Zuführsysteme
© VDI ZRE / Carolin Oelsner
Effiziente Zuführsysteme
An den jeweiligen Montageprozess angepasste Zuführsysteme helfen dabei, den Materialfluss sowie die Produktions- bzw. Montagegeschwindigkeit zu verbessern und menschliche Arbeitskräfte von monotonen oder repetitiven Aufgaben zu entlasten. Neben der Steigerung der Produktivität können so auch Fehler vermieden und Ressourcen geschont werden. Die Auswahl des richtigen Zuführsystems hängt von verschiedenen Faktoren wie der Art der Teile, der Montageanforderungen, der Geschwindigkeit des Produktionsprozesses und anderen spezifischen Bedingungen ab. Aus Sicht der Ressourceneffizienz sollte bei der Wahl der Zuführsysteme außerdem die Energieeffizienz berücksichtigt werden.
Folgende Zuführsysteme können dabei in der Montage berücksichtigt werden:* ICM (2020): Zuführtechnik - Schwingförderer, Linearförderer, Bunker (abgerufen am 05.09.2023).
- Vibrationsförderer: Diese Systeme verwenden Vibrationen, um Teile in eine bestimmte Richtung zu bewegen und auszurichten. Sie sind ideal für kleine bis mittelgroße Teile.
- Bandförderer: Bandförderer transportieren Teile auf einem beweglichen Band von einer Position zur nächsten. Sie sind in der Lage, verschiedene Teilegrößen und -formen zu handhaben.
- Schwingförderer: Ähnlich wie Vibrationsförderer verwenden Schwingförderer Schwingungen, um Teile zu bewegen und auszurichten, jedoch in einer kontrollierten und geordneten Art und Weise.
- Schieber- und Rutschenförderer: Diese Systeme verwenden Schwerkraft oder mechanische Bewegungen, um Teile auf geneigten Oberflächen zu bewegen.
- Roboterzuführung: Industrieroboter können verwendet werden, um Teile aus einem Behälter oder einer Ablage zu greifen und an die gewünschte Stelle zu befördern.
- Schrittweiser Zuführer: Diese Systeme bewegen Teile schrittweise mithilfe von Schrittmotoren oder anderen präzisen Antriebsmechanismen.