Bsp. Schaltschrank

Im Icon ist ein Schaltschrankbau zu sehen.© VDI ZRE / Carolin Oelsner

Verbesserungspotenzial im Schaltschrankbau

Schaltschränke weisen üblicherweise eine Vielzahl von Anschlüssen und Kabeln auf. Insbesondere auf die mechanische Bestückung und Verkabelung gehen laut Institut für Steuerungstechnik der Universität Stuttgart über 50 Prozent der Montagezeit. Durch eine effiziente Nutzung der in 3D-Modellen verfügbaren Informationen kann die Montage erheblich beschleunigt werden. Zum Beispiel können Anschlüsse in einer speziellen Arbeitsvorbereitung bereits vorbereitet und gekennzeichnet werden, wodurch der Einbau schneller vonstattengeht, da Wege zum Suchen entfallen. Dies trifft auch auf die Verkabelung zu. So können durch vorbereitete Kabel oder Kabelsätze (richtige Länge und Dicke mit Steckern versehen) Zeitersparnisse von bis zu 35 Prozent erzielt werden. Wenn dies mit einer Listen-basierten Verkabelung kombiniert wird, können sogar Einsparungen von bis zu 50 Prozent erreicht werden.* Schaltschrankbau-magazin.de (2017): Reichlich Potential zur Effizienzsteigerung (online). Schaltschrankbau-magazin.de (abgerufen am 02.01.2024).

Weiterhin beruht die Informationsverwaltung in der Fertigung häufig auf gedruckten Unterlagen. Durch den Einsatz beispielsweise von Tablets können Änderungen in der Produktion schneller eingebunden werden. Mithilfe eines digitalen Zwillings des Schaltschranks ist eine Überprüfung der mechanischen Bestückung oder Verdrahtung möglich. Ein zusätzlicher Vorteil besteht darin, dass dadurch die Informationskette geschlossener wird: Der aktuelle Fertigungsstatus eines jeden Schaltschranks kann jederzeit überprüft werden.* Schaltschrankbau-magazin.de (2017): Reichlich Potential zur Effizienzsteigerung (online). Schaltschrankbau-magazin.de (abgerufen am 02.01.2024).

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