Wassersparendes Nutzerverhalten

Wassersparendes Verhalten schont nicht nur die natürlichen Wasserressourcen, sondern spart auch wertvolle Energie: Die Bereitstellung von Trinkwasser (Heben aus Brunnen, Aufbereitung, Transport und Verteilung) ist in Deutschland mit einem Energieaufwand von 1,4 – 5,3 kWh/m³ verbunden [Kluge, Libbe (2010) S. 31]. Eindrücklich ist das Beispiel Berlin, dessen Energieverbrauch für die Wasserversorgung und Abwasserbehandlung dem einer Stadt mit 280.000 Einwohnern entspricht [BWB (2012) S. 24].

Durch wassersparendes Verhalten in Kombination mit dem Einsatz wassersparender Armaturen lässt sich der Trinkwasserverbrauch von 122 Liter pro Person und Tag auf etwa 90 Liter reduzieren [Bdew (2012)], [Nolde (2013) S. 134]. Achten Sie zum Beispiel darauf, dass der Wasserhahn nie ungenutzt läuft, während Sie sich die Zähne putzen oder die Hände einseifen. Besonders wichtig ist der sparsame Umgang mit Warmwasser, da hier zusätzlich Energie zur Warmwasserbereitung eingespart wird. Wo es möglich ist, sollte dem Duschen gegenüber dem Baden der Vorzug gegeben und hierbei das Wasser während des Einseifens abgestellt werden. Die Gartenbewässerung sollte früh morgens oder abends vorgenommen werden, damit möglichst wenig Wasser ungenutzt verdunstet. Überprüfen Sie auch stets die Dichtungen von Armaturen und Spülkästen. Ein tropfender Wasserhahn kann im Jahr bis zu 5.000 Liter Frischwasser verschwenden [fbr (2014a)].

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