Methoden im Überblick: Als Unterstützung bei der Analyse und Entwicklung bündelt die Sammlung Methoden und Herangehensweisen zur Planung ressourceneffizienter Produkte.
Die Funktionsintegration beschreibt das Bestreben, verschiedene Funktionen in einem Bauteil zusammenzuführen. Auch wenn die Komplexität des einzelnen Bauteils dadurch steigen kann, wird die Anzahl der Bauteile und damit die erforderlichen Produktionsschritte reduziert.
Mit Hilfe der Methode des Gebrauchsszenarios wird das Zusammenspiel zwischen Menschen und Produkt beleuchtet, Abläufe des Produktgebrauchs werden analysiert und Schwachstellen aufgedeckt.
Um ein recyclinggerechtes Produktdesign umzusetzen, können unterschiedliche Gestaltungsprinzipien angewandt werden. Dabei können in der Produktgestaltung Ansätze berücksichtigt werden, die sowohl das Material-recycling als auch das Produktrecycling verbessern.
Die fertigungsgerechte Gestaltung behandelt ingenieurstechnische Aspekte der Produkt-, Prozess- und Produktionsmittelgestaltung. Durch konstruktive Maßnahmen wird das Bauteil derart gestaltet, dass dieses möglichst einfach im gewählten Herstellungsverfahren gefertigt werden kann.
Grundvoraussetzung für eine lange technische Lebensdauer ist eine Auslegung der Bauteile, die den Anforderungen der Produktnutzung entspricht. Hierfür existieren zahlreiche etablierte Gestaltungsrichtlinien, die nach den „Gerechtheiten“ untergliedert sind.
Ziel des Leichtbaus ist es, unter Berücksichtigung des Werkstoffs, der erforderlichen Festigkeit und Fertigungstechniken das Gewicht zu minimieren. Um ein minimales Bauteilgewicht zu erreichen, sollte die Bauteilstruktur möglichst optimal ausgenutzt werden.
Der Kumulierte Energieaufwand (KEA) kann als ein Indikator zur Bewertung der Ressourceneffizienz von Produkten oder Dienstleistungen hinsichtlich der Energieressourcen unter Berücksichtigung des Lebenswegs verwendet werden.
Das Life Cycle Design zielt darauf ab, die Gestaltung eines Produktes unter Berücksichtigung des gesamten Lebenswegs umzusetzen, um die Kreislauffähigkeit des Produktes zu verbessern und damit den Ressourceneinsatz und die Umweltauswirkungen zu reduzieren.
Materialdatenbanken geben dem Nutzenden Auskunft über die Eigenschaften von Werkstoffen. Die Datenbanken bieten gebündelte Informationen über verschiedene Materialien. Die darin enthaltenen Kennwerte können für die weitere Verwendung in der Produktenwicklung oder Forschung dienen.
Lösungssammlung Produktentwicklung
Natürliche Ressourcen zu schonen, ist aus ökologischer und ökonomischer Sicht sinnvoll. Viele Unternehmen haben bereits erfolgreich Maßnahmen zur Steigerung der betrieblichen Ressourceneffizienz umgesetzt. Die Lösungssammlung bietet eine Übersicht an Gute-Praxis-Beispielen aus der Produktentwicklung.
Das Online-Werkzeug Handlungsempfehlungen unterstützt bei der Entwicklung ressourceneffizienter Produkte und gibt, abhängig von den eigenen produktbezogenen Rahmenbedingungen, Empfehlungen für die Produktgestaltung.
Alle Hilfsmittel auf einen Blick: Der Baukasten „Design für Ressourceneffizienz“ umfasst Methoden und verschiedene Hilfsmittel für die Produktentwicklung. Er unterstützt bei der Entwicklung ressourceneffizienter Produkte – sowohl in Phasen des Entwicklungsprozesses als auch bei der Planung.