Ursache-Wirkungs-Diagramm (Ishikawa-Diagramm)

Um die Abhängigkeit von Wirkungen einer oder mehrerer Ursachen zu ana-lysieren, ist das Ursache-Wirkungs-Diagramm ein einfach anzuwendendes Hilfsmittel. Insbesondere bei der Ermittlung von Fehler- bzw. Problemursachen lässt sich dieses Arbeitsmittel einsetzen.
Im Diagramm wird die Problemstellung bzw. der Fehler als Wirkung definiert. Die Problemursachen können in die Einflussfaktoren Material, Maschine, Milieu, Mensch und Methode (Hauptpfeile) kategorisiert werden. Für die jeweiligen Einflussfaktoren können einzelne Fehlerursachen (Haupt- und Nebenursachen) aufgeführt werden.* Brüggemann, H. und Bremer, P. (2015): Grundlagen Qualitätsmanagement. Von den Werkzeugen über Methoden zum TQM. 2., überarb. u. erw. Aufl., Springer Fachmedien Wiesbaden, Wiesbaden, ISBN 978-3-658-09220-7, S. 23. Die Erarbeitung sollte durch mehrere Prozessbeteiligte und bewusst auch Prozessunbeteiligte erfolgen. Aus den benannten möglichen Einflussfaktoren können die weiteren Untersuchungsbereiche priorisiert und abgeleitet werden.

© nach Brüggemann, H. und Bremer, P. (2015)Darstellung eines Ursache-Wirkungs-Diagramms

© nach Brüggemann, H. und Bremer, P. (2015)Beispiel eines Ursache-Wirkungs-Diagramms

Welche Daten werden benötigt?

Für die Erstellung eines Ursache-Wirkungs-Diagramms sind Kenntnisse des zu untersuchenden Prozesses erforderlich. Mögliche Fehlerursachen des Prozesses sind beispielsweise durch Gespräche mit Prozessverantwortlichen zu ermitteln.