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Bei der Bilanzierung eines PCF sollten folgende Grundsätze berücksichtigt werden, um die Aussagekraft und Überprüfbarkeit der ermittelten Werte sicherzustellen:
Die Ermittlung des PCF ist mit viel Zeitaufwand, vor allem in Bezug auf die Datenerhebung, verbunden. Gerade bei komplexen Produkten ist es naheliegend, auf kommerzielle Bilanzierungssoftwares zurückzugreifen (Erstellung von Ökobilanzmodellen) oder sich an Beratungsagenturen zu wenden.
Eine pilothafte manuelle Berechnung des PCF für einen vereinfachten Lebensweg wird jedoch empfohlen, schafft es doch die Grundlage für ein grundlegendes Verständnis der Vorgehensweise und Berechnungsmethodik. Hervorzuheben jedoch ist hier das Erkennen und Lokalisieren der Reduktionspotenziale und ihrer Wechselwirkungen im Prozess, bis hin zu den betriebswirtschaftlichen Vorteilen, die mit Hilfe der Methodik herausgearbeitet werden können.
Bei Bilanzierungssoftware werden die Emissionen (in kg CO₂-Äq.) direkt mit der Eingabe der Messeinheit des Prozesses berechnet, die Schritte Sachbilanz und Wirkungsabschätzung werden also zusammengefasst. Ein kostenfreies Angebot, das zur Bilanzierung einfacher Produkte verwendet werden kann, ist beispielsweise das Ecocockpit der Effizienz-Agentur NRW.