Ideen und Inspiration

  • Das großangelegte Forschungsprojekt zielt auf die Untersuchung eines kontrollierten, energieneutralen Pyrolyseprozesses und einer anschließenden hydromechanischen Trennung der beinhalteten Sekundärrohstoffe ab. So soll Lithium zurückgewonnen und das wiedergewinnbare Graphit überprüft werden. Ziel ist es, eine Recyclingquote von über 70 Prozent zu erreichen. Das Projekt baut dabei auf den Ergebnissen und Erkenntnissen des Vorgängerprojektes „Demonstrationsanlage für ein kostenneutrales, ressourceneffizientes Processing ausgedienter Li-Ion-Batterien der Elektromobilität (EcoBatRec)“ auf, das u. a. eine autotherme Vakuumpyrolyse für Verfahrensabläufe zur Zerkleinerung, Klassierung, Sichtung und Trennung der Materialfraktionen entwickelte.

     

    Quellen:

    - Mercator – Forschungsprojekt (2021): Materialeffizientes Recycling für die Circular Economy von Automobilspeichern durch Technologie ohne Reststoffe (online). ACCUREC-Recycling GmbH (abgerufen am: 28.10.2022), verfügbar unter: mercator-recycling.de

     

    - Erneuerbar mobil (2022): EcoBatRec (online) – Demonstrationsanlage für ein kostenneutrales, ressourceneffizientes Processing ausgedienter Li-Ion Batterien der Elektromobilität. Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, 24.10.2022 (abgerufen am: 28.10.2022), verfügbar unter: www.erneuerbar-mobil.de/projekte/ecobatrec

    Das Unternehmen Duesenfeld GmbH betreibt ein patentiertes Verfahren, das eine stoffliche Verwertungsquote von rund 91 Prozent erreicht. Der Prozess baut auf den Ergebnissen und Erkenntnissen der Forschungsprojekte Lithorec I und Lithorec II auf und wurde als Spin-off in die Praxis überführt. Der Prozess beginnt mit einer Tiefenentladung. Der rückgewonnene Strom wird zum Betrieb der Prozessmaschinen eingesetzt und ins Stromnetz eingespeist. Es erfolgt nach entsprechender Lagerungszeit eine spannungsfreie Demontage, wobei bereits sortenreine Fraktionen wie Aluminium und Kupfer aussortiert werden. Die Zerkleinerung findet unter Inertgas (N2) statt und die Vakuumtrockung erfolgt im Niedertemperaturverfahren bei maximal 50 °C. Dadurch entstehen keine Fluorwasserstoffe und eine energieintensive Gaswäsche wird vermieden. Die getrockneten Batteriefragmente können folgend durch verschiedene Trennmechanismen zurückgewonnen werden. Dazu zählen Aluminium, Kupfer, Eisen, Kunststofffolie sowie die Schwarzmasse. Abschließend wird aktuell im Pilotmaßstab ein hydrometallurgischer Prozess betrieben, der als Endprodukte Nickelsulfat (NiSO4), Kobaltsulfat (CoSO4), Mangansulfat (MnSO4), Lithiumcarbonat (Li2CO3) und Graphit in Batteriequalität produziert. Das Verfahren kann alle Typen von Lithium-Ionen-Batterien wirtschaftlich recyceln und verarbeitet rund 500 Kilogramm pro Stunde an Material. Weitere Forschung sowie die Hochskalierung des Hydrometallurgieprozesses sind aktuell in Arbeit.

     

    Quelle:

    Duesenfeld GmbH (2022): Lizenzierung der Duesenfeld Patente (online). Duesenfeld GmbH (abgerufen am: 28.10.2022), verfügbar unter: www.duesenfeld.com/lizenzierung.html

    Am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) wurde die Rückgewinnung von Graphit aus Altbatterien untersucht. Dazu wurde ein Konzept entwickelt, das die Methode der Schaumflotation anwendet. Dies ist ein bereits etablierter Prozess für die Mineralienabtrennung von taubem Gestein. Trennmerkmale für die Schaumflotation sind Partikel- und Oberflächeneigenschaften wie Morphologie und Größe. Da der Prozess über die selektive Hydrophobierung erfolgt, können so die Mineralien über ihre wasserabweisende Eigenschaft und Fähigkeit der Anhaftung an Gasblasen über den Schaum ausgetragen werden.

     

    Quelle:

    Helmholtz-Zentrum Dresden - Rossendorf e. V. (2021): Wenn Batterien zu Schaum werden (online) – HZDR-Doktorandin mit Konzept zum verbesserten Batterie-Recycling beim Falling Walls Wettbewerb. Helmholtz-Zentrum Dresden - Rossendorf e. V. (abgerufen am: 31.10.2022), verfügbar unter: www.hzdr.de/db/Cms

    Nach den Trennprozessen liegen die Materialien der Lithium-Ionen-Batterien als Bruchstücke vor. Das Projekt entwickelt eine Messtechnik, die die Eigenschaften des Schredderguts für jedes Bruchstück online und inline erfassen soll. In Kombination mit Bilddaten (spektroskopische bzw. hyperspektrale Informationen) werden große Datensätze gewonnen. Diese sollen über das maschinelle Lernen so verarbeitet werden, dass ingenieurtechnische Zusammenhänge über die Partikelart und -form sowie die Zusammensetzung gezogen werden können. Die zu entwickelnde Mess- und Regelungstechnik soll entlang der gesamten Recyclingkette zur Qualitätsüberwachung und Datenakquise angewandt werden.

     

    Quelle:

    greenBatt (2021a): DIGISORT - Digitalisierung mechanischer Sortierprozesse (online). Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS, 28.04.2021 (abgerufen am: 31.10.2022), verfügbar unter: www.greenbatt-cluster.de/de/projekte/digisort/

    Die Studie zeigt auf, dass über eine hydrothermale Reaktion in einer Lithium-haltigen Lösung eine degradierte Lithium-Mangan-Oxid-Kathode regeneriert werden kann. Über das Verfahren ist es möglich, die Stöchiometrie und die Mikrophasenreinheit des Kathodenmaterials wiederherzustellen und diese für einen erneuten Einsatz in der Batteriefertigung einzusetzen. Im Rahmen einer Lebenszyklusanalyse konnte nachgewiesen werden, dass diese einstufige Regeneration gegenüber pyro- und hydrometallurgischen Prozessen ökologische und wirtschaftliche Vorteile bietet.

     

    Quelle:

    Gao, H.; Yan, Q.; Xu, P.; Liu, H.; Li, M.; Liu, P.; Luo, J. und Chen, Z. (2020): Efficient Direct Recycling of Degraded LiMn2O4 Cathodes by One-Step Hydrothermal Relithiation. In: ACS applied materials & interfaces, 12 (46), S. 51546 – 51554. ACS applied materials & interfaces. doi:10.1021/acsami.0c15704

    Das Projekt entwickelt eine Methode zur Messung niedrig- sowie hochsiedender Bestandteile des Elektrolyten. Durch die Möglichkeit dieser Prozessüberwachung bzw. Datenerhebung können Erkenntnisse über den Verbleib im Verfahrensprozess generiert werden. Die darauf aufbauende Prozessstrategie, die im Labor- und Pilotmaßstab umgesetzt werden soll, zielt auf die Rückgewinnung aller Bestandteile des Elektrolyten ab. Abschließend soll über die Ergebnisse der notwendige prozesstechnische Aufwand zur Abtrennung des Elektrolyten bestimmt werden.

     

    Quelle:

    greenBatt (2021e): LOWVOLMON - Monitoring schwerflüchtiger Elektrolyte in der mechanischen Recyclingprozesskette (online). Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS, 14.07.2021 (abgerufen am: 31.10.2022), verfügbar unter: www.greenbatt-cluster.de/de/projekte/lowvolmon/

  • Aufgrund des beträchtlichen Rohstoff- und Energieaufwands sind Trennverfahren von großer wirtschaftlicher Bedeutung in der chemischen Produktion. Optimierungen führen zu höheren Abscheide- und energetischen Wirkungsgraden.

    Zur Prozessvisualisierung

    Einige Potenziale für Ressourceneffizienz sind unabhängig von der Branche. Wie sich grundsätzlich Material und Energie sparen lassen, wird bei dieser Prozessvisualisierung anhand einer modellhaften Produktions¬infra¬struktur gezeigt. Es werden dabei Themen aus der Industrie und dem Bauwesen adressiert.

    Zur Prozesskette

    In der Prozessvisualisierung Digitalisierung¬ in der Produktion werden die Akteure im Produktlebenszyklus und deren informationstechnische Vernetzung dargestellt. Die Einsparpotenziale an Material und Energie werden anhand der Umsetzung von Digitalisierung¬s- und Vernetzungsmaßnahmen aufgezeigt.

    Zur Prozessvisualisierung
  • Stationäre Energiespeicher sind notwendiger Bestandteil eines zukünftigen Stromversorgungssystems mit hohen Anteilen regenerativer Energien. Eingesetzt in dezentralen industriellen Anwendungen tragen sie zur Steigerung der Ressourceneffizienz und zur Minimierung der Kosten der Stromversorgung bei.

    Zum Tool

    Moderne Verfahren zum Recycling von Bauteilen und Werkstoffen sind ein wichtiger Baustein, um die Kreislaufführung von Produkten zu verbessern. Die vorliegende Kurzanalyse des VDI ZRE stellt nun neue Technologien für eine ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft vor.

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    Mittels digitaler Erfassung, Speicherung und Integration von Ressourcendaten lassen sich Material- und Energieverbräuche verfolgen und reduzieren. Denn durch das digitale Vorgehen werden Einsparpotenziale quantifizierbar. Oftmals ist jedoch der Wert dieser Daten für KMU schwer zu erfassen.

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    Durch Simulation statt durch Prototypen: Digitale Technologien machen die Entwicklung von Produkten und Services in vielerlei Hinsicht einfacher. Gleichzeitig stehen Unternehmen jedoch vor der Herausforderung, mit der Komplexität des Datenmanagements umzugehen.

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  • Am 02. Dezember 2024 fand im Auftrag des BMUV ein Fachgespräch zum Thema „Der digitale Produktpass – Potenziale und Herausforderungen für KMU“ statt. Die Teilnehmenden diskutierten über das Thema digitaler Produktpass und die damit einhergehenden Herausforderungen und Chancen für KMU.

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    Am 24. Februar 2022 fand im Auftrag des BMUV ein Fachgespräch zum Thema „Innovative Recyclingtechnologien für Industriebatterien“ statt. 16 Teilnehmende diskutierten, welchen Herausforderungen sich gestellt werden muss, um die Hochskalierung der Recyclingkapazitäten erfolgreich umzusetzen.

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    Am 18. April 2024 fand im Auftrag des BMUV ein Fachgespräch zum Thema „Ressourceneffiziente Lieferkette – Chancen und Herausforderungen der Treibhausgasbilanzierung“ statt. Die Teilnehmenden diskutierten angesichts zunehmender Kundenanfragen und sich verschärfenden gesetzlichen Vorgaben unter anderem über die aktuellen Entwicklungen, Herausforderungen und Chancen der THG-Bilanzierung für Unternehmen.

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    Am 05. Juni 2024 fand im Auftrag des BMUV ein Fachgespräch zum Thema „Ressourceneffizienz in der Praxis – Potenziale und Herausforderungen von Digitalisierungsmaßnahmen“ statt. Die Teilnehmenden diskutierten u. a. über die Möglichkeiten zur Steigerung der betrieblichen Ressourceneffizienz, die sich aus der Digitalisierung ergeben, aber auch über Herausforderungen für KMU, die damit einhergehen.

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  • Der Leitfaden zum ESTEM-Berechnungstool dient als Anleitung zur Anwendung des kostenlos bereitgestellten ESTEM-Berechnungstools und veranschaulicht die Anwendung des Tools unter anderem anhand exemplarischer Fallbeispiele.

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    Der Management-Leitfaden zeigt kurz und knapp, was Ressourceneffizienz für ein Unternehmen bedeutet und wie es davon profitieren kann. Ein Maßnahmenkatalog erklärt die wichtigsten Ansatzpunkte, die das Management angehen sollte, um material- und energieeffiziente Prozesse zu integrieren.

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    Es gibt eine Vielzahl von Methoden und Arbeitsmitteln, die für Frage- und Problemstellungen existieren und für die Umsetzung von Ressourceneffizienz im Unternehmen angewandt werden können. Der Leitfaden Ressourceneffizienz hilft, Ressourceneffizienzmaßnahmen Schritt für Schritt anzugehen.

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    Der Leitfaden „Strategisch ressourceneffizient. Unternehmensstrategien und -methoden zur Steigerung der Ressourceneffizienz“ ist für KMU konzipiert, die sich trotz begrenzter Kapazitäten den Herausforderungen, die sich bei der Steigerung der Ressourceneffizienz ergeben, stellen möchten und dient als Unterstützung für die Entwicklung einer eigenen Ressourceneffizienzstrategie.

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    Der Leitfaden „Design für Industrie 4.0“ dient als praktische Unterstützung für Unternehmen, die sich mit den Möglichkeiten und Herausforderungen der Industrie 4.0 auseinandersetzen möchten.

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Das großangelegte Forschungsprojekt zielt auf die Untersuchung eines kontrollierten, energieneutralen Pyrolyseprozesses und einer anschließenden hydromechanischen Trennung der beinhalteten Sekundärrohstoffe ab. So soll Lithium zurückgewonnen und das wiedergewinnbare Graphit überprüft werden. Ziel ist es, eine Recyclingquote von über 70 Prozent zu erreichen. Das Projekt baut dabei auf den Ergebnissen und Erkenntnissen des Vorgängerprojektes „Demonstrationsanlage für ein kostenneutrales, ressourceneffizientes Processing ausgedienter Li-Ion-Batterien der Elektromobilität (EcoBatRec)“ auf, das u. a. eine autotherme Vakuumpyrolyse für Verfahrensabläufe zur Zerkleinerung, Klassierung, Sichtung und Trennung der Materialfraktionen entwickelte.

 

Quellen:

- Mercator – Forschungsprojekt (2021): Materialeffizientes Recycling für die Circular Economy von Automobilspeichern durch Technologie ohne Reststoffe (online). ACCUREC-Recycling GmbH (abgerufen am: 28.10.2022), verfügbar unter: mercator-recycling.de

 

- Erneuerbar mobil (2022): EcoBatRec (online) – Demonstrationsanlage für ein kostenneutrales, ressourceneffizientes Processing ausgedienter Li-Ion Batterien der Elektromobilität. Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, 24.10.2022 (abgerufen am: 28.10.2022), verfügbar unter: www.erneuerbar-mobil.de/projekte/ecobatrec

Das Unternehmen Duesenfeld GmbH betreibt ein patentiertes Verfahren, das eine stoffliche Verwertungsquote von rund 91 Prozent erreicht. Der Prozess baut auf den Ergebnissen und Erkenntnissen der Forschungsprojekte Lithorec I und Lithorec II auf und wurde als Spin-off in die Praxis überführt. Der Prozess beginnt mit einer Tiefenentladung. Der rückgewonnene Strom wird zum Betrieb der Prozessmaschinen eingesetzt und ins Stromnetz eingespeist. Es erfolgt nach entsprechender Lagerungszeit eine spannungsfreie Demontage, wobei bereits sortenreine Fraktionen wie Aluminium und Kupfer aussortiert werden. Die Zerkleinerung findet unter Inertgas (N2) statt und die Vakuumtrockung erfolgt im Niedertemperaturverfahren bei maximal 50 °C. Dadurch entstehen keine Fluorwasserstoffe und eine energieintensive Gaswäsche wird vermieden. Die getrockneten Batteriefragmente können folgend durch verschiedene Trennmechanismen zurückgewonnen werden. Dazu zählen Aluminium, Kupfer, Eisen, Kunststofffolie sowie die Schwarzmasse. Abschließend wird aktuell im Pilotmaßstab ein hydrometallurgischer Prozess betrieben, der als Endprodukte Nickelsulfat (NiSO4), Kobaltsulfat (CoSO4), Mangansulfat (MnSO4), Lithiumcarbonat (Li2CO3) und Graphit in Batteriequalität produziert. Das Verfahren kann alle Typen von Lithium-Ionen-Batterien wirtschaftlich recyceln und verarbeitet rund 500 Kilogramm pro Stunde an Material. Weitere Forschung sowie die Hochskalierung des Hydrometallurgieprozesses sind aktuell in Arbeit.

 

Quelle:

Duesenfeld GmbH (2022): Lizenzierung der Duesenfeld Patente (online). Duesenfeld GmbH (abgerufen am: 28.10.2022), verfügbar unter: www.duesenfeld.com/lizenzierung.html

Am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) wurde die Rückgewinnung von Graphit aus Altbatterien untersucht. Dazu wurde ein Konzept entwickelt, das die Methode der Schaumflotation anwendet. Dies ist ein bereits etablierter Prozess für die Mineralienabtrennung von taubem Gestein. Trennmerkmale für die Schaumflotation sind Partikel- und Oberflächeneigenschaften wie Morphologie und Größe. Da der Prozess über die selektive Hydrophobierung erfolgt, können so die Mineralien über ihre wasserabweisende Eigenschaft und Fähigkeit der Anhaftung an Gasblasen über den Schaum ausgetragen werden.

 

Quelle:

Helmholtz-Zentrum Dresden - Rossendorf e. V. (2021): Wenn Batterien zu Schaum werden (online) – HZDR-Doktorandin mit Konzept zum verbesserten Batterie-Recycling beim Falling Walls Wettbewerb. Helmholtz-Zentrum Dresden - Rossendorf e. V. (abgerufen am: 31.10.2022), verfügbar unter: www.hzdr.de/db/Cms

Nach den Trennprozessen liegen die Materialien der Lithium-Ionen-Batterien als Bruchstücke vor. Das Projekt entwickelt eine Messtechnik, die die Eigenschaften des Schredderguts für jedes Bruchstück online und inline erfassen soll. In Kombination mit Bilddaten (spektroskopische bzw. hyperspektrale Informationen) werden große Datensätze gewonnen. Diese sollen über das maschinelle Lernen so verarbeitet werden, dass ingenieurtechnische Zusammenhänge über die Partikelart und -form sowie die Zusammensetzung gezogen werden können. Die zu entwickelnde Mess- und Regelungstechnik soll entlang der gesamten Recyclingkette zur Qualitätsüberwachung und Datenakquise angewandt werden.

 

Quelle:

greenBatt (2021a): DIGISORT - Digitalisierung mechanischer Sortierprozesse (online). Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS, 28.04.2021 (abgerufen am: 31.10.2022), verfügbar unter: www.greenbatt-cluster.de/de/projekte/digisort/

Die Studie zeigt auf, dass über eine hydrothermale Reaktion in einer Lithium-haltigen Lösung eine degradierte Lithium-Mangan-Oxid-Kathode regeneriert werden kann. Über das Verfahren ist es möglich, die Stöchiometrie und die Mikrophasenreinheit des Kathodenmaterials wiederherzustellen und diese für einen erneuten Einsatz in der Batteriefertigung einzusetzen. Im Rahmen einer Lebenszyklusanalyse konnte nachgewiesen werden, dass diese einstufige Regeneration gegenüber pyro- und hydrometallurgischen Prozessen ökologische und wirtschaftliche Vorteile bietet.

 

Quelle:

Gao, H.; Yan, Q.; Xu, P.; Liu, H.; Li, M.; Liu, P.; Luo, J. und Chen, Z. (2020): Efficient Direct Recycling of Degraded LiMn2O4 Cathodes by One-Step Hydrothermal Relithiation. In: ACS applied materials & interfaces, 12 (46), S. 51546 – 51554. ACS applied materials & interfaces. doi:10.1021/acsami.0c15704

Das Projekt entwickelt eine Methode zur Messung niedrig- sowie hochsiedender Bestandteile des Elektrolyten. Durch die Möglichkeit dieser Prozessüberwachung bzw. Datenerhebung können Erkenntnisse über den Verbleib im Verfahrensprozess generiert werden. Die darauf aufbauende Prozessstrategie, die im Labor- und Pilotmaßstab umgesetzt werden soll, zielt auf die Rückgewinnung aller Bestandteile des Elektrolyten ab. Abschließend soll über die Ergebnisse der notwendige prozesstechnische Aufwand zur Abtrennung des Elektrolyten bestimmt werden.

 

Quelle:

greenBatt (2021e): LOWVOLMON - Monitoring schwerflüchtiger Elektrolyte in der mechanischen Recyclingprozesskette (online). Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS, 14.07.2021 (abgerufen am: 31.10.2022), verfügbar unter: www.greenbatt-cluster.de/de/projekte/lowvolmon/

Aufgrund des beträchtlichen Rohstoff- und Energieaufwands sind Trennverfahren von großer wirtschaftlicher Bedeutung in der chemischen Produktion. Optimierungen führen zu höheren Abscheide- und energetischen Wirkungsgraden.

Zur Prozessvisualisierung

Einige Potenziale für Ressourceneffizienz sind unabhängig von der Branche. Wie sich grundsätzlich Material und Energie sparen lassen, wird bei dieser Prozessvisualisierung anhand einer modellhaften Produktions¬infra¬struktur gezeigt. Es werden dabei Themen aus der Industrie und dem Bauwesen adressiert.

Zur Prozesskette

In der Prozessvisualisierung Digitalisierung¬ in der Produktion werden die Akteure im Produktlebenszyklus und deren informationstechnische Vernetzung dargestellt. Die Einsparpotenziale an Material und Energie werden anhand der Umsetzung von Digitalisierung¬s- und Vernetzungsmaßnahmen aufgezeigt.

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Stationäre Energiespeicher sind notwendiger Bestandteil eines zukünftigen Stromversorgungssystems mit hohen Anteilen regenerativer Energien. Eingesetzt in dezentralen industriellen Anwendungen tragen sie zur Steigerung der Ressourceneffizienz und zur Minimierung der Kosten der Stromversorgung bei.

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Moderne Verfahren zum Recycling von Bauteilen und Werkstoffen sind ein wichtiger Baustein, um die Kreislaufführung von Produkten zu verbessern. Die vorliegende Kurzanalyse des VDI ZRE stellt nun neue Technologien für eine ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft vor.

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Mittels digitaler Erfassung, Speicherung und Integration von Ressourcendaten lassen sich Material- und Energieverbräuche verfolgen und reduzieren. Denn durch das digitale Vorgehen werden Einsparpotenziale quantifizierbar. Oftmals ist jedoch der Wert dieser Daten für KMU schwer zu erfassen.

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Durch Simulation statt durch Prototypen: Digitale Technologien machen die Entwicklung von Produkten und Services in vielerlei Hinsicht einfacher. Gleichzeitig stehen Unternehmen jedoch vor der Herausforderung, mit der Komplexität des Datenmanagements umzugehen.

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Am 02. Dezember 2024 fand im Auftrag des BMUV ein Fachgespräch zum Thema „Der digitale Produktpass – Potenziale und Herausforderungen für KMU“ statt. Die Teilnehmenden diskutierten über das Thema digitaler Produktpass und die damit einhergehenden Herausforderungen und Chancen für KMU.

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Am 24. Februar 2022 fand im Auftrag des BMUV ein Fachgespräch zum Thema „Innovative Recyclingtechnologien für Industriebatterien“ statt. 16 Teilnehmende diskutierten, welchen Herausforderungen sich gestellt werden muss, um die Hochskalierung der Recyclingkapazitäten erfolgreich umzusetzen.

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Am 18. April 2024 fand im Auftrag des BMUV ein Fachgespräch zum Thema „Ressourceneffiziente Lieferkette – Chancen und Herausforderungen der Treibhausgasbilanzierung“ statt. Die Teilnehmenden diskutierten angesichts zunehmender Kundenanfragen und sich verschärfenden gesetzlichen Vorgaben unter anderem über die aktuellen Entwicklungen, Herausforderungen und Chancen der THG-Bilanzierung für Unternehmen.

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Am 05. Juni 2024 fand im Auftrag des BMUV ein Fachgespräch zum Thema „Ressourceneffizienz in der Praxis – Potenziale und Herausforderungen von Digitalisierungsmaßnahmen“ statt. Die Teilnehmenden diskutierten u. a. über die Möglichkeiten zur Steigerung der betrieblichen Ressourceneffizienz, die sich aus der Digitalisierung ergeben, aber auch über Herausforderungen für KMU, die damit einhergehen.

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Der Leitfaden zum ESTEM-Berechnungstool dient als Anleitung zur Anwendung des kostenlos bereitgestellten ESTEM-Berechnungstools und veranschaulicht die Anwendung des Tools unter anderem anhand exemplarischer Fallbeispiele.

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Der Management-Leitfaden zeigt kurz und knapp, was Ressourceneffizienz für ein Unternehmen bedeutet und wie es davon profitieren kann. Ein Maßnahmenkatalog erklärt die wichtigsten Ansatzpunkte, die das Management angehen sollte, um material- und energieeffiziente Prozesse zu integrieren.

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Es gibt eine Vielzahl von Methoden und Arbeitsmitteln, die für Frage- und Problemstellungen existieren und für die Umsetzung von Ressourceneffizienz im Unternehmen angewandt werden können. Der Leitfaden Ressourceneffizienz hilft, Ressourceneffizienzmaßnahmen Schritt für Schritt anzugehen.

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Der Leitfaden „Strategisch ressourceneffizient. Unternehmensstrategien und -methoden zur Steigerung der Ressourceneffizienz“ ist für KMU konzipiert, die sich trotz begrenzter Kapazitäten den Herausforderungen, die sich bei der Steigerung der Ressourceneffizienz ergeben, stellen möchten und dient als Unterstützung für die Entwicklung einer eigenen Ressourceneffizienzstrategie.

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Der Leitfaden „Design für Industrie 4.0“ dient als praktische Unterstützung für Unternehmen, die sich mit den Möglichkeiten und Herausforderungen der Industrie 4.0 auseinandersetzen möchten.

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