DUMMY: Finanzierung

Der Übergang zur Kreislaufwirtschaft braucht Kapital, etwa für neue Anlagen, Prototypen für zirkuläres Produktdesign, Rücknahmesysteme und neue, innovative Geschäftsmodelle. Zirkuläre Vorhaben folgen dabei einer anderen Finanzierungslogik als lineare Geschäftsmodelle. Wer zirkulär wirtschaften will, muss sein Vorhaben entsprechend strukturieren und die passenden Kapitalquellen erschließen.

Ökonomisches Potenzial zirkulärer Vorhaben

Eine zirkuläre Wirtschaft beinhaltet ein enormes ökonomisches Potenzial: Laut einer aktuellen Branchenstudie kann sich die zirkuläre Bruttowertschöpfung von derzeit rund 60 Milliarden Euro auf bis zu 125 Milliarden Euro im Jahr 2045 mehr als verdoppeln. Über den gesamten Zeitraum bis 2045 summiert sich dieses Potenzial auf 880 Milliarden Euro* Bundesverband der Deutschen Industrie und Boston Consulting Group (2026): Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz. Chancen der Circular Economy für die deutsche Industrie (online). (abgerufen am 02.07.2026) bei gleichzeitiger Einsparung zusätzlicher Treibhausgase in Höhe von 80 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten bis zum Jahr 2030.* BMUKN (2026): Aktionsprogramm der Bundesregierung zur Umsetzung der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie (online). (abgerufen am 25.08.2026)

Dieses Potenzial wird insbesondere von der grünen Start-up-Community in Deutschland getragen: Mittlerweile zeichnen sich knapp 4.700 Unternehmen durch eine hohe technologische Innovationskraft aus* Fichter, K. et al. (2026): Green Startup Report 2026 (online). (abgerufen am 25.08.2026) , machen zirkuläre Technologien und Geschäftsmodelle marktreif und verbinden dabei die Ressourcenschonung mit neuen margenstarken Wertschöpfungsmodellen. Für den Industrie- und Innovationsstandort Deutschland kann daraus ein Wettbewerbsvorteil werden: Wer zirkuläre Technologien früh entwickelt und skaliert, hält Wertschöpfung und Arbeitsplätze im Inland und macht sich unabhängiger von Rohstoffimporten.

Die Besonderheiten der Finanzierung zirkulärer Vorhaben

So groß die Chancen sind, so deutlich unterscheidet sich die Finanzierung zirkulärer Vorhaben von der linearer Geschäftsmodelle, und zwar in vier finanzwirtschaftlich relevanten Punkten:* Circular Economy Initiative Deutschland (2021): Zirkuläre Geschäftsmodelle: Barrieren überwinden, Potenziale freisetzen (online). (abgerufen am 25.08.2026)

 

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Diese Eigenschaften führen dazu, dass klassische Finanzierungslogiken nur eingeschränkt greifen. Die Risiko- und Bonitätsbewertung von Banken ist auf kurzfristige, planbare Cashflows und werthaltige Sicherheiten ausgelegt, nicht auf Geschäftsmodelle, bei denen Produkte im Eigentum des Unternehmens verbleiben und Erlöse erst über mehrere Nutzungszyklen entstehen. Banken, Investoren und Förderinstitutionen müssen Vorhaben grundsätzlich neu bewerten.

 

Zirkuläre Vorhaben für Kapitalgeber bewertbar machen

Bevor es um konkrete Kapitalformen geht, muss ein zirkuläres Vorhaben für Kapitalgeber (u. a. Banken, Investoren etc.) bewertbar gemacht werden, also in eine Struktur überführt werden, die eine externe Einschätzung ermöglicht. Unterschiedliche Finanzierungspartner setzen dabei verschiedene Schwerpunkte. Klassische Kapitalgeber stellen die Tragfähigkeit und Rückzahlungsfähigkeit in den Mittelpunkt, Beteiligungskapital fokussiert Wachstum und Skalierbarkeit; öffentliche Förderinstitutionen berücksichtigen zusätzlich den Beitrag zu politischen Zielen sowie den Innovations- und Transformationsgrad.

Trotz dieser unterschiedlichen Schwerpunkte lassen sich vier Perspektiven identifizieren, die für nahezu alle Finanzierungsentscheidungen relevant sind:* Ellen MacArthur Foundation (2024): More money, more solutions: We must rethink finance to power the circular economy revolution (online). (abgerufen am 25.08.2026)

 

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Zusammengeführt beantworten diese Perspektiven die zentrale Frage, welche Wirkung mit welchem Ressourceneinsatz unter welchen Risiken im Zeitverlauf erzielt wird. Diese Struktur bildet die Grundlage für die Auswahl passender Kapitalquellen ebenso wie für die Kommunikation mit Investoren und Förderinstitutionen.

Zentrale Finanzierungsformen

Für die Finanzierung selbst lassen sich drei zentrale Formen unterscheiden, die sich hinsichtlich Risikoübernahme, Rückzahlungslogik und zeitlicher Perspektive voneinander abgrenzen: Beteiligungsfinanzierung, Fremdfinanzierung und öffentliche Förderung. In der Praxis treten sie selten isoliert auf. Zwischen reinem Eigen- und reinem Fremdkapital liegen Mischformen, und tragfähige Strukturen kombinieren die Formen meist entlang des Projektverlaufs.* IHK (2026a): Was ist Beteiligungskapital? (online). (abgerufen am: 25.08.2026) * IHK (2026b): Fremdfinanzierung durch Beteiligungskapital (online). (abgerufen am 25.08.2026)

 

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Welche Form der Finanzierung jeweils passt, hängt stark von der Entwicklungsphase ab. In der Frühphase dominieren risikotragende Quellen ohne feste Rückzahlung, etwa Eigenmittel der Gründenden, Business Angels, Crowdinvesting und frühe Förderprogramme. In der Wachstumsphase kommen Venture Capital, Mezzanine-Kapital und Förderkredite hinzu. In der Reifephase werden schließlich Bankkredite, Private Equity und größere Förderprogramme zugänglich.* Companisto (2026): Investitionsphasen Startups: Pre-Seed bis Series A (online). (abgerufen am 25.08.2026) Eine ausführliche Darstellung der einzelnen Phasen, speziell für Start-ups, bietet unsere Themenseite [Link zur Start-up-Themenseite ergänzen].

Sustainable Finance: Politische Vorgaben prägen die Kapitalvergabe

Unter dem Begriff Sustainable Finance wird die systematische Integration von Umwelt-, Sozial- und Governance-Aspekten (ESG) in die Entscheidungen von Banken, Investoren und anderen Finanzmarktakteuren zusammengefasst. Ziel ist es, Kapital gezielt in nachhaltige Aktivitäten zu lenken und finanzielle Risiken, insbesondere Klimarisiken, besser zu berücksichtigen.

Drei Bausteine sind für zirkuläre Vorhaben besonders relevant:

ESG-Kriterien werden damit zunehmend zum festen Bestandteil der Kapitalvergabe. Für die Kreislaufwirtschaft bedeutet dies perspektivisch bessere Finanzierungsmöglichkeiten, für die Unternehmen aber zugleich steigende Anforderungen an die Transparenz und Nachweisführung. Auf nationaler Ebene flankiert das Aktionsprogramm zur NKWS diesen Rahmen. Die Investitions- und Innovationsförderung für Kreislaufwirtschaft ist eine von zwölf Maßnahmen des Programms, die bis Ende 2027 umgesetzt werden sollen.* BMUKN (2026): Aktionsprogramm der Bundesregierung zur Umsetzung der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie (online). (abgerufen am 25.08.2026)

EU-weite, nationale und regionale Anlaufstellen und Förderbanken

Für die erfolgreiche Umsetzung von Projekten in den Bereichen Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz steht Unternehmen eine vielschichtige Förderlandschaft auf europäischer, nationaler und regionaler Ebene offen.

Auf Bundes- und EU-Ebene stehen zahlreiche Förderprogramme zur Verfügung. Die folgende Übersicht bündelt zentrale Anlaufstellen und Förderbanken, die einen schnellen Zugang zu passenden Finanzierungsoptionen ermöglichen.

Auf Länderebene verfügt jedes Bundesland über eine eigene Förderbank, die regionale Förderprogramme bündelt und Unternehmen bei der Finanzierung ihrer Vorhaben unterstützt. Diese Landesförderbanken kennen die spezifischen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen vor Ort und bieten oft ergänzende Programme zu den bundesweiten Angeboten. Die folgende Übersicht listet die Förderbanken der einzelnen Bundesländer auf, um Ihnen den direkten Zugang zu regionalen Fördermöglichkeiten zu erleichtern.

Herausforderungen bei der Finanzierung

Trotz wachsender politischer Rahmensetzung bleibt die Finanzierung in der Praxis ein zentraler Engpass. Nach dem Circularity Gap Report Finance flossen zwischen 2018 und 2023 weltweit rund 164 Milliarden US-Dollar in zirkuläre Geschäftsmodelle. Das Volumen wächst deutlich, konzentriert sich aber auf etablierte Anwendungen wie Reparatur, Wiederverkauf und Recycling, während besonders wirksame Innovationen – etwa im zirkulären Produktdesign – unterfinanziert bleiben.* KPMG AG (2026): Circularity Gap Report: Finance (online). (abgerufen am 25.08.2026) Die Ellen MacArthur Foundation beschreibt zudem im mittelgroßen Unternehmenssegment einen „missing middle“, also Unternehmen, die zirkulär skalieren könnten, aber keinen passenden Zugang zu Kapital finden.* Ellen MacArthur Foundation (2024): More money, more solutions: We must rethink finance to power the circular economy revolution (online). (abgerufen am: 03.07.2026) Drei Aspekte sind dabei besonders relevant:

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Diese Hürden verdeutlichen, dass die Finanzierung der Kreislaufwirtschaft ein Zusammenspiel von Unternehmen, Finanzinstituten und öffentlicher Hand erfordert. Werkzeuge, die Investitionen vorbereiten, Einsparpotenziale quantifizieren und die Wirtschaftlichkeit transparent machen, sind dafür eine wichtige Grundlage.

 

Unterstützungsangebote des ZRE: Inspiration, Praxis und Vernetzung

Ideen und Inspirationen für Ihr Unternehmen

Zirkuläres Wirtschaften und Ressourceneffizienz eröffnen Unternehmen konkrete Chancen – wirtschaftlich, ökologisch und strategisch. Best-Practice-Beispiele, fachspezifische Publikationen sowie anschauliche Prozessketten und Visualisierungen machen greifbar, wie zirkuläre Maßnahmen und Ressourceneffizienzstrategien im Unternehmensalltag umgesetzt werden können – und welche Wirkung sie zu entfalten vermögen.

  • Das Projekt 2KPackAssist entwickelt ein KI-gestütztes Assistenzsystem für das 2K-Sandwich-Spritzgießen, um mehr Kunststoff-Rezyklat in Verpackungen einzusetzen. Dabei wird Rezyklat im Kern platziert und durch eine Außenhaut aus Neumaterial vom Produktkontakt getrennt – wichtig für sensible Anwendungen wie Lebensmittelverpackungen. Da Post-Consumer-Rezyklate in ihren Eigenschaften stark schwanken, identifiziert das Projekt relevante Material- und Prozessgrößen und integriert die passende Sensorik. Diese Daten nutzt das KI-System, um optimale Maschineneinstellungen vorzuschlagen und eine konstante Produktqualität sicherzustellen. Validiert wurde das System anhand einer Demonstratorverpackung mit Potenzial für eine CO₂-Reduktion und breite industrielle Anwendung. Die unmittelbare Einsparung wird mit 3,2 Tonnen CO2e pro Jahr eingeschätzt. Das Einsparpotenzial bei Übertragung des technologischen Ansatzes auf 10 % der verbleibenden betrieblichen Anwendungen umfasst 80,9 Tonnen CO2e pro Jahr.

     

    Quelle: DigiRess (2025): Projekt 2KPackAssist (online). [abgerufen am: 20.01.2026]

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    Das Projekt KuMeTec optimiert bei Goepfert Werkzeug & Formenbau digital die Fertigung hybrider Bauteile aus Zinkdruckguss und Kunststoffspritzguss. Mithilfe der Sensorik, vernetzten Steuerungstechnik und numerischen Modelle werden Anlagenparameter in Echtzeit erfasst und die Produktion wird teilautonom gesteuert. Ziel ist eine ressourceneffizientere, nachhaltigere Fertigung mit verbesserter Kreislaufführung von Kunststoff und Zink sowie reduziertem Ausschuss. Erreicht wird dies durch Echtzeitüberwachung, Prozesssimulationen und automatisierte Qualitäts- und Stoffstromkontrollen – mit einer angestrebten CO₂-Einsparung von 31,5 Tonnen pro Jahr.

     

    Quelle: DigiRess (2025): Projekt KuMeTec (online). [abgerufen am 24.08.2026]

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    Die Enneatech AG will die Ökobilanz ihrer Rezyklate verbessern und setzt dafür auf die Digitalisierung ihrer Produktion, um Ressourcen einzusparen und den CO2-Abdruck zu senken. Ziel des Vorhabens ist die Konzeption eines digitalen Abbilds des gesamten Produktionsprozesses als Basis für spätere datenbasierte Optimierungen. Dabei soll der bisher nicht digitalisierte Teilprozess der Rohstoffmühlen, der für hohe Ressourcenineffizienzen verantwortlich ist, prototypisch automatisiert werden. Zudem soll ein Expertensystem implementiert werden, das automatisiert Rezepturvorgaben für Rezyklate erstellt. Angestrebt wird eine THG-Einsparung von etwa 272 Tonnen CO2e pro Jahr.

     

    Quelle: DigiRess (2025): Projekt DiRePro (online), [abgerufen am 24.08.2026]

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    Im Projekt AutoDis untersucht der Messtechnikhersteller Lorenz die automatisierte Demontage zirkulärer Smart Meter, um Reuse, Refurbishment und Remanufacturing effizienter zu gestalten und den bei steigenden Rücklaufmengen entstehenden Engpass der manuellen Demontage zu lösen. Mithilfe eines digitalen Zwillings wird eine energieeffiziente, automatisierte Demontagelinie konzipiert, die durch Sensorik echtzeitüberwacht wird und eine sortenreine Trennung der Komponenten für deren Wiedereinsatz sicherstellt. Für 2 Mio. Wohnungswasserzähler werden Einsparungen von insgesamt 9.484 Tonnen CO2e/Jahr angestrebt (Messing: 1.692 Tonnen, Kunststoff: 692 Tonnen, Elektronik: 1.280 Tonnen, elektrische Energie: 5.820 Tonnen CO2e/Jahr).

     

    Quelle: DigiRess (2025): Projekt AutoDis (online). [abgerufen am 24.08.2026]

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  • Die VDI ZRE-Kurzfilme zeigen Erfolgsbeispiele und innovative Technologien zur zirkulären und ressourceneffizienten Nutzung natürlicher Ressourcen in Unternehmen. Die Filme präsentieren Hintergrundinformationen und geben Einblick in Unternehmen unterschiedlicher Branchen.

    Zum Videomagazin

    In rund 50 Schredderanlagen in Deutschland nehmen sie ein unruhiges Ende: Waschmaschinen, Altautos, Fahrräder werden mit einigen Tausend PS zerkleinert. Aus dem ungeordneten Stoffstrom konnten bisher vor allem Eisen, der eigentliche Schrott und ein Teil der Nichteisenmetalle heraussortiert und wiederverwertet werden. Edelstahl konnten bisherige Sortiertechnologien nicht erfassen. Mithilfe einer neuen Technologie, die die Einzelteile anhand elektromagnetischer Wellen detektiert und per Luftstrom ausbläst, können nun auch Edelstahlteile sauber getrennt werden. Würde diese Technologie standardmäßig in deutschen Schredderanlagen eingesetzt, müssten im Hamburger Hafen jedes Jahr drei Rohstofffrachter weniger anlegen.

    Zum Film

    Material und Energie in der Produktion von Aluminium einsparen – möglich macht das ein digitales und intelligentes Chargenstellungssystem. Durch den Einsatz von intelligenter Software und Prozesssteuerung können große Mengen an Primäraluminium durch recyceltes Sekundäraluminium ersetzt werden.

    Zum Film
  • Am 24. Februar 2026 fand im Auftrag des BMUKN ein Fachgespräch zum Thema „Finanzierung von Maßnahmen der Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz“ statt. Die Teilnehmenden aus Wirtschaft, Industrie und Finanzwelt diskutierten offen und konstruktiv über das Thema Finanzierung sowie die damit einhergehenden Möglichkeiten und Herausforderungen insbesondere für KMU und Start-ups.

    Download PDF | 366.3 KB

    Die vorliegende Untersuchung gibt einen Einblick in den Status quo der Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft in KMU des verarbeitenden Gewerbes in Deutschland im Jahr 2024. Befragt wurden Unternehmen in acht Branchen mit einer Mitarbeiteranzahl zwischen 20 bis 1.000 Mitarbeitenden.

    Download PDF | 3.6 MB

    Der Leitfaden „Strategisch ressourceneffizient. Unternehmensstrategien und -methoden zur Steigerung der Ressourceneffizienz“ ist für KMU konzipiert, die sich trotz begrenzter Kapazitäten den Herausforderungen, die sich bei der Steigerung der Ressourceneffizienz ergeben, stellen möchten, und dient als Unterstützung für die Entwicklung einer eigenen Ressourceneffizienzstrategie.

    Download PDF | 9.8 MB

    Am 22. September 2022 fand im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) ein Fachgespräch zum Thema „Circular Economy und ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft – Der Weg ins zirkuläre Wirtschaften“ statt. 19 Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie, Forschung, Politik und Netzwerken diskutierten darüber, wie der Weg in eine zirkuläre Wirtschaft für Unternehmen weiter unterstützt werden kann. Im Fokus standen u. a. die Fragen, wie insbesondere kleine und mittlere Unternehmen Kreislaufwirtschaft umsetzen können und welche konkreten Unterstützungsbedarfe sie haben, wie Kunststoffe stärker im Kreislauf geführt, der Einsatz von Rezyklaten weiter forciert und Strategien wie das Remanufacturing sukzessive gestärkt werden können.

    Download PDF | 506.7 KB
  • Einige Potenziale für die Ressourceneffizienz sind unabhängig von der Branche. Wie sich grundsätzlich Material und Energie sparen lassen, wird bei dieser Prozessvisualisierung anhand einer modellhaften Produktionsinfrastruktur gezeigt. Es werden dabei Themen aus der Industrie und dem Bauwesen adressiert.

    Zur Prozessvisualisierung

    In der Prozessvisualisierung Digitalisierung in der Produktion werden die Akteure im Produktlebenszyklus und deren informationstechnische Vernetzung dargestellt. Die Einsparpotenziale an Material und Energie werden anhand der Umsetzung von Digitalisierungs- und Vernetzungsmaßnahmen aufgezeigt.

    Zur Prozessvisualisierung

Das Projekt 2KPackAssist entwickelt ein KI-gestütztes Assistenzsystem für das 2K-Sandwich-Spritzgießen, um mehr Kunststoff-Rezyklat in Verpackungen einzusetzen. Dabei wird Rezyklat im Kern platziert und durch eine Außenhaut aus Neumaterial vom Produktkontakt getrennt – wichtig für sensible Anwendungen wie Lebensmittelverpackungen. Da Post-Consumer-Rezyklate in ihren Eigenschaften stark schwanken, identifiziert das Projekt relevante Material- und Prozessgrößen und integriert die passende Sensorik. Diese Daten nutzt das KI-System, um optimale Maschineneinstellungen vorzuschlagen und eine konstante Produktqualität sicherzustellen. Validiert wurde das System anhand einer Demonstratorverpackung mit Potenzial für eine CO₂-Reduktion und breite industrielle Anwendung. Die unmittelbare Einsparung wird mit 3,2 Tonnen CO2e pro Jahr eingeschätzt. Das Einsparpotenzial bei Übertragung des technologischen Ansatzes auf 10 % der verbleibenden betrieblichen Anwendungen umfasst 80,9 Tonnen CO2e pro Jahr.

 

Quelle: DigiRess (2025): Projekt 2KPackAssist (online). [abgerufen am: 20.01.2026]

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Das Projekt KuMeTec optimiert bei Goepfert Werkzeug & Formenbau digital die Fertigung hybrider Bauteile aus Zinkdruckguss und Kunststoffspritzguss. Mithilfe der Sensorik, vernetzten Steuerungstechnik und numerischen Modelle werden Anlagenparameter in Echtzeit erfasst und die Produktion wird teilautonom gesteuert. Ziel ist eine ressourceneffizientere, nachhaltigere Fertigung mit verbesserter Kreislaufführung von Kunststoff und Zink sowie reduziertem Ausschuss. Erreicht wird dies durch Echtzeitüberwachung, Prozesssimulationen und automatisierte Qualitäts- und Stoffstromkontrollen – mit einer angestrebten CO₂-Einsparung von 31,5 Tonnen pro Jahr.

 

Quelle: DigiRess (2025): Projekt KuMeTec (online). [abgerufen am 24.08.2026]

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Die Enneatech AG will die Ökobilanz ihrer Rezyklate verbessern und setzt dafür auf die Digitalisierung ihrer Produktion, um Ressourcen einzusparen und den CO2-Abdruck zu senken. Ziel des Vorhabens ist die Konzeption eines digitalen Abbilds des gesamten Produktionsprozesses als Basis für spätere datenbasierte Optimierungen. Dabei soll der bisher nicht digitalisierte Teilprozess der Rohstoffmühlen, der für hohe Ressourcenineffizienzen verantwortlich ist, prototypisch automatisiert werden. Zudem soll ein Expertensystem implementiert werden, das automatisiert Rezepturvorgaben für Rezyklate erstellt. Angestrebt wird eine THG-Einsparung von etwa 272 Tonnen CO2e pro Jahr.

 

Quelle: DigiRess (2025): Projekt DiRePro (online), [abgerufen am 24.08.2026]

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Im Projekt AutoDis untersucht der Messtechnikhersteller Lorenz die automatisierte Demontage zirkulärer Smart Meter, um Reuse, Refurbishment und Remanufacturing effizienter zu gestalten und den bei steigenden Rücklaufmengen entstehenden Engpass der manuellen Demontage zu lösen. Mithilfe eines digitalen Zwillings wird eine energieeffiziente, automatisierte Demontagelinie konzipiert, die durch Sensorik echtzeitüberwacht wird und eine sortenreine Trennung der Komponenten für deren Wiedereinsatz sicherstellt. Für 2 Mio. Wohnungswasserzähler werden Einsparungen von insgesamt 9.484 Tonnen CO2e/Jahr angestrebt (Messing: 1.692 Tonnen, Kunststoff: 692 Tonnen, Elektronik: 1.280 Tonnen, elektrische Energie: 5.820 Tonnen CO2e/Jahr).

 

Quelle: DigiRess (2025): Projekt AutoDis (online). [abgerufen am 24.08.2026]

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Die VDI ZRE-Kurzfilme zeigen Erfolgsbeispiele und innovative Technologien zur zirkulären und ressourceneffizienten Nutzung natürlicher Ressourcen in Unternehmen. Die Filme präsentieren Hintergrundinformationen und geben Einblick in Unternehmen unterschiedlicher Branchen.

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In rund 50 Schredderanlagen in Deutschland nehmen sie ein unruhiges Ende: Waschmaschinen, Altautos, Fahrräder werden mit einigen Tausend PS zerkleinert. Aus dem ungeordneten Stoffstrom konnten bisher vor allem Eisen, der eigentliche Schrott und ein Teil der Nichteisenmetalle heraussortiert und wiederverwertet werden. Edelstahl konnten bisherige Sortiertechnologien nicht erfassen. Mithilfe einer neuen Technologie, die die Einzelteile anhand elektromagnetischer Wellen detektiert und per Luftstrom ausbläst, können nun auch Edelstahlteile sauber getrennt werden. Würde diese Technologie standardmäßig in deutschen Schredderanlagen eingesetzt, müssten im Hamburger Hafen jedes Jahr drei Rohstofffrachter weniger anlegen.

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Material und Energie in der Produktion von Aluminium einsparen – möglich macht das ein digitales und intelligentes Chargenstellungssystem. Durch den Einsatz von intelligenter Software und Prozesssteuerung können große Mengen an Primäraluminium durch recyceltes Sekundäraluminium ersetzt werden.

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Am 24. Februar 2026 fand im Auftrag des BMUKN ein Fachgespräch zum Thema „Finanzierung von Maßnahmen der Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz“ statt. Die Teilnehmenden aus Wirtschaft, Industrie und Finanzwelt diskutierten offen und konstruktiv über das Thema Finanzierung sowie die damit einhergehenden Möglichkeiten und Herausforderungen insbesondere für KMU und Start-ups.

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Die vorliegende Untersuchung gibt einen Einblick in den Status quo der Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft in KMU des verarbeitenden Gewerbes in Deutschland im Jahr 2024. Befragt wurden Unternehmen in acht Branchen mit einer Mitarbeiteranzahl zwischen 20 bis 1.000 Mitarbeitenden.

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Der Leitfaden „Strategisch ressourceneffizient. Unternehmensstrategien und -methoden zur Steigerung der Ressourceneffizienz“ ist für KMU konzipiert, die sich trotz begrenzter Kapazitäten den Herausforderungen, die sich bei der Steigerung der Ressourceneffizienz ergeben, stellen möchten, und dient als Unterstützung für die Entwicklung einer eigenen Ressourceneffizienzstrategie.

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Am 22. September 2022 fand im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) ein Fachgespräch zum Thema „Circular Economy und ressourceneffiziente Kreislaufwirtschaft – Der Weg ins zirkuläre Wirtschaften“ statt. 19 Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie, Forschung, Politik und Netzwerken diskutierten darüber, wie der Weg in eine zirkuläre Wirtschaft für Unternehmen weiter unterstützt werden kann. Im Fokus standen u. a. die Fragen, wie insbesondere kleine und mittlere Unternehmen Kreislaufwirtschaft umsetzen können und welche konkreten Unterstützungsbedarfe sie haben, wie Kunststoffe stärker im Kreislauf geführt, der Einsatz von Rezyklaten weiter forciert und Strategien wie das Remanufacturing sukzessive gestärkt werden können.

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Einige Potenziale für die Ressourceneffizienz sind unabhängig von der Branche. Wie sich grundsätzlich Material und Energie sparen lassen, wird bei dieser Prozessvisualisierung anhand einer modellhaften Produktionsinfrastruktur gezeigt. Es werden dabei Themen aus der Industrie und dem Bauwesen adressiert.

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In der Prozessvisualisierung Digitalisierung in der Produktion werden die Akteure im Produktlebenszyklus und deren informationstechnische Vernetzung dargestellt. Die Einsparpotenziale an Material und Energie werden anhand der Umsetzung von Digitalisierungs- und Vernetzungsmaßnahmen aufgezeigt.

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Werkzeuge, Tools & Co für Ihr Unternehmen

Wissen allein genügt nicht – entscheidend ist die eigenständige Umsetzung im Betrieb. Gezielte Qualifizierungen, Werkzeuge und Tools vermitteln das nötige Handwerkszeug, um zirkuläre Maßnahmen und Ressourceneffizienzstrategien selbst anzugehen und dauerhaft zu verankern. Ganz im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe: Die Angebote befähigen Unternehmen dazu, den Wandel aus eigener Kraft voranzutreiben.

  • In sieben Schritten zu Ihrem zirkulären Geschäftsmodell: Der Generator unterstützt Sie sowohl bei der Umgestaltung eines existierenden als auch der Erstellung eines neuen Geschäftsmodells. Beantworten Sie unternehmens- sowie produktspezifische Fragestellungen und wählen Sie aus den R-Strategien und zirkulären Geschäftsmodell-Varianten. Im Ergebnis erhalten Sie ein Business Model Canvas, das individuell angepasst werden kann.

    Zum Generator

    Die Module des Kostenrechners bieten eine praxisnahe Einführung in die ressourcenbezogene Kostenrechnung. Sie ermöglichen eine Analyse der Kostenstruktur sowie der Material- und Energieflüsse im Unternehmen und können somit zur Identifizierung von Ressourceneffizienzpotenzialen eingesetzt werden.

    Zum Kostenrechner

    Die Materialdatenbank des VDI ZRE bietet nützliche Informationen zu Recyclingrohstoffen (Quelle/Qualität, Gute-Praxis-Beispiele), die integrierte Händlerdatenbank hilft Interessentinnen und Interessenten dabei, geeignete Handelspartnerinnen und -partner für Sekundärrohstoffe bzw. Produktionsreststoffe zu finden.

    Zur Materialdatenbank

    Der Ressourcensprint 4.0 ist ein interaktives Workshopformat des VDI ZRE, das von Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes eigenständig durchgeführt werden kann. Der Ressourcensprint 4.0 hilft Unternehmen dabei, Ressourceneffizienzpotenziale in der betrieblichen Produktion zu identifizieren sowie passende digitale Lösungsansätze abzuleiten.

    Zum Tool

    Der Ressourcensprint Produktentwicklung ist ein interaktives Workshopformat des VDI ZRE, das von Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes mit eigener Produktentwicklung eigenständig durchgeführt werden kann. Der Ressourcensprint Produktentwicklung hilft Unternehmen, Ressourceneffizienzpotenziale über den gesamten Produktlebensweg zu erkennen sowie spezifische Strategien und Maßnahmen zur Ressourceneinsparung zu erschließen.

    Zum Tool
  • Potenziale für mehr Kreislaufführung und Ressourceneffizienz lassen sich gezielt identifizieren: In eintägigen, kostenfreien Unternehmensbesuchen schauen Expertinnen und Experten des VDI ZRE gemeinsam mit Ihnen auf Ihren Betrieb unter Anwendung erprobter VDI ZRE-Werkzeuge. Wie Planung und Ablauf konkret aussehen, erfahren Sie hier.

    Mehr über Unternehmensbesuche erfahren
  • In dieser Weiterbildung lernen Sie, strukturiert vorzugehen, um in Prozessen und bei Produkten die Material- und Energieeffizienz zu steigern. Außerdem: Wie können KMU des verarbeitenden Gewerbes bereits mit einfachen, häufig kostenfreien Maßnahmen Ressourcen sparen?

    Zum Kursprogramm

    Die Kernfrage dieses Kurses lautet: Wo lassen sich Material und damit Kosten sparen? Wir vermitteln eine neue Sichtweise auf Ihren Materialfluss und geben eine praxisnahe Einführung in die ressourcenbezogene Kostenrechnung – mithilfe der Materialflusskostenrechnung nach DIN EN ISO 14051.

    Zum Kursprogramm

    Lernen Sie u. a. anhand des bewährten Prozess-Modells „CRISP-DM” (Cross-industry standard process for data mining), wie Sie die betriebliche Ressourceneffizienz durch Digitalisierung ermöglichen.

    Zum Kursprogramm

    In diesem Kurs erfahren Sie, wie durch eine ressourcenbewusste Produktentwicklung der Ressourceneinsatz und damit die Umweltauswirkungen von Produkten über den gesamten Produktlebensweg verringert werden können.

    Zum Kursprogramm

    In diesem Kurs erhalten Sie einen Überblick zur Ermittlung von Treibhausgas-Emissionen. Sie lernen eine Methodik kennen, mit der Einsparungen von THG-Emissionen aus Materialeffizienzmaßnahmen abgeschätzt werden können. Darüber hinaus erlernen Sie den Umgang mit dem zugehörigen ESTEM-Webtool, um Materialeffizienzmaßnahmen innerbetrieblich zu vergleichen oder im Rahmen der Beantragung von Fördermitteln die Einsparungen von Treibhausgas-Emissionen durch das geplante Vorhaben zu quantifizieren.

    Zum Kursprogramm
  • Es gibt zahlreiche Fördermöglichkeiten und Ansatzpunkte, um die Kreislaufführung und Ressourceneffizienz im Unternehmen sowie in der Forschung und Entwicklung umzusetzen. „Förderung und Beratung“ bietet Ihnen einen Überblick samt Verweisen auf weiterführende Informationen.

    Mehr zu Förderung und Beratung

    Auf Bundesebene sowie auf europäischer Ebene werden Maßnahmen gefördert, die eine Kreislaufwirtschaft vorantreiben. Auf der folgenden Seite werden Förderprogramme vorgestellt, die u. a. Förderschwerpunkte im Bereich Kreislaufwirtschaft thematisieren.

    Zu den Förderprogrammen

In sieben Schritten zu Ihrem zirkulären Geschäftsmodell: Der Generator unterstützt Sie sowohl bei der Umgestaltung eines existierenden als auch der Erstellung eines neuen Geschäftsmodells. Beantworten Sie unternehmens- sowie produktspezifische Fragestellungen und wählen Sie aus den R-Strategien und zirkulären Geschäftsmodell-Varianten. Im Ergebnis erhalten Sie ein Business Model Canvas, das individuell angepasst werden kann.

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Die Materialdatenbank des VDI ZRE bietet nützliche Informationen zu Recyclingrohstoffen (Quelle/Qualität, Gute-Praxis-Beispiele), die integrierte Händlerdatenbank hilft Interessentinnen und Interessenten dabei, geeignete Handelspartnerinnen und -partner für Sekundärrohstoffe bzw. Produktionsreststoffe zu finden.

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Der Ressourcensprint 4.0 ist ein interaktives Workshopformat des VDI ZRE, das von Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes eigenständig durchgeführt werden kann. Der Ressourcensprint 4.0 hilft Unternehmen dabei, Ressourceneffizienzpotenziale in der betrieblichen Produktion zu identifizieren sowie passende digitale Lösungsansätze abzuleiten.

Zum Tool

Der Ressourcensprint Produktentwicklung ist ein interaktives Workshopformat des VDI ZRE, das von Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes mit eigener Produktentwicklung eigenständig durchgeführt werden kann. Der Ressourcensprint Produktentwicklung hilft Unternehmen, Ressourceneffizienzpotenziale über den gesamten Produktlebensweg zu erkennen sowie spezifische Strategien und Maßnahmen zur Ressourceneinsparung zu erschließen.

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Potenziale für mehr Kreislaufführung und Ressourceneffizienz lassen sich gezielt identifizieren: In eintägigen, kostenfreien Unternehmensbesuchen schauen Expertinnen und Experten des VDI ZRE gemeinsam mit Ihnen auf Ihren Betrieb unter Anwendung erprobter VDI ZRE-Werkzeuge. Wie Planung und Ablauf konkret aussehen, erfahren Sie hier.

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In dieser Weiterbildung lernen Sie, strukturiert vorzugehen, um in Prozessen und bei Produkten die Material- und Energieeffizienz zu steigern. Außerdem: Wie können KMU des verarbeitenden Gewerbes bereits mit einfachen, häufig kostenfreien Maßnahmen Ressourcen sparen?

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Die Kernfrage dieses Kurses lautet: Wo lassen sich Material und damit Kosten sparen? Wir vermitteln eine neue Sichtweise auf Ihren Materialfluss und geben eine praxisnahe Einführung in die ressourcenbezogene Kostenrechnung – mithilfe der Materialflusskostenrechnung nach DIN EN ISO 14051.

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Lernen Sie u. a. anhand des bewährten Prozess-Modells „CRISP-DM” (Cross-industry standard process for data mining), wie Sie die betriebliche Ressourceneffizienz durch Digitalisierung ermöglichen.

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In diesem Kurs erfahren Sie, wie durch eine ressourcenbewusste Produktentwicklung der Ressourceneinsatz und damit die Umweltauswirkungen von Produkten über den gesamten Produktlebensweg verringert werden können.

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In diesem Kurs erhalten Sie einen Überblick zur Ermittlung von Treibhausgas-Emissionen. Sie lernen eine Methodik kennen, mit der Einsparungen von THG-Emissionen aus Materialeffizienzmaßnahmen abgeschätzt werden können. Darüber hinaus erlernen Sie den Umgang mit dem zugehörigen ESTEM-Webtool, um Materialeffizienzmaßnahmen innerbetrieblich zu vergleichen oder im Rahmen der Beantragung von Fördermitteln die Einsparungen von Treibhausgas-Emissionen durch das geplante Vorhaben zu quantifizieren.

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Es gibt zahlreiche Fördermöglichkeiten und Ansatzpunkte, um die Kreislaufführung und Ressourceneffizienz im Unternehmen sowie in der Forschung und Entwicklung umzusetzen. „Förderung und Beratung“ bietet Ihnen einen Überblick samt Verweisen auf weiterführende Informationen.

Mehr zu Förderung und Beratung

Auf Bundesebene sowie auf europäischer Ebene werden Maßnahmen gefördert, die eine Kreislaufwirtschaft vorantreiben. Auf der folgenden Seite werden Förderprogramme vorgestellt, die u. a. Förderschwerpunkte im Bereich Kreislaufwirtschaft thematisieren.

Zu den Förderprogrammen

Erfahrungen austauschen und netzwerken

Die Transformation zur Kreislaufwirtschaft gelingt nicht in Unternehmenssilos – sie entsteht im Netzwerk. Zielorientierte Austauschformate schaffen Räume, um wertschöpfungsübergreifend zu denken, neue Perspektiven einzunehmen und konkrete Transformationsschritte gemeinsam zu entwickeln. Die Angebote des VDI ZRE befähigen Unternehmen dazu, die Kreislaufwirtschaft nicht nur zu verstehen, sondern sie im Austausch aktiv mitzugestalten – aus eigener Initiative und im Verbund mit anderen.

  • Unternehmen können sich jederzeit und kostenfrei an das VDI ZRE wenden – sei es bei konkreten Fachfragen, zur Anfrage von und Teilnahme an Veranstaltungen oder mit dem Wunsch nach gezielter Vernetzung. Als Ansprechpartner rund um die Themen Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz unterstützt das VDI ZRE Unternehmen dabei, den richtigen Einstieg zu finden.

     

    Kommen Sie gern auf uns zu:

    📞 Tel.: +49 (0)30 2759506-505

    ✉️ E-Mail: zre-industrie@vdi.de

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  • Das VDI ZRE ist regelmäßig mit eigenen Veranstaltungen präsent und bringt Fachwissen aktiv in Fachkonferenzen und Branchenveranstaltungen ein – etwa durch Vorträge, Podiumsbeiträge und fachliche Diskussionen. So entstehen Räume für den Austausch, die Vernetzung und den Transfer aktuellen Wissens rund um die Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz.

     

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    ✉️ E-Mail: zre-info@vdi.de

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    Gemeinsam mit regionalen Partnern – darunter Kommunen, IHK, Handwerkskammern und weiteren Netzwerken – bietet das VDI ZRE Veranstaltungen zu Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz an, die sich vor allem an KMU, Handwerksbetriebe und Start-ups richten. Ziel ist es, lokale Netzwerke zu stärken und die Umsetzung ressourcenschonender Ansätze zu fördern.

     

    Bei Interesse an einer gemeinsamen Veranstaltung oder aktuellen Terminen sprechen Sie uns gern an:

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  • Der Industrie-Club Ressourceneffizienz ist eine bundesweite und branchenübergreifende Unternehmensplattform für kleine und mittlere Unternehmen, die eine Vorreiterrolle in Sachen Ressourceneffizienz einnehmen. Organisator und Initiator ist das VDI ZRE im Auftrag des Bundesumweltministeriums.

    Hier geht es zum Industrie-Club Ressourceneffizienz

    Als Initiative des Bundesumweltministeriums bündelt das Netzwerk Ressourceneffizienz (NeRess) Know-how und Erfahrungen im Themenfeld der Ressourceneffizienz und dient der gegenseitigen Information und Vernetzung.

     

    Sie möchten im Bereich Ressourceneffizienz auf dem Laufenden bleiben? Der vierteljährliche NeRess-Newsletter informiert umfassend über Neuigkeiten, Förderungen, Auszeichnungen und wichtige Termine.

    Melden Sie sich an unter: www.neress.de/netzwerk/newsletter.

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    Das VDI ZRE unterstützt im Auftrag des Bundesumweltministeriums den Dialogprozess zur Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) und fördert den Austausch zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.

    Die im Dezember 2024 beschlossene NKWS ist ein wichtiger Schritt hin zu einer zirkulären Wirtschaft, die Rohstoffe und Produkte möglichst lange nutzt und Materialien im Kreislauf hält. So stärkt sie die Resilienz und Innovationskraft des Industriestandorts Deutschland.

    Hier geht es zur NKWS-Website

    Grundlage für ressourcenschonendes Handeln ist Wissen: Das Netzwerk „Bildung für Ressourcenschonung und Ressourceneffizienz“ (BilRess) unterstützt die Ressourcenwende in Bildungseinrichtungen durch gezielte Wissensangebote.

    Hier geht es zu BilRess

Unternehmen können sich jederzeit und kostenfrei an das VDI ZRE wenden – sei es bei konkreten Fachfragen, zur Anfrage von und Teilnahme an Veranstaltungen oder mit dem Wunsch nach gezielter Vernetzung. Als Ansprechpartner rund um die Themen Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz unterstützt das VDI ZRE Unternehmen dabei, den richtigen Einstieg zu finden.

 

Kommen Sie gern auf uns zu:

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Das VDI ZRE ist regelmäßig mit eigenen Veranstaltungen präsent und bringt Fachwissen aktiv in Fachkonferenzen und Branchenveranstaltungen ein – etwa durch Vorträge, Podiumsbeiträge und fachliche Diskussionen. So entstehen Räume für den Austausch, die Vernetzung und den Transfer aktuellen Wissens rund um die Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz.

 

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