Zuschuss von 1.700€

  - Nettogrundfläche zwischen 200 m2 und 500 m2: max. Zuschuss von 5.000€

  - Nettogrundfläche mehr als 500 m2: max. Zuschuss von 8.000€


3. Contracting-Orientierungsberatung:
- Der Fördersatz beträgt 80% des förderfähigen Beratungshonorars

- Bei jährlichen Energiekosten von weniger als 300.000€ (netto) liegt die max. Förderung bei 7.000€

- Übersteigen die jährlichen Energiekosten des Antragstellers die 300.000€ (netto), liegt die Höchstgrenze bei max. 10.000€

Welche Kombinationsmöglichkeiten gibt es?

- Die Förderung ist nicht kombinierbar mit öffentlichen Mitteln anderer Förderprogramme des Bundes für dieselbe Maßnahme

- eine Kumulierung mit Mitteln anderer Beratungsprogrammen als denen des Bundes ist möglich, wobei die Kumulierung eine Förderquote von 90% nicht überschreiten darf

Kontakt

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
Referat 515 – Energieberatung
Frankfurter Straße 29 – 35 65760 Eschborn
Telefon: 06196 908-1880
Fax: 06196 908-1800

 

 


Weiterführende Informationen

Bundesförderung der Energieberatung für Nichtwohngebäude, Anlagen und Systeme (EBN)


Bitte beachten Sie, dass dies eine Zusammenfassung der Förderrichtlinie darstellt. Für eine vollständige Anzeige der Förderrichtlinie folgen Sie bitte dem angegebenen Link.

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