Digitaler Heizungskeller

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Der Energieverbrauch von Heizungsanlagen kann durch fehlerhafte Programmierung, falsch montierte oder defekte Bauteile in die Höhe gehen, ohne die Wärmeabgabe zu beeinträchtigen. Um jederzeit über den Betriebszustand der Heizungsanlage Bescheid zu wissen, werden neben Sensoren in der Anlage selbst auch Fachleute benötigt, die die erfassten Daten auswerten und die richtigen Schlüsse ziehen. Das Hamburger Start-up ENER-IQ möchte das ändern. „Bei den meisten Heizungen gibt es keine Sensoren im kompletten System der Wärmeerzeugung und Verteilung. Passen beispielsweise die Schaltzustände nicht, müssen das bislang Fachleute manuell und vor Ort überprüfen. Wir wollen, dass Sensoren und Technologien aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz das herausfinden“, erklärt Mitgründer Sven Rausch die Idee. Den Anteil der reinen Automation an der höheren Energieeffizienz des Heizungssystems schätzt das Unternehmen auf zukünftig 60 % und steigend. Bisher kann das Unternehmen nur in Ausnahmefällen und bei gegebenem Fernzugriff eine Änderung der Einstellungen bei schlecht laufenden Anlagen vornehmen. Eine vollständige Automatisierung zur kontinuierlichen Optimierung hätte aber erheblichen Einfluss auf die Gesamtperformance einer Anlage. Etwaige Parameteränderungen wären in Sekundenbruchteilen automatisch erledigt und der Einsatz eines Handwerkers wäre nicht mehr zwingend notwendig.

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