Bedeutung der Ressourceneffizienz

Im industriellen Kontext werden Ressourcen als Mittel zur Produktion von Gütern und Dienstleistungen bezeichnet. Ressourcen können in technisch-wirtschaftliche Ressourcen (Personal, Betriebsmittel, Kapital, Wissen) und in natürliche Ressourcen unterteilt werden.

Natürliche Ressourcen sind:

  • erneuerbare und nicht erneuerbare Primärrohstoffe
  • Energieressourcen (Energierohstoffe, strömende Ressourcen, Strahlungsenergie)
  • Luft
  • Wasser
  • Fläche (und Boden bei dessen agrar- und forstwirtschaftlicher Nutzung)
  • Biodiversität (genetische Vielfalt, Artenvielfalt, Vielfalt der Ökosysteme)
  • Ökosystemleistungen inklusive der Senkenfunktion der Umweltmedien (Wasser, Boden, Luft)

Natürliche Ressourcen: erneuerbare Rohstoffe, nichterneurbare Rohstoffe, Umweltmedien (Bilder v.l.n.r.: VDI ZRE, Mark Huls/Fotolia, artistdesign_de/Fotolia)

Ressourceneffizienz bedeutet die effiziente Nutzung von technisch-wirtschaftlichen und natürlichen Ressourcen. Sie wird gemäß VDI 4800 Blatt 1 definiert als „das Verhältnis eines bestimmten Nutzens oder Ergebnisses zum dafür nötigen Ressourceneinsatz“.

Nutzen und Aufwand

Technische Nutzen werden durch Funktionen geschaffen. Funktionen werden realisiert durch Produktsysteme, welche aus Gütern, Dienstleistungen oder deren Kombination (sogenannte Produkt-Service-Systeme oder hybride Leistungsbündel) gebildet werden. Die funktionelle Einheit quantifiziert Funktionen eines Produktsystems in lösungsneutraler Form. Konkret stellen zum Beispiel Qualität, Lebensdauer oder Ergebnisse von Fertigungs- oder Recyclingprozessen Teilaspekte eines Nutzens dar.

Um bei der Entwicklung von Produktsystemen, Produkten oder Prozessen ein möglichst hohes Maß an Ressourceneffizienz zu erreichen, sind nicht konkrete Lösungen, also Produkte oder Prozesse Gegenstand der Betrachtung, sondern die Funktionen bzw. Nutzen, die durch ihre Realisierung erreicht werden können.

Der technisch-wirtschaftliche Aufwand zum Erreichen eines Nutzens besteht im hierzu erforderlichen Umfang an Personal, Betriebsmitteln und Kapital. Der umweltbezogene Aufwand entsteht durch den Verbrauch an Energie und Rohstoffen sowie der Beanspruchung von Umweltmedien.

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