DUMMY: Digitalisierung und künstliche Intelligenz
Digitalisierung und KI als Hebel für eine zirkuläre Wirtschaft und Ressourceneffizienz
Digitalisierung und KI verschieben den Fokus industrieller Wertschöpfung: weg von punktuellen Effizienzmaßnahmen, hin zu datenbasierter Transparenz und Steuerungsfähigkeit entlang des gesamten Produktlebenswegs. Dabei übernehmen beide Technologien unterschiedliche, sich ergänzende Rollen:
Digitalisierung schafft die Grundlage – indem Daten aus Prozessen, Produkten und Wertschöpfungsketten systematisch erfasst, verarbeitet und zwischen allen Beteiligten nutzbar gemacht werden.
Künstliche Intelligenz baut darauf auf – wertet große Datenmengen aus, erkennt Muster und unterstützt Entscheidungen, insbesondere dort, wo Stoffströme, Variantenvielfalt und Zielkonflikte besonders komplex sind.
Einordnung der normativen Leitplanken
Treiber der Digitalisierung ist nicht nur der Fortschritt von Technologien, sondern auch zunehmend sind es normative Rahmenbedingungen auf europäischer und nationaler Ebene. So setzen u. a. der European Clean Industrial Deal* Europäische Kommission (2025): Deal für eine saubere Industrie (online). (abgerufen am 24.08.2026) sowie die Ecodesign for Sustainable Products Regulation (ESPR)* European Commission (2026): Ecodesign for Sustainable Products Regulation (online). (abgerufen am 24.08.2026) und die damit verbundene Einführung des Digitalen Produktpasses (DPP)* Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (2025): Ein Pass für den gesamten Produktkreislauf – So funktioniert der Produktpass (online). (abgerufen am 24.08.2026) neue Anforderungen an die Produktgestaltung, Datenverfügbarkeit und Nachweisfähigkeit. In Deutschland bündelt die Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS)* Kreislauwirtschaftsstrategie Deutschland (2025): Kreislaufwirtschaftsstrategie Deutschland (online). (abgerufen am 24.08.2026) Ziele und Maßnahmen zur Ressourcenschonung und Kreislaufführung und stärkt damit den Handlungsrahmen für Unternehmen.
Status quo, Herausforderungen und Lösungen
Laut Digitalisierungsindex 2024 digitalisieren Unternehmen vor allem ihre Prozesse. Die Qualifizierung der Mitarbeitenden bleibt dabei ein sichtbarer Engpass.* Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (2024): Digitalisierung der Wirtschaft in Deutschland – Digitalisierungsindex 2024 (online). (abgerufen am 24.08.2026) Gleichzeitig gewinnt die Digitalisierung von Produkten deutlich an Relevanz. Für ein zirkuläres Wirtschaften reicht das allein jedoch nicht aus: Die Kreislaufwirtschaft stellt zusätzliche Anforderungen an die Datenqualität, ‑verfügbarkeit und den -austausch.
Die VDI ZRE-Studie „Ressourceneffizienzpotenziale durch digital gestützte zirkuläre Maßnahmen" zeigt: Digitale Technologien spielen bei zirkulären Maßnahmen in der KMU-Praxis bislang häufig nur eine untergeordnete Rolle. Als zentrale Hemmnisse gelten:
- fehlendes Know-how im Umgang mit digitalen Lösungen,
- fehlende Komplettlösungen zur Datenerhebung und -nutzung,
- Unsicherheit bei der Aufwand-Nutzen-Bewertung.* VDI ZRE (2025): Ressourceneffizienzpotenziale durch digital gestützte zirkuläre Maßnahmen (online). (abgerufen am 24.08.2026)
Zum Abbau von Informationsdefiziten und Transaktionskosten braucht es gezielte Ansätze, etwa digitale Markt- und Logistikplattformen, die Angebot und Nachfrage effizienter zusammenführen, sowie den Einsatz von digitalen Zwillingen als Träger produktbezogener Informationen entlang des Lebenszyklus.* VDMA European Office (2019): Kreislaufwirtschaft 4.0: Wie die Digitalisierung die Kreislaufwirtschaft ankurbeln kann – Positionspapier. VDMA European Office, Brüssel, Februar 2026. Digitale Lösungen für mehr Zirkularität und Ressourceneffizienz müssen daher gezielt und strategisch in Unternehmensabläufe integriert werden.
Industrie 4.0 als Rahmen der Transformation
Industrie 4.0 beschreibt den Ordnungsrahmen der digitalen industriellen Wertschöpfung. Im Mittelpunkt stehen vernetzte cyber-physische Systeme, welche die physische und digitale Welt koppeln und damit eine flexible, datenbasierte Wertschöpfung bis hin zur automatisierten Fertigung individualisierter Produkte ermöglichen. Innerhalb dieses Rahmens wirken Digitalisierung und KI als operative Hebel. Die architektonischen Grundlagen, Standards und Interoperabilität werden dabei maßgeblich durch die Plattform Industrie 4.0 vorangetrieben.
Dimensionen der Industrie 4.0
Industrie 4.0 ist das Zusammenspiel aus betrieblicher Gestaltung und technischer Umsetzung: Strategieformulierung und -umsetzung, Pilotierung und Skalierung, Unternehmenskultur sowie Marktpositionierung bestimmen, wie schnell und wirksam Industrie-4.0-Lösungen in der Wertschöpfung verankert werden. Operativ lässt sich Industrie 4.0 als Zusammenspiel von fünf Gestaltungsfeldern fassen:*
IMPULS-Stiftung für den Maschinenbau- den Anlagenbau und die Informationstechnik (2022): Industrie 4.0-Readiness, Online-Selbst-Check für Unternehmen, 31.08.2022 (abgerufen am: 31.08.2022)
cyber-physische Systeme, Internet of Things und Smart Services, Smart Factory, Smart Operations und Smart Products.
© VDI ZRE unter Verwendung von IMPULS-StiftungDimensionen der Industrie 4.0 im digitalen Ökosystem
Diese Felder verbinden Produkte, Prozesse und die Organisation über durchgängige Datenflüsse und werden durch verschiedene technologische Enabler (z. B. Cloud-Infrastrukturen, RFID, Big Data) als Voraussetzung für verlässliche und skalierbare Anwendungen ermöglicht.* VDI ZRE (2024): Leitfaden Design für Industrie 4.0 (online), (abgerufen am 24.08.2026)
Interoperabilität als Voraussetzung
Damit Industrie 4.0 über einzelne Standorte und Unternehmen hinaus funktioniert, braucht es gemeinsame Modelle und Standards. Die Plattform Industrie 4.0 fördert dafür Standards, Interoperabilität sowie den Wissensaustausch und unterstützt insbesondere die Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle und Datenökosysteme.
Ein zentraler Architekturbaustein ist das Referenzarchitekturmodell RAMI 4.0, das von der Plattform Industrie 4.0 geschaffen und in der DIN SPEC 91345 festgehalten wurde. Eng damit verbunden ist die Verwaltungsschale (Asset Administration Shell, AAS). Jede Industrie-4.0-Komponente besteht aus einem Asset und einer zugehörigen Verwaltungsschale, die Informationen standardisiert bereitstellt und damit Interoperabilität praktisch umsetzbar macht.*
DIN SPEC 91345:2016-04 (2016): Referenzarchitekturmodell Industrie 4.0 (RAMI4.0) (online). (abgerufen am: 06.01.2026)
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Anderl, R.; Deuse, J.; Doering, M. und Funk, H. (2016): Softwarearchitekturen für Industrie 4.0 – RAMI und IIRA aus Sicht der Projekte im Technologieprogramm AUTONOMIK für Industrie 4.0 (online). (abgerufen am 24.08.2026)
Flexibilisierung der Wertschöpfung
Industrie 4.0 steht für eine Flexibilisierung der Wertschöpfung, bei der individuelle Produkte automatisiert gefertigt, Produktivität gesteigert und Menschen in der Produktion besser unterstützt werden. Gleichzeitig sollen Resilienz, Nachhaltigkeit, neue Formen der unternehmens-übergreifenden Zusammenarbeit und neuartige Geschäftsmodelle gefördert werden. Zentrale Voraussetzung sind daher Datenräume zur digitalen Vernetzung, die einen vertrauenswürdigen und verlässlichen Austausch relevanter Daten ermöglichen und diese gleichzeitig vor unbefugten Zugriffen und Missbrauch schützen.* Forschungsbeirat Industrie 4.0 (2025): Industrie 4.0 – Zentrales Leitbild für eine wettbewerbsfähige und nachhaltige Industrie (online). (abgerufen am 24.08.2026)
Daten als Grundlage für zirkuläres Wirtschaften und Ressourceneffizienz
Daten bilden die operative Grundlage, um zirkuläres Wirtschaften und Ressourceneffizienz wirksam umzusetzen. Entscheidend ist dabei nicht nur, dass Daten erhoben werden, sondern wie sie entlang von Prozessen, Systemen und Partnern verfügbar gemacht werden. Das Prinzip dahinter lässt sich als vertikale und horizontale Integration beschreiben.
© VDI ZREAbbildung Prinzip der vertikalen und horizontalen Integration als Grundlage für eine datengestützte Kreislaufwirtschaft
Vertikal werden Daten und Funktionen innerhalb des Unternehmens über Ebenen hinweg verbunden – von der Anlagensteuerung über die Produktionssteuerung und Planung bis zum Datenmanagement, typischerweise über Systeme wie Speicherprogrammierbare Steuerung (SPS), Produktionsleitsystem bzw. Manufacturing Execution System (MES), Enterprise Resource Planning (ERP) sowie Produktdatenmanagement (PDM) und Product Lifecycle Management (PLM).
Horizontal werden Informationen entlang des Lebenszyklus und über Unternehmensgrenzen hinweg verknüpft (Einkauf und Zulieferung über Handel und Nutzung bis zu Recycling und Entsorgung). Erst diese Kombination schafft die Transparenz, die für zirkuläre Entscheidungen und eine belastbare Kreislaufsteuerung erforderlich ist.
Der Übergang zur Kreislaufwirtschaft ist ohne eine tiefgreifende digitale Vernetzung aller Akteure entlang der Wertschöpfungskette nicht umsetzbar. Im Gegensatz zur linearen Wirtschaft, erfordert die Kreislaufwirtschaft einen intensiveren Informationsaustausch zwischen Lieferanten, Herstellern, Reparateuren und Verwertern, um Materialkreisläufe effizient zu gestalten.* Christoph M. Schmidt und Thomas Weber (2024): Digitale Enabler der Kreislaufwirtschaft. (online). (abgerufen am 24.08.2026)
Der Digitale Produktpass
© VDI ZREEin zentrales Instrument, um Akteure entlang des Produktlebenszyklus zu vernetzen und Informationsdefizite abzubauen, ist der Digitale Produktpass (DPP). Er wird im Kontext der EU-Regulierung als verpflichtende digitale Produktidentität schrittweise eingeführt und schafft die Grundlage für eine durchgängige, transparente Datenteilung. Ziel ist, verifizierbare Informationen bereitzustellen – etwa zu Materialzusammensetzung, Reparierbarkeit sowie Rücknahme- und Entsorgungswegen –, damit zirkuläre Entscheidungen (Reparatur, Wiederverwendung, hochwertiges Recycling) belastbar getroffen werden können.* Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (2025): Ein Pass für den gesamten Produktkreislauf – So funktioniert der Produktpass (online). (abgerufen am 24.08.2026) * Barbara Engels und Adriana Neligan (2025): Kreislaufwirtschaft durch KI: vom Randthema zur Pflicht – IW-Kurzbericht Nr. 100/2025 (online). (abgerufen am 24.08.2026)
Technische Voraussetzung ist, dass eindeutige Identifikatoren (z. B. QR/RFID) sowie Datenmodelle, Klassifikationen und Schnittstellen zusammenpassen. Verbreitete Standards wie ECLASS unterstützen die einheitliche Beschreibung von Produkten und Komponenten; für den Transport semantischer Informationen wird im Industrie-4.0-Kontext zudem die Verwaltungsschale als interoperabler Mechanismus diskutiert.* Fraunhofer IESE (2025): Digitaler Produktpass – Schlüssel zur nachhaltigen und transparenten Industrie (online). (abgerufen am: 07.01.2026) * ECLASS (2023): ECLASS als Lösung für den Digitalen Produktpass (DPP) (online). (abgerufen am 24.08.2026) Die EU erteilte dazu einen Standardisierungsauftrag an die europäischen Normungsorganisationen CEN, CENELEC und ETSI.* DIN e.V. (2026): Veröffentlichungen von NA 043-02-06 GA (online). (abgerufen am 24.08.2026) Die daraus entstandenen acht Normen zum Digitalen Produktpass wurden 2026 veröffentlicht.
Datenräume und Ökosysteme
© VDI ZREDie Vernetzung der Akteure erfordert technische Infrastrukturen und Governance-Modelle, die einen sicheren und vertrauensvollen Datenaustausch gewährleisten.* Christoph M. Schmidt und Thomas Weber (2024): Digitale Enabler der Kreislaufwirtschaft. (online). (abgerufen am 24.08.2026) Datenräume spielen hierbei eine Schlüsselrolle, weil sie den standardisierten Austausch von Daten zwischen unterschiedlichen Akteuren bei gleichzeitiger Wahrung der Datensouveränität ermöglichen.* VDMA European Office (2019): Kreislaufwirtschaft 4.0: Wie die Digitalisierung die Kreislaufwirtschaft ankurbeln kann – Positionspapier. VDMA European Office, Brüssel, Februar 2026 * Forschungsbeirat Industrie 4.0 (2025): Industrie 4.0 – Zentrales Leitbild für eine wettbewerbsfähige und nachhaltige Industrie (online). (abgerufen am 24.08.2026)
Priorität hat dabei der Aufbau von Datenökosystemen für zirkuläre Wertschöpfungsnetzwerke. Initiativen wie Gaia-X schaffen die Grundlage für eine souveräne und interoperable Dateninfrastruktur auf europäischer Ebene. Darauf aufbauend entstehen sektorspezifische Datenräume wie Manufacturing-X, die einen europäischen Standard- und Rechtsrahmen für den vertrauenswürdigen Datenaustausch in der Industrie 4.0 bereitstellen.* Forschungsbeirat Industrie 4.0 (2025): Industrie 4.0 – Zentrales Leitbild für eine wettbewerbsfähige und nachhaltige Industrie (online). (abgerufen am 24.08.2026)
Modellierung und Simulation
© VDI ZREEin entscheidendes Werkzeug, um zirkuläre Strategien bereits in der Konzeptionsphase abzusichern, ist die virtuelle Produktentstehung. Die Modellierung stellt die digitale Repräsentation eines physischen Objektes oder Prozesses dar und die Simulation nutzt dieses Modell, um dessen Verhalten unter definierten Bedingungen vorherzusagen.* Christoph M. Schmidt und Thomas Weber (2024): Digitale Enabler der Kreislaufwirtschaft. (online). (abgerufen am 24.08.2026) Ein zentrales Element ist das Digitale Prototyping. Anstatt materialintensive physische Prototypen zu bauen, ermöglichen CAD-Modelle und computergestützte Berechnungen das Testen von Produktfunktionen in einer rein virtuellen Umgebung.
Die fortschrittlichste Form der Modellierung sind digitale Zwillinge – ein virtuelles Abbild, das idealerweise mit Echtzeitdaten aus dem realen Betrieb gespeist wird. Damit lassen sich Szenarien über den gesamten Lebenszyklus hinweg simulieren – von der ersten Designidee über die Fertigung bis hin zum Lebensende. Der Mehrwert liegt insbesondere dort, wo physische Tests teuer sind oder Entscheidungen früh im Lebenszyklus große Wirkung entfalten. In der Praxis umfasst das ein weites Spektrum, u. a.:
- für die Entwicklung und Produktion: virtuelle Inbetriebnahme, Prozessauslegung,
- für die Qualitätskontrolle: Qualitäts- und Ausschussreduktion,
- für den Betrieb: Energie- und Lastoptimierung,
- für die Nutzungsphase: Zustandsbewertung, Lebensdauerprognose.* VDI ZRE (2022): Kurzanalyse Nr. 31: Digitale Technologien für die Entwicklung ressourceneffizienter Produkte und Services (online). (abgerufen am 24.08.2026) * Christoph M. Schmidt und Thomas Weber (2024): Digitale Enabler der Kreislaufwirtschaft. (online). (abgerufen am 24.08.2026)
KI-Anwendungen von der Entwicklung bis zum Lebensende
Künstliche Intelligenz macht Daten handlungsfähig. Sie spielt in allen Phasen des Produktlebenszyklus eine tragende Rolle, um Prozesse effizienter, transparenter und nachhaltiger zu gestalten (Grün durch KI).
© Green AI Hub MittelstandKI kann große, heterogene Datenbestände auswerten, Muster erkennen, Prognosen ableiten und Zielkonflikte systematisch abwägen. Damit wird sie zum Hebel, um Ressourceneffizienz als Verhältnis von Nutzen zu Ressourceneinsatz messbar zu verbessern, etwa durch weniger Ausschuss, längere Nutzungsdauern oder präzisere Materialeinsätze.* Green-AI Hub Mittelstand (2025a): Nachhaltig wirtschaften mit KI – Green-AI Hub Mittelstand: Wie Unternehmen mit Künstlicher Intelligenz Ressourcen sparen und Innovationen vorantreiben (online). (abgerufen am 24.08.2026) * Barbara Engels und Adriana Neligan (2025): Kreislaufwirtschaft durch KI: vom Randthema zur Pflicht – IW-Kurzbericht Nr. 100/2025 (online). (abgerufen am 24.08.2026)
Rohstoffe und Entwicklung
In den Phasen Rohstoffe und Entwicklung schafft KI die Basis für Ressourceneffizienz, indem sie Daten entlang der Lieferkette nutzbar macht und frühzeitig bessere Designentscheidungen ermöglicht. Intelligente Datenräume unterstützen den sicheren Datenaustausch zwischen Unternehmen bei gleichzeitiger Datenhoheit und erleichtern so die Lieferkettendokumentation, Nachweispflichten (z. B. DPP) und die Bereitstellung relevanter Informationen wie Materialdaten, Demontage- oder Reparaturhinweise. Darauf aufbauend kann KI Daten validieren, interpretieren und in Marktplatzszenarien Matching-Prozesse unterstützen.
In der Entwicklung hilft KI, Produkte und Produkt-Service-Systeme ressourcenschonend auszulegen. Über Simulationen, virtuelle Prototypen und generatives Design können der Material- und Energieeinsatz reduziert sowie Anforderungen wie Langlebigkeit, Reparierbarkeit und Recyclingfähigkeit systematisch berücksichtigt werden. Weil zentrale Weichen in der Designphase gestellt werden, wirken KI-gestützte Entscheidungen hier besonders stark auf die spätere Kreislauffähigkeit und Ressourceneinsparungen.* Green-AI Hub Mittelstand (2025b): Mit KI zu mehr Ressourceneffizienz – Green-AI Hub Mittelstand: Learning aus KI-Pilotprojekten und Praxisbeispielen (online). (abgerufen am 24.08.2026)
Produktion
In der Produktion unterstützt KI die Ressourceneffizienz vor allem durch stabilere Prozesse und weniger Ausschuss. Auf Basis von Maschinendaten und Qualitätsinformationen ermöglicht sie eine vorausschauende Wartung, frühzeitige Anomalieerkennung und adaptive Prozessregelung. So lassen sich Stillstände, Fehlteile und Materialverluste reduzieren und der Energie- und Materialeinsatz gezielter steuern.* Green-AI Hub Mittelstand (2025b): Mit KI zu mehr Ressourceneffizienz – Green-AI Hub Mittelstand: Learning aus KI-Pilotprojekten und Praxisbeispielen (online). (abgerufen am 24.08.2026)
Infrastruktur und Transport
Im Baustein Infrastruktur unterstützt KI vor allem die Intralogistik, Lagerhaltung und den Materialfluss. Auf Basis von Bestands-, Bewegungs- und Nachfrageinformationen optimiert sie Transportwege, die Lagerplatznutzung und Nachschubsteuerung, reduziert die Verpackung sowie den Ausschuss und senkt den Energieverbrauch. In komplexen Umgebungen (viele Güterarten, Robotik/FTS) hilft KI, Abläufe zu automatisieren und Engpässe früh zu erkennen. Voraussetzungen sind gut aufbereitete Daten und eine robuste IT-Infrastruktur; hohe Investitionskosten und fehlendes Know-how bremsen die Verbreitung in Teilen des Mittelstands.* Green-AI Hub Mittelstand (2025b): Mit KI zu mehr Ressourceneffizienz – Green-AI Hub Mittelstand: Learning aus KI-Pilotprojekten und Praxisbeispielen (online). (abgerufen am 24.08.2026)
Service
Auch im Service- und Aftersalesbereich eröffnet KI erhebliche Potenziale zur Einsparung von Ressourcen und Steigerung der Wertschöpfung. Ein entscheidender zirkulärer Hebel liegt im Informationsrückfluss. Durch die Analyse von Nutzungs-, Zustands- und Wartungsdaten lassen sich Serviceeinsätze bedarfsgerecht planen und Ersatzteile gezielt bereitstellen. Gleichzeitig entstehen datenbasierte Geschäftsmodelle wie zustandsabhängige Wartungsverträge oder „Product-as-a-Service“-Ansätze, die eine längere Nutzungsdauer und höhere Reparaturfähgigkeit unterstützen. Ergänzend revolutionieren beispielsweise KI-Assistenzsysteme, etwa auf Basis von Large Language Models (LLMs), den Support durch die automatisierte Analyse von Servicetickets und die Identifikation von Fernlösungen.* Green-AI Hub Mittelstand (2025b): Mit KI zu mehr Ressourceneffizienz – Green-AI Hub Mittelstand: Learning aus KI-Pilotprojekten und Praxisbeispielen (online). (abgerufen am 24.08.2026) * Green-AI Hub Mittelstand (2025a): Nachhaltig wirtschaften mit KI – Green-AI Hub Mittelstand: Wie Unternehmen mit Künstlicher Intelligenz Ressourcen sparen und Innovationen vorantreiben (online). (abgerufen am 24.08.2026) * VDMA European Office (2019): Kreislaufwirtschaft 4.0: Wie die Digitalisierung die Kreislaufwirtschaft ankurbeln kann – Positionspapier. VDMA European Office, Brüssel, Februar 2026.
End of Life
Am Lebensende eines Produkts unterstützt KI vor allem die Rücknahme, Demontage und Verwertung. Sie hilft, Produkte sowie Komponenten zu identifizieren, Zustände zu bewerten und passende Verwertungswege zu wählen, z. B. Wiederverwendung, Reparatur, Remanufacturing oder Recycling. In Sortier- und Demontageprozessen verbessert KI die Erkennung von Materialien und Schadstoffen, erhöht die Qualität von Rezyklaten und reduziert Fehlwürfe. In Kombination mit digitalen Produktinformationen (z. B. DPP) können zudem Demontagehinweise, Materialzusammensetzungen und Sicherheitsinformationen gezielt bereitgestellt werden, wodurch Prozesse effizienter werden und hochwertige Stoffkreisläufe wahrscheinlicher sind.* Green-AI Hub Mittelstand (2025a): Nachhaltig wirtschaften mit KI – Green-AI Hub Mittelstand: Wie Unternehmen mit Künstlicher Intelligenz Ressourcen sparen und Innovationen vorantreiben (online). (abgerufen am 24.08.2026)
Ökologischer Fußabdruck von KI-Lösungen und -Infrastruktur
Der Einsatz von KI ist selbst mit einem ökologischen Fußabdruck verbunden. Dieser entsteht nicht nur im Betrieb, sondern über den gesamten Lebenszyklus von KI-Systemen. Bereits in der Herstellung sind KI-Anwendungen ressourcenintensiv: Die Halbleiterfertigung benötigt große Mengen an Energie und Wasser, die Serverhardware erfordert kritische Rohstoffe, und leistungsfähigere Chips gehen mit steigenden verkörperten Emissionen einher. Im Betrieb verursachen insbesondere das Training und die Inferenz großer Modelle einen hohen Energie- und Wasserbedarf in Rechenzentren. Hinzu kommt die schnelle Erneuerung von Hardware, die zur wachsenden globalen E-Waste-Problematik beiträgt.* ITAS-KIT (2025): The systemic environmental risks of artificial intelligence (online). (abgerufen am 24.08.2026)
Vor diesem Hintergrund adressiert Green AI gezielt die Herausforderung, KI-Lösungen selbst ressourcenschonend zu gestalten. Zentrale Ansätze sind die Messung und Transparenz von Energie- und CO₂-Verbräuchen, die Reduktion von Rechenaufwand durch eine Modell- und Datenkompression sowie der Einsatz wiederaufbereiteter oder effizienterer Hardware. Ergänzend tragen ein sparsames Datenmanagement und – wo relevant – die Wahl energiearmer technischer Verfahren (z. B. bei Blockchain-Anwendungen) zu einem nachhaltigeren KI-Betrieb bei. Ziel ist es, den Nutzen von KI für die Ressourceneffizienz und den Klimaschutz nicht durch unnötige Eigenverbräuche zu konterkarieren.* Green-AI Hub Mittelstand (2025a): Nachhaltig wirtschaften mit KI – Green-AI Hub Mittelstand: Wie Unternehmen mit Künstlicher Intelligenz Ressourcen sparen und Innovationen vorantreiben (online). (abgerufen am 24.08.2026) * Green-AI Hub Mittelstand (2025c): Guidelines for Green AI (online). (abgerufen am: 24.08.2026)
Unterstützungsangebote des ZRE: Inspiration, Praxis und Vernetzung
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Im Pilotprojekt wurden zwei Anwendungsfälle umgesetzt: (1) Kundinnen und Kunden erfassen Möbel per Foto-Upload statt in material- und emissionsintensiven Vor-Ort-Terminen. Die KI erkennt Bauteile, Zustand und Farben, erstellt Stücklisten und legt einen digitalen Produktpass in einer Graphdatenbank an. (2) In der Fertigung identifiziert ein Kamerasystem nach der Pulverbeschichtung schwer unterscheidbare Teile und unterstützt die Sortierung. Dadurch werden Prozesse digitalisiert, Kosten und Zeit reduziert und die Rücknahme/Wiederverwendung gebrauchter Bauteile als Türöffner für neue zirkuläre Märkte praktisch erleichtert.
Quelle: Green-AI Hub Mittelstand (2025): Nachhaltig Wirtschaften mit KI (online). [abgerufen am 24.08.2026]
Zur QuelleBei der Verarbeitung von Platten- und Holzwerkstoffen sowie Massivholz entstehen Verschnittquoten von 25 bis 45 %. Das Projekt DiFeMoe setzt hier an und digitalisiert Produktions- und Planungsprozesse, um Material effizienter zu nutzen und Abläufe zu optimieren. Kern ist eine durchgängig digitalisierte Produktionsplanung mit präzisen Schnittlisten als Basis für die weiterführende Prozess- und Schnittoptimierung. Ergänzend werden Modelle und Simulationen genutzt, um Maschinenparameter und Softwareeinstellungen auf eine höhere Materialeffizienz auszurichten. Ziel ist eine integrierte Systemlösung, welche die Planung sowie Echtzeit-Steuerung und -Überwachung verbindet, manuelle Arbeitsschritte gezielt unterstützt und so Fehler und Ausschuss reduziert. Eine Materialdatenbank zur digitalen Erfassung von Restmaterialien erleichtert zudem deren Wiederverwertung. Insgesamt soll der durchschnittliche Verschnitt um bis zu 10 % mit Einsparungen bei Holzwerkstoffen und CO₂ sinken.
Quelle: Digiress (2024): DiFeMoe: Digitalisierung der Fertigungslinien im hochwertigen Möbel- und Innenausbau (online). [abgerufen am 24.08.2026]
Zur QuelleFür die Präzisionsdrehteileproduktion wurden KI-basierte Modelle zur frühzeitigen Fehlererkennung entwickelt, um Ausschuss zu senken, Maschinenstillstände zu vermeiden und den Materialeinsatz zu optimieren. Hintergrund sind enge Toleranzen und viele Einflussfaktoren (u. a. Werkzeugverschleiß, Temperaturschwankungen, Materialeigenschaften), die im Regelbetrieb regelmäßig zu Störungen führen. Die Lösung liefert zudem Handlungsempfehlungen für optimierte Maschinenstandzeiten und wurde als Grundlage für interne KI-Kompetenz und Folgeprojekte genutzt.
Quelle: Green-AI Hub Mittelstand (2025): Nachhaltig Wirtschaften mit KI (online). [abgerufen am 24.08.2026]
Zur Quelle -
Digitale Zwillinge und künstliche Intelligenz (oder auch Artificial Intelligence) optimieren den Werkzeugbau. Ihr Einsatz führt zur Einsparung von Material, Energie und Zeit in der Produktion. Außerdem tragen die Technologien dazu bei, Wertstoffkreisläufe zu schließen.
Zum FilmMaterial und Energie in der Produktion von Aluminium einsparen – möglich macht das ein digitales und intelligentes Chargenstellungssystem. Durch den Einsatz von intelligenter Software und Prozesssteuerung können große Mengen an Primäraluminium durch recyceltes Sekundäraluminium ersetzt werden.
Zum FilmDigitale und vollautomatisierte Abläufe steigern die Ressourceneffizienz von Unternehmen des produzierenden Gewerbes. Der neue Film des VDI ZRE zeigt am Beispiel der Blechwarenfabrik Limburg, wie das funktionieren kann.
Zum FilmCarbonfaserverstärkter Kunststoff (CFK) ist sehr stabil und leicht. Im Fahrzeug- und Flugzeugbau, aber auch im Sport ist das Material nicht mehr wegzudenken. Das Problem: Für die Produktion von Carbonfasern wird viel Energie benötigt und das Recycling ist aufwendig. Der Film zeigt eine vollständige Rückführung von CFK durch eine thermo-chemische Spaltung – die Pyrolyse. In mehreren Arbeitsschritten bleiben am Ende nur die Carbonfasern zurück, die dann für ein Recycling bereit sind.
Zum FilmUm Material im Produktionsprozess zu sparen, können Unternehmen zahlreiche Maßnahmen ergreifen. Der Film des VDI Zentrum Ressourceneffizienz „Industrie 4.0 – Material sparen bei der Entwicklung und Produktion“ zeigt zwei Beispiele aus der Praxis. Sie veranschaulichen, wie Maßnahmen im Zuge der Digitalisierung zu einer deutlichen Steigerung der Ressourceneffizienz führen können.
Zum FilmDer Einsatz und die Kombination von Technologien der Digitalisierung in der industriellen Produktion können wesentlich zur Steigerung der Ressourceneffizienz in Unternehmen beitragen. Anhand von zwei Beispielen zeigt der Film „Industrie 4.0 – leicht gemacht“, wie sich Apps auf Smartphones und Tabletts leicht in einen bestehenden Betriebsprozess integrieren lassen und erheblich zum Einsparen von Material und Energie beitragen.
Zum Film -
Die Transformation zu einer klimaneutralen Wirtschaft schließt den Übergang von einer linearen Wirtschaft zu einer Circular Economy (Kreislaufwirtschaft) ein, dessen Ziel es ist, die Produkte, Produktteile, Materialien und Rohstoffe so lange und so intensiv wie möglich zu nutzen und in Kreisläufen zu führen. Dazu ist die Digitalisierung ein wichtiger Wegbereiter.
Download PDF | 4.1 MBMithilfe einer digitalen Erfassung, Speicherung und Integration von Ressourcendaten lassen sich Material- und Energieverbräuche verfolgen und reduzieren, denn durch das digitale Vorgehen werden Einsparpotenziale quantifizierbar. Oftmals ist jedoch der Wert dieser Daten für KMU schwer zu erfassen.
Download PDF | 1.1 MBDurch Simulation statt durch Prototypen: Digitale Technologien machen die Entwicklung von Produkten und Services in vielerlei Hinsicht einfacher. Gleichzeitig stehen Unternehmen jedoch vor der Herausforderung, mit der Komplexität des Datenmanagements umzugehen.
Download PDF | 4.7 MBImmer mehr Unternehmen setzen künstliche Intelligenz ein. Diese Studie zeigt erstmalig systematisch mögliche Anwendungsfelder der schwachen künstlichen Intelligenz zur Senkung des betrieblichen Ressourcenverbrauchs auf. Der Fokus liegt auf dem verarbeitenden Gewerbe. Wissenschaftliche Grundlagen, Anwendungsbeispiele und eine Befragung von Unternehmen zeigen, wie künstliche Intelligenz für mehr Ressourceneffizienz in der betrieblichen Praxis eingesetzt werden kann. Sie bildet daher eine gute Grundlage für Unternehmen zur Orientierung, welche möglichen Einsatzgebiete der KI im Bereich Ressourceneffizienz relevant sind.
Download PDF | 7.1 MBDie Studie „Ressourceneffizienz durch Industrie 4.0 – Potenziale für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) des verarbeitenden Gewerbes“ untersucht die Umsetzung von Maßnahmen der Digitalisierung im Hinblick auf Ressourceneffizienz. Im Mittelpunkt stehen KMU des verarbeitenden Gewerbes. Ziel der Studie ist es, den aktuellen Entwicklungsstand der digitalen Transformation herauszuarbeiten und die Zusammenhänge zwischen Digitalisierung und Ressourceneffizienz zu untersuchen. Vor dem Hintergrund der Studienergebnisse erhalten KMU, Politik und Wissenschaft Handlungsempfehlungen.
Download PDF | 7.3 MBDie Kurzanalyse Nr. 10 will Potenziale für eine effizientere Nutzung von Material und Energie in Produktionsprozessen durch den Einsatz einer Fertigungsdatenerfassung und -verarbeitung identifizieren. Drei Experten und Ergebnisse einer Online-Umfrage beschreiben Aspekte zur Erfassung und Verarbeitung von Fertigungsdaten. Beispiele aus der Praxis erläutern schließlich, wie dadurch in Unternehmen die Material- und Energieeffizienz gesteigert werden können.
Download PDF | 3.4 MBAm 2. Dezember 2024 fand im Auftrag des BMUV ein Fachgespräch zum Thema „Der digitale Produktpass – Potenziale und Herausforderungen für KMU“ statt. Die Teilnehmenden diskutierten über das Thema digitaler Produktpass und die damit einhergehenden Herausforderungen und Chancen für KMU.
Download PDF | 281.1 KBAm 5. Juni 2024 fand im Auftrag des BMUV ein Fachgespräch zum Thema „Ressourceneffizienz in der Praxis – Potenziale und Herausforderungen von Digitalisierungsmaßnahmen“ statt. Die Teilnehmenden diskutierten u. a. über die Möglichkeiten zur Steigerung der betrieblichen Ressourceneffizienz, die sich aus der Digitalisierung ergeben, aber auch über Herausforderungen für KMU, die damit einhergehen.
Download PDF | 477.4 KBDer Leitfaden „Design für Industrie 4.0“ dient als praktische Unterstützung für Unternehmen, die sich mit den Möglichkeiten und Herausforderungen der Industrie 4.0 auseinandersetzen möchten.
Download PDF | 1.3 MB -
In der Prozessvisualisierung Digitalisierung¬ in der Produktion werden die Akteure im Produktlebenszyklus und deren informationstechnische Vernetzung dargestellt. Die Einsparpotenziale an Material und Energie werden anhand der Umsetzung von Digitalisierung¬s- und Vernetzungsmaßnahmen aufgezeigt.
Zur ProzessvisualisierungEchtzeitdaten können dabei helfen, Prozesse in Unternehmen ressourceneffizienter und intelligenter zu gestalten. Auf den folgenden Seiten erfahren Sie mehr zu den Einsatzmöglichkeiten und Vorteilen für verschiedenste Prozesse – immer mit einem Blick auf den gesamten Zusammenhang.
EchtzeitdatenMit einem effizienteren Umgang von Rohstoffen können Chemieunternehmen wettbewerbsfähiger werden und die Umwelt schonen. Dieses Webtool zeigt verschiedene Digitalisierungstechnologien und deren Potenziale zur Einsparung von Material und Energie bei chemischen Produktionsverfahren auf – für neue oder bestehende Anlagen. Zudem stellt das Tool neue Technologien für eine ressourcenschonende und somit treibhausgasmindernde Bereitstellung von Stoffen vor.
Zur ProzessvisualisierungEin effizienter Umgang mit Ressourcen in der Produktion setzt voraus, dass Daten entlang der gesamten Prozesskette durchgängig verfügbar sind, vom 3D-Modell bis zur Fertigungs- und Energiedatenerfassung. Die Prozessvisualisierung zeigt die zentralen digitalen Schnittstellen von der virtuellen Produktentstehung (CAD/CAE, Prototyping) über PLM-/ERP-/MES-Anbindungen bis zur Shopfloor-Integration und Green-IT-Ansätzen auf und verdeutlicht, wie dadurch Materialeinsatz und Energieverbräuche systematisch reduziert werden können.
Zur Prozessvisualisierung
Im Pilotprojekt wurden zwei Anwendungsfälle umgesetzt: (1) Kundinnen und Kunden erfassen Möbel per Foto-Upload statt in material- und emissionsintensiven Vor-Ort-Terminen. Die KI erkennt Bauteile, Zustand und Farben, erstellt Stücklisten und legt einen digitalen Produktpass in einer Graphdatenbank an. (2) In der Fertigung identifiziert ein Kamerasystem nach der Pulverbeschichtung schwer unterscheidbare Teile und unterstützt die Sortierung. Dadurch werden Prozesse digitalisiert, Kosten und Zeit reduziert und die Rücknahme/Wiederverwendung gebrauchter Bauteile als Türöffner für neue zirkuläre Märkte praktisch erleichtert.
Quelle: Green-AI Hub Mittelstand (2025): Nachhaltig Wirtschaften mit KI (online). [abgerufen am 24.08.2026]
Zur QuelleBei der Verarbeitung von Platten- und Holzwerkstoffen sowie Massivholz entstehen Verschnittquoten von 25 bis 45 %. Das Projekt DiFeMoe setzt hier an und digitalisiert Produktions- und Planungsprozesse, um Material effizienter zu nutzen und Abläufe zu optimieren. Kern ist eine durchgängig digitalisierte Produktionsplanung mit präzisen Schnittlisten als Basis für die weiterführende Prozess- und Schnittoptimierung. Ergänzend werden Modelle und Simulationen genutzt, um Maschinenparameter und Softwareeinstellungen auf eine höhere Materialeffizienz auszurichten. Ziel ist eine integrierte Systemlösung, welche die Planung sowie Echtzeit-Steuerung und -Überwachung verbindet, manuelle Arbeitsschritte gezielt unterstützt und so Fehler und Ausschuss reduziert. Eine Materialdatenbank zur digitalen Erfassung von Restmaterialien erleichtert zudem deren Wiederverwertung. Insgesamt soll der durchschnittliche Verschnitt um bis zu 10 % mit Einsparungen bei Holzwerkstoffen und CO₂ sinken.
Quelle: Digiress (2024): DiFeMoe: Digitalisierung der Fertigungslinien im hochwertigen Möbel- und Innenausbau (online). [abgerufen am 24.08.2026]
Zur QuelleFür die Präzisionsdrehteileproduktion wurden KI-basierte Modelle zur frühzeitigen Fehlererkennung entwickelt, um Ausschuss zu senken, Maschinenstillstände zu vermeiden und den Materialeinsatz zu optimieren. Hintergrund sind enge Toleranzen und viele Einflussfaktoren (u. a. Werkzeugverschleiß, Temperaturschwankungen, Materialeigenschaften), die im Regelbetrieb regelmäßig zu Störungen führen. Die Lösung liefert zudem Handlungsempfehlungen für optimierte Maschinenstandzeiten und wurde als Grundlage für interne KI-Kompetenz und Folgeprojekte genutzt.
Quelle: Green-AI Hub Mittelstand (2025): Nachhaltig Wirtschaften mit KI (online). [abgerufen am 24.08.2026]
Zur QuelleDigitale Zwillinge und künstliche Intelligenz (oder auch Artificial Intelligence) optimieren den Werkzeugbau. Ihr Einsatz führt zur Einsparung von Material, Energie und Zeit in der Produktion. Außerdem tragen die Technologien dazu bei, Wertstoffkreisläufe zu schließen.
Zum FilmMaterial und Energie in der Produktion von Aluminium einsparen – möglich macht das ein digitales und intelligentes Chargenstellungssystem. Durch den Einsatz von intelligenter Software und Prozesssteuerung können große Mengen an Primäraluminium durch recyceltes Sekundäraluminium ersetzt werden.
Zum FilmDigitale und vollautomatisierte Abläufe steigern die Ressourceneffizienz von Unternehmen des produzierenden Gewerbes. Der neue Film des VDI ZRE zeigt am Beispiel der Blechwarenfabrik Limburg, wie das funktionieren kann.
Zum FilmCarbonfaserverstärkter Kunststoff (CFK) ist sehr stabil und leicht. Im Fahrzeug- und Flugzeugbau, aber auch im Sport ist das Material nicht mehr wegzudenken. Das Problem: Für die Produktion von Carbonfasern wird viel Energie benötigt und das Recycling ist aufwendig. Der Film zeigt eine vollständige Rückführung von CFK durch eine thermo-chemische Spaltung – die Pyrolyse. In mehreren Arbeitsschritten bleiben am Ende nur die Carbonfasern zurück, die dann für ein Recycling bereit sind.
Zum FilmUm Material im Produktionsprozess zu sparen, können Unternehmen zahlreiche Maßnahmen ergreifen. Der Film des VDI Zentrum Ressourceneffizienz „Industrie 4.0 – Material sparen bei der Entwicklung und Produktion“ zeigt zwei Beispiele aus der Praxis. Sie veranschaulichen, wie Maßnahmen im Zuge der Digitalisierung zu einer deutlichen Steigerung der Ressourceneffizienz führen können.
Zum FilmDer Einsatz und die Kombination von Technologien der Digitalisierung in der industriellen Produktion können wesentlich zur Steigerung der Ressourceneffizienz in Unternehmen beitragen. Anhand von zwei Beispielen zeigt der Film „Industrie 4.0 – leicht gemacht“, wie sich Apps auf Smartphones und Tabletts leicht in einen bestehenden Betriebsprozess integrieren lassen und erheblich zum Einsparen von Material und Energie beitragen.
Zum FilmDie Transformation zu einer klimaneutralen Wirtschaft schließt den Übergang von einer linearen Wirtschaft zu einer Circular Economy (Kreislaufwirtschaft) ein, dessen Ziel es ist, die Produkte, Produktteile, Materialien und Rohstoffe so lange und so intensiv wie möglich zu nutzen und in Kreisläufen zu führen. Dazu ist die Digitalisierung ein wichtiger Wegbereiter.
Download PDF | 4.1 MBMithilfe einer digitalen Erfassung, Speicherung und Integration von Ressourcendaten lassen sich Material- und Energieverbräuche verfolgen und reduzieren, denn durch das digitale Vorgehen werden Einsparpotenziale quantifizierbar. Oftmals ist jedoch der Wert dieser Daten für KMU schwer zu erfassen.
Download PDF | 1.1 MBDurch Simulation statt durch Prototypen: Digitale Technologien machen die Entwicklung von Produkten und Services in vielerlei Hinsicht einfacher. Gleichzeitig stehen Unternehmen jedoch vor der Herausforderung, mit der Komplexität des Datenmanagements umzugehen.
Download PDF | 4.7 MBImmer mehr Unternehmen setzen künstliche Intelligenz ein. Diese Studie zeigt erstmalig systematisch mögliche Anwendungsfelder der schwachen künstlichen Intelligenz zur Senkung des betrieblichen Ressourcenverbrauchs auf. Der Fokus liegt auf dem verarbeitenden Gewerbe. Wissenschaftliche Grundlagen, Anwendungsbeispiele und eine Befragung von Unternehmen zeigen, wie künstliche Intelligenz für mehr Ressourceneffizienz in der betrieblichen Praxis eingesetzt werden kann. Sie bildet daher eine gute Grundlage für Unternehmen zur Orientierung, welche möglichen Einsatzgebiete der KI im Bereich Ressourceneffizienz relevant sind.
Download PDF | 7.1 MBDie Studie „Ressourceneffizienz durch Industrie 4.0 – Potenziale für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) des verarbeitenden Gewerbes“ untersucht die Umsetzung von Maßnahmen der Digitalisierung im Hinblick auf Ressourceneffizienz. Im Mittelpunkt stehen KMU des verarbeitenden Gewerbes. Ziel der Studie ist es, den aktuellen Entwicklungsstand der digitalen Transformation herauszuarbeiten und die Zusammenhänge zwischen Digitalisierung und Ressourceneffizienz zu untersuchen. Vor dem Hintergrund der Studienergebnisse erhalten KMU, Politik und Wissenschaft Handlungsempfehlungen.
Download PDF | 7.3 MBDie Kurzanalyse Nr. 10 will Potenziale für eine effizientere Nutzung von Material und Energie in Produktionsprozessen durch den Einsatz einer Fertigungsdatenerfassung und -verarbeitung identifizieren. Drei Experten und Ergebnisse einer Online-Umfrage beschreiben Aspekte zur Erfassung und Verarbeitung von Fertigungsdaten. Beispiele aus der Praxis erläutern schließlich, wie dadurch in Unternehmen die Material- und Energieeffizienz gesteigert werden können.
Download PDF | 3.4 MBAm 2. Dezember 2024 fand im Auftrag des BMUV ein Fachgespräch zum Thema „Der digitale Produktpass – Potenziale und Herausforderungen für KMU“ statt. Die Teilnehmenden diskutierten über das Thema digitaler Produktpass und die damit einhergehenden Herausforderungen und Chancen für KMU.
Download PDF | 281.1 KBAm 5. Juni 2024 fand im Auftrag des BMUV ein Fachgespräch zum Thema „Ressourceneffizienz in der Praxis – Potenziale und Herausforderungen von Digitalisierungsmaßnahmen“ statt. Die Teilnehmenden diskutierten u. a. über die Möglichkeiten zur Steigerung der betrieblichen Ressourceneffizienz, die sich aus der Digitalisierung ergeben, aber auch über Herausforderungen für KMU, die damit einhergehen.
Download PDF | 477.4 KBDer Leitfaden „Design für Industrie 4.0“ dient als praktische Unterstützung für Unternehmen, die sich mit den Möglichkeiten und Herausforderungen der Industrie 4.0 auseinandersetzen möchten.
Download PDF | 1.3 MBIn der Prozessvisualisierung Digitalisierung¬ in der Produktion werden die Akteure im Produktlebenszyklus und deren informationstechnische Vernetzung dargestellt. Die Einsparpotenziale an Material und Energie werden anhand der Umsetzung von Digitalisierung¬s- und Vernetzungsmaßnahmen aufgezeigt.
Zur ProzessvisualisierungEchtzeitdaten können dabei helfen, Prozesse in Unternehmen ressourceneffizienter und intelligenter zu gestalten. Auf den folgenden Seiten erfahren Sie mehr zu den Einsatzmöglichkeiten und Vorteilen für verschiedenste Prozesse – immer mit einem Blick auf den gesamten Zusammenhang.
EchtzeitdatenMit einem effizienteren Umgang von Rohstoffen können Chemieunternehmen wettbewerbsfähiger werden und die Umwelt schonen. Dieses Webtool zeigt verschiedene Digitalisierungstechnologien und deren Potenziale zur Einsparung von Material und Energie bei chemischen Produktionsverfahren auf – für neue oder bestehende Anlagen. Zudem stellt das Tool neue Technologien für eine ressourcenschonende und somit treibhausgasmindernde Bereitstellung von Stoffen vor.
Zur ProzessvisualisierungEin effizienter Umgang mit Ressourcen in der Produktion setzt voraus, dass Daten entlang der gesamten Prozesskette durchgängig verfügbar sind, vom 3D-Modell bis zur Fertigungs- und Energiedatenerfassung. Die Prozessvisualisierung zeigt die zentralen digitalen Schnittstellen von der virtuellen Produktentstehung (CAD/CAE, Prototyping) über PLM-/ERP-/MES-Anbindungen bis zur Shopfloor-Integration und Green-IT-Ansätzen auf und verdeutlicht, wie dadurch Materialeinsatz und Energieverbräuche systematisch reduziert werden können.
Zur Prozessvisualisierung-
Nutzen Sie zur Steigerung der Ressourceneffizienz bereits Methoden zur virtuellen Planung und Simulation von Produktionsprozessen oder zur digitalen Produktentwicklung? Wenn Sie alle Fragen beantwortet haben, werden Ihnen in der Auswertung mögliche Effizienzpotenziale in Ihrem Unternehmen aufgezeigt. Darüber hinaus werden Ihnen Maßnahmen, Methoden und Werkzeuge vorgestellt, mit denen Sie den Ressourcenverbrauch senken können.
Zum Ressourcencheck DigitalisierungDer Ressourcensprint 4.0 ist ein interaktives Workshopformat des VDI Zentrums Ressourceneffizienz, das von Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes eigenständig durchgeführt werden kann. Mit dessen Hilfe können Ressourceneffizienzpotenziale in der betrieblichen Produktion identifiziert sowie passende digitale Lösungsansätze abgeleitet werden.
Ressourcensprint 4.0Ressourceneffizienz und Digitalisierung¬ gehören in vielen Unternehmen mit zu den wichtigsten Themen. Oft werden sie getrennt voneinander betrachtet. Damit gehen mögliche Synergien verloren. Das interaktive Tool ReSET4.0 unterstützt Sie dabei, beide Themen bei der Planung von Maßnahmen von Anfang an zusammen zu denken und so Ressourcen, Kosten und Zeit zu sparen.
ReSET 4.0In sieben Schritten zu Ihrem zirkulären Geschäftsmodell: Der Generator unterstützt Sie sowohl bei der Umgestaltung eines existierenden als auch der Erstellung eines neuen Geschäftsmodells. Beantworten Sie unternehmens- sowie produktspezifische Fragestellungen und wählen Sie aus den R-Strategien und zirkulären Geschäftsmodell-Varianten. Im Ergebnis erhalten Sie ein Business Model Canvas, das individuell angepasst werden kann.
Generator für zirkuläre Geschäftsmodelle -
Potenziale für mehr Kreislaufführung und Ressourceneffizienz lassen sich gezielt identifizieren: In eintägigen, kostenfreien Unternehmensbesuchen schauen Expertinnen und Experten des VDI ZRE gemeinsam mit Ihnen auf Ihren Betrieb unter Anwendung erprobter VDI ZRE-Werkzeuge. Wie Planung und Ablauf konkret aussehen, erfahren Sie hier.
Mehr zu Unternehmensbesuchen -
Für Anfängerinnen und Anfänger sowie Fortgeschrittene: Lernen Sie, wie Sie die betriebliche Ressourceneffizienz durch Digitalisierung ermöglichen, beispielsweise anhand des bewährten Prozess-Modells „CRISP-DM“ (Cross-industry standard process for data mining).
Zum KursprogrammIn dieser Weiterbildung erlernen Sie, wie Sie strukturiert vorgehen, um in Prozessen und bei Produkten die Material- und Energieeffizienz zu steigern. Außerdem: Wie können KMU des verarbeitenden Gewerbes bereits mit einfachen, häufig kostenfreien Maßnahmen Ressourcen sparen?
Zum KursprogrammDie Kernfrage dieses Kurses lautet: Wo lassen sich Material und damit Kosten sparen? Wir vermitteln eine neue Sichtweise auf Ihren Materialfluss und geben eine praxisnahe Einführung in die ressourcenbezogene Kostenrechnung – mithilfe der Materialflusskostenrechnung nach DIN EN ISO 14051.
Zum KursprogrammIn diesem Kurs erhalten Sie einen Überblick hinsichtlich der Ermittlung von Treibhausgas-Emissionen (Methoden, Berechnungstools, Datenbanken). Sie lernen eine Methodik kennen, mit der Einsparungen von THG-Emissionen aus Materialeffizienzmaßnahmen abgeschätzt werden können.
Darüber hinaus erlernen Sie den Umgang mit dem zugehörigen ESTEM-Webtool, um Materialeffizienzmaßnahmen innerbetrieblich zu vergleichen oder im Rahmen der Beantragung von Fördermitteln die Einsparungen von Treibhausgas-Emissionen durch das geplante Vorhaben zu quantifizieren.
Zum Kursprogramm -
Der Übergang zur Kreislaufwirtschaft braucht Kapital, etwa für neue Anlagen, Prototypen für zirkuläres Produktdesign, Rücknahmesysteme und neue, innovative Geschäftsmodelle. Das VDI ZRE stellt die spezifischen Charakteristika von Finanzierungen für zirkuläre Vorhaben dar und präsentiert passende Finanzierungsquellen und Ansprechpartner.
Mehr zu FinanzierungsquellenEs gibt zahlreiche Fördermöglichkeiten und Ansatzpunkte, um die Kreislaufführung und Ressourceneffizienz im Unternehmen sowie in der Forschung und Entwicklung umzusetzen. „Förderung und Beratung“ bietet Ihnen einen Überblick samt Verweisen auf weiterführende Informationen.
Förderung und BeratungAuf Bundesebene sowie auf europäischer Ebene werden Maßnahmen gefördert, die eine Kreislaufwirtschaft vorantreiben. Auf der folgenden Seite werden Förderprogramme vorgestellt, die u. a. Förderschwerpunkte im Bereich Kreislaufwirtschaft thematisieren.
Zu den Förderprogrammen
Nutzen Sie zur Steigerung der Ressourceneffizienz bereits Methoden zur virtuellen Planung und Simulation von Produktionsprozessen oder zur digitalen Produktentwicklung? Wenn Sie alle Fragen beantwortet haben, werden Ihnen in der Auswertung mögliche Effizienzpotenziale in Ihrem Unternehmen aufgezeigt. Darüber hinaus werden Ihnen Maßnahmen, Methoden und Werkzeuge vorgestellt, mit denen Sie den Ressourcenverbrauch senken können.
Zum Ressourcencheck DigitalisierungDer Ressourcensprint 4.0 ist ein interaktives Workshopformat des VDI Zentrums Ressourceneffizienz, das von Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes eigenständig durchgeführt werden kann. Mit dessen Hilfe können Ressourceneffizienzpotenziale in der betrieblichen Produktion identifiziert sowie passende digitale Lösungsansätze abgeleitet werden.
Ressourcensprint 4.0Ressourceneffizienz und Digitalisierung¬ gehören in vielen Unternehmen mit zu den wichtigsten Themen. Oft werden sie getrennt voneinander betrachtet. Damit gehen mögliche Synergien verloren. Das interaktive Tool ReSET4.0 unterstützt Sie dabei, beide Themen bei der Planung von Maßnahmen von Anfang an zusammen zu denken und so Ressourcen, Kosten und Zeit zu sparen.
ReSET 4.0In sieben Schritten zu Ihrem zirkulären Geschäftsmodell: Der Generator unterstützt Sie sowohl bei der Umgestaltung eines existierenden als auch der Erstellung eines neuen Geschäftsmodells. Beantworten Sie unternehmens- sowie produktspezifische Fragestellungen und wählen Sie aus den R-Strategien und zirkulären Geschäftsmodell-Varianten. Im Ergebnis erhalten Sie ein Business Model Canvas, das individuell angepasst werden kann.
Generator für zirkuläre GeschäftsmodellePotenziale für mehr Kreislaufführung und Ressourceneffizienz lassen sich gezielt identifizieren: In eintägigen, kostenfreien Unternehmensbesuchen schauen Expertinnen und Experten des VDI ZRE gemeinsam mit Ihnen auf Ihren Betrieb unter Anwendung erprobter VDI ZRE-Werkzeuge. Wie Planung und Ablauf konkret aussehen, erfahren Sie hier.
Mehr zu UnternehmensbesuchenFür Anfängerinnen und Anfänger sowie Fortgeschrittene: Lernen Sie, wie Sie die betriebliche Ressourceneffizienz durch Digitalisierung ermöglichen, beispielsweise anhand des bewährten Prozess-Modells „CRISP-DM“ (Cross-industry standard process for data mining).
Zum KursprogrammIn dieser Weiterbildung erlernen Sie, wie Sie strukturiert vorgehen, um in Prozessen und bei Produkten die Material- und Energieeffizienz zu steigern. Außerdem: Wie können KMU des verarbeitenden Gewerbes bereits mit einfachen, häufig kostenfreien Maßnahmen Ressourcen sparen?
Zum KursprogrammDie Kernfrage dieses Kurses lautet: Wo lassen sich Material und damit Kosten sparen? Wir vermitteln eine neue Sichtweise auf Ihren Materialfluss und geben eine praxisnahe Einführung in die ressourcenbezogene Kostenrechnung – mithilfe der Materialflusskostenrechnung nach DIN EN ISO 14051.
Zum KursprogrammIn diesem Kurs erhalten Sie einen Überblick hinsichtlich der Ermittlung von Treibhausgas-Emissionen (Methoden, Berechnungstools, Datenbanken). Sie lernen eine Methodik kennen, mit der Einsparungen von THG-Emissionen aus Materialeffizienzmaßnahmen abgeschätzt werden können.
Darüber hinaus erlernen Sie den Umgang mit dem zugehörigen ESTEM-Webtool, um Materialeffizienzmaßnahmen innerbetrieblich zu vergleichen oder im Rahmen der Beantragung von Fördermitteln die Einsparungen von Treibhausgas-Emissionen durch das geplante Vorhaben zu quantifizieren.
Zum KursprogrammDer Übergang zur Kreislaufwirtschaft braucht Kapital, etwa für neue Anlagen, Prototypen für zirkuläres Produktdesign, Rücknahmesysteme und neue, innovative Geschäftsmodelle. Das VDI ZRE stellt die spezifischen Charakteristika von Finanzierungen für zirkuläre Vorhaben dar und präsentiert passende Finanzierungsquellen und Ansprechpartner.
Mehr zu FinanzierungsquellenEs gibt zahlreiche Fördermöglichkeiten und Ansatzpunkte, um die Kreislaufführung und Ressourceneffizienz im Unternehmen sowie in der Forschung und Entwicklung umzusetzen. „Förderung und Beratung“ bietet Ihnen einen Überblick samt Verweisen auf weiterführende Informationen.
Förderung und BeratungAuf Bundesebene sowie auf europäischer Ebene werden Maßnahmen gefördert, die eine Kreislaufwirtschaft vorantreiben. Auf der folgenden Seite werden Förderprogramme vorgestellt, die u. a. Förderschwerpunkte im Bereich Kreislaufwirtschaft thematisieren.
Zu den Förderprogrammen-
Unternehmen können sich jederzeit und kostenfrei an das VDI ZRE wenden – sei es bei konkreten Fachfragen, zur Anfrage von und Teilnahme an Veranstaltungen oder mit dem Wunsch nach gezielter Vernetzung. Als Ansprechpartner rund um die Themen Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz unterstützt das VDI ZRE Unternehmen dabei, den richtigen Einstieg zu finden.
Kommen Sie gern auf uns zu:
📞 Tel.: +49 (0)30 2759506-505
✉️ E-Mail: zre-industrie@vdi.de
-
Das VDI ZRE ist regelmäßig mit eigenen Veranstaltungen präsent und bringt Fachwissen aktiv in Fachkonferenzen und Branchenveranstaltungen ein – etwa durch Vorträge, Podiumsbeiträge und fachliche Diskussionen. So entstehen Räume für den Austausch, die Vernetzung und den Transfer aktuellen Wissens rund um die Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz.
Hier geht es zu den aktuellen Veranstaltungen
Sprechen Sie uns gern für Veranstaltungsanfragen an:
📞 Tel.: +49 (0)30 2759506-505
✉️ E-Mail: zre-info@vdi.de
Hier geht es zu den aktuellen VeranstaltungenGemeinsam mit regionalen Partnern – darunter Kommunen, IHK, Handwerkskammern und weiteren Netzwerken – bietet das VDI ZRE Veranstaltungen zu Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz an, die sich vor allem an KMU, Handwerksbetriebe und Start-ups richten. Ziel ist es, lokale Netzwerke zu stärken und die Umsetzung ressourcenschonender Ansätze zu fördern.
Bei Interesse an einer gemeinsamen Veranstaltung oder aktuellen Terminen sprechen Sie uns gern an:
📞 Tel.: +49 (0)30 2759506-505
✉️ E-Mail: zre-info@vdi.de
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Der Industrie-Club Ressourceneffizienz ist eine bundesweite und branchenübergreifende Unternehmensplattform für kleine und mittlere Unternehmen, die eine Vorreiterrolle in Sachen Ressourceneffizienz einnehmen. Organisator und Initiator ist das VDI ZRE im Auftrag des Bundesumweltministeriums.
Hier geht es zum Industrie-Club RessourceneffizienzAls Initiative des Bundesumweltministeriums bündelt das Netzwerk Ressourceneffizienz (NeRess) Know-how und Erfahrungen im Themenfeld der Ressourceneffizienz und dient der gegenseitigen Information und Vernetzung.
Sie möchten im Bereich Ressourceneffizienz auf dem Laufenden bleiben? Der vierteljährliche NeRess-Newsletter informiert umfassend über Neuigkeiten, Förderungen, Auszeichnungen und wichtige Termine.
Melden Sie sich an unter: www.neress.de/netzwerk/newsletter.
Hier geht es zur NeRess-WebsiteDas VDI ZRE unterstützt im Auftrag des Bundesumweltministeriums den Dialogprozess zur Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) und fördert den Austausch zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.
Die im Dezember 2024 beschlossene NKWS ist ein wichtiger Schritt hin zu einer zirkulären Wirtschaft, die Rohstoffe und Produkte möglichst lange nutzt und Materialien im Kreislauf hält. So stärkt sie die Resilienz und Innovationskraft des Industriestandorts Deutschland.
Hier geht es zur NKWS-WebsiteGrundlage für ressourcenschonendes Handeln ist Wissen: Das Netzwerk „Bildung für Ressourcenschonung und Ressourceneffizienz“ (BilRess) unterstützt die Ressourcenwende in Bildungseinrichtungen durch gezielte Wissensangebote.
Hier geht es zu BilRess
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