Fördermöglichkeiten im Bereich Ressourceneffizienz

Es existieren zahlreiche Ansatzpunkte und Fördermöglichkeiten, um Ressourceneffizienz im Unternehmen umzusetzen. Zunächst sollten Sie sich überlegen, an welchen Stellen Sie Ressourcen einsparen möchten. Haben Sie noch keine konkrete Idee entwickelt, können Sie als ersten Einstiegspunkt auf die Arbeitsmittel des VDI ZRE auf dieser Webseite zurückgreifen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, öffentlich geförderte Berater zu engagieren, die Sie bei der Konzeption und Umsetzung von Verbesserungen unterstützen. Wenn Sie bereits Ideen für Ressourceneffizienzprojekte gesammelt haben, diese jedoch aufgrund hoher Investitionskosten oder eines zu hohen Risikos nicht umsetzen konnten, können Sie eventuell eine Projektförderung beantragen. Hierbei können Investitionen und Forschungsprojekte unterschieden werden.

Die Arbeitsmittel des VDI ZRE

Die Arbeitsmittel des VDI ZRE bieten einen ersten Einstieg in das Thema Ressourceneffizienz und unterstützen Sie mit fachlichen und methodischen Hilfestellungen, selbstsändig Verbesserungsmöglichkeiten in Ihrem Unternehmen zu identifizieren und anzustoßen.

Folgende Arbeitsmittel bieten einen ersten Ansatz, um Einsparpotenziale im Unternehmen aufzuspüren:

  • Ressourcenchecks: Mit den Checks können Unternehmen unterschiedlichster Branchen den derzeitigen Stand ihrer Ressourceneffizienz einschätzen. Anhand von Fragebögen und einer detaillierten Auswertung bekommen Sie innerhalb weniger Minuten ein Auswertung mit vielfältigen Hinweisen zum ressourceneffizienten Wirtschaften.

  • Prozessketten: Das interaktive Tool bezieht sich auf konkrete industrielle Prozesse und Technologiebereiche. Mithilfe von Projektbeispielen aus Unternehmen, Informationen zu den besten verfügbaren Techniken und Videos schaffen die Prozessketten zu jedem Produktionsschritt einen strukturierten Zugang.

  • Innovationsradar & Gute-Praxis-Beispiele: An dieser Stelle finden Sie regelmäßig neue Innovationen und Gute-Praxis-Beispiele im Kontext der Ressourceneffizienz, von denen Sie sich bezüglich möglicher Verbesserungspotenziale inspirieren lassen können.

  • Kostenrechner: Mit dem Rechner können Sie den Anteil Ihrer Material- und Energiekosten berechnen und diesen ins Verhältnis zu Vergleichswerten der Branche setzen. Die Materialflusskostenrechnung nach ISO 14051 ermöglicht zusätzlich die Berechnung von Kosten, welche durch Material- und Energieverluste in der Produktion entstehen. Darüber hinaus lässt sich mit dem Rechner die Amortisation von Investitionen in Technologien und Anlagen zur Steigerung der Ressourceneffizienz berechnen.

Öffentlich geförderte Beratung

Qualifizierte Personen können helfen, die Potenziale für Ressourceneffizienz in Ihrem Unternehmen genauer zu definieren und auszuschöpfen. Der Einsatz externer Beraterinnen und Berater kann dort sinnvoll sein, wo eigene Kapazitäten für die Analyse und Entwicklung von Verbesserungsmaßnahmen begrenzt sind.

Denn die Beraterinnen und Berater:

  • besitzen spezialisiertes Know-how,
  • haben zusätzliche Kapazitäten,
  • bringen einen neuen Blick auf eingefahrene Prozesse mit.

All diese Erfahrung können Sie für Ihren Betrieb nutzen. Stellen Sie von Beginn an einen „guten Draht“ zwischen der beratenden Person und Ihren Mitarbeitenden her. Veränderungen schaffen oft Unsicherheit und Ängste – und das insbesondere, wenn eine externe Person zum Thema „Effizienz“ hinzugezogen wird. Stellen Sie von Beginn an sicher, dass die beratende Person (auch) Ihre Mitarbeitenden berät und diese wissen, worum es geht. So lassen sich Unsicherheiten vermeiden.

  • Innovationsgutscheine „go-inno“
    Das Programm „go-inno“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK)  richtet sich an kleine Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich des Handwerks. „go-inno“ fördert externe Innovationsberatung zur Vorbereitung und Durchführung technischer Verfahrens- und Produktinnovationen. Die Förderung erfolgt grundsätzlich ohne thematische Einschränkung auf bestimmte Technologien, Produkte, Branchen oder Wirtschaftszweige. Gefördert wird in zwei Leistungsstufen bestehend aus einer initialen Potenzialanalyse sowie einem nachgelagerten Realisierungskonzept mit angebundenem Projektmanagement.
    Link zur Website > www.innovation-beratung-foerderung.de/INNO/Navigation/DE/go-inno/go-inno.html

  • go-digital
    Das Förderprogramm „go-digital“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) soll kleine und mittlere Unternehmen bei der Entwicklung digitaler Lösungen zur Optimierung ihrer Geschäftsprozesse unterstützen. Im Rahmen des Programms werden 50 % der förderfähigen Beratungskosten als Zuschuss gewährt. Gefördert werden dabei die drei Themenbereiche: (1) Digitalisierte Geschäftsprozesse, (2) digitale Markterschließung und (3) IT-Sicherheit.
    Link zur Website > www.innovation-beratung-foerderung.de/INNO/Navigation/DE/go-digital/go-digital.html

  • Förderprogramm „Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (EEW)“
    Mit dem Förderprogramm „Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (EEW)“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gibt es für Industrie und Gewerbe zwei Förderoptionen. Zum einen die Option „Zuschuss und Kredit“. Diese teilt sich in die vier Module Querschnittstechnologien Prozesswärme aus erneuerbaren Energie (1), Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (2), Sensorik und Energiemanagementsoftware (3) sowie Energie- und Ressourcenbezogene Optimierung von Anlagen und Prozessen (4) auf. Zum anderem gibt es den Förderwettbewerb. Bei diesem können „Projekte zur energie- und ressourcenbezogenen Optimierung von Produktionsanlagen und -prozessen (u. a. Abwärmenutzung, Prozesswärmebereitstellung aus erneuerbaren Energien)“ eingereicht werden. Entscheidungskriterium ist die je Euro Förderung erreichte jährliche CO2-Einsparung der eingereichten Maßnahme.
    Link zur Website > www.deutschland-machts-effizient.de/KAENEF/Navigation/DE/Unternehmen/Anlagentechnik/anlagentechnik.html

  • Green Invest – Thüringen
    Das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz unterstützt durch das Förderprogramm „Green Invest“ Unternehmen bei der Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen und der Entwicklung innovativer Demonstrationsvorhaben zur Nutzung erneuerbarer Energien. Gefördert werden Maßnahmen nur, wenn diese zuvor durch eine*n Energieberater*in überprüft wurden. Unternehmen werden hierfür mit einem Zuschuss von bis zu 80 % der förderfähigen Beratungs- und Umsetzungskosten unterstützt.
    Link zur Website > www.2021-27.efre-bw.de/foerderungsuebersicht/ressourceneffizienz-in-unternehmen/

  • PIUS-Check der Effizienz Agentur NRW
    Der PIUS-Check (Produktionsintegrierter Umweltschutz) bietet die Möglichkeit, mit geringem finanziellen Einsatz in einem überschaubaren Zeitrahmen einen Katalog mit wirtschaftlichen Maßnahmen zu erhalten, um die Produktion effizienter zu gestalten. Gemeinsam mit externen Fachberatenden unterstützt die Effizienzagentur NRW den Rohstoffeinsatz zu reduzieren, Produktionskosten zu senken, Ausschuss zu minimieren, Produktivität zu steigern und Emissionen zu vermeiden.
    Link zur Website > www.ressourceneffizienz.de

  • EffCheck - PIUS-Analyse Rheinland-Pfalz
    Durch Teilnahme am Projekt „EffCheck – PIUS-Analysen in Rheinland-Pfalz“ erhalten mittelständische Unternehmen und Kommunen die Möglichkeit, ihre Produktion von einem Beratungsunternehmen im Hinblick auf Potenziale zur Kosteneinsparung überprüfen zu lassen.
    Link zur Website > effnet.rlp.de

  • PIUS-Beratung und PIUS-Invest
    PIUS Beratung und PIUS-Invest sind Initiativen des Hessischen Wirtschaftsministeriums zur Senkung von CO2-Emissionen und zur Förderung des produktionsintegrierten Umweltschutzes (PIUS). Unternehmen werden dabei unterstützt, ihren Verbrauch an Energie, Wasser, Luft, Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen zu verringern und den Ausstoß von Schadstoffen zu senken. Hierdurch können sie Kosten senken und gleichzeitig umweltfreundlicher produzieren. Die Initiativen umfassen zum einen eine Impulsberatung sowie eine PIUS-Beratung, in welcher Einsparpotenziale ermittelt werden. Zum anderen gibt es PIUS-Invest, um Maßnahmen des produktionsintegrierten Umweltschutzes zu finanzieren.
    Link zur Website > technologieland-hessen.de/hessen-pius

  • UmweltPartnerschaft Hamburg
    Die UmweltPartnerschaft Hamburg finanziert Berater*innen an der Handelskammer und  der Handwerkskammer, die kostenlos ins Unternehmen kommen und dabei helfen Potenziale zu erkennen, damit Umwelt-, Energie- oder Ressourceneffizienzmaßnahmen umgesetzt werden können. Darüber hinaus bietet das Netzwerk seinen Mitgliedern regelmäßig Veranstaltungen und Informationen an.
    Link zur Website > www.hamburg.de/beratung-und-foerderung

  • Ressourceneffiziente Technologien Baden-Württemberg
    Die Umwelttechnik BW fördert Materialeffizienzberatungen für Unternehmen in Baden-Württemberg mit dem Programm EFFIMA-BW. Darüber hinaus stellt die Institution einen Expertenatlas Ressourceneffizienz Consulta-RE zur Verfügung, mit dessen Hilfe Unternehmen passende Beraterinnen und Berater in ihrer Region finden können. Die Umwelttechnik BW fördert zudem nicht nur Beratungsleistungen, sondern mit dem Programm ReTech-BW auch Investitionen in Produktionsanlagen oder deren Komponenten, die sich durch eine hohe Material- und Energieeffizienz auszeichnen.
    Link zur Website > www.pure-bw.de

  • Kompetenzstellen für Energieeffizienz (KEFF+)
    Durch den Förderbaustein 1 (KEFF+) des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft in Baden-Württemberg wurden regionale Kompetenzstellen für Energieeffizienz (KEFF) errichtet. Diese sollen KMU durch eine fachspezifische Beratung unter anderem in den Bereichen (1) allgemeine Fragen im Bereich Ressourceneffizienz, (2) Produktdesign, (3) Kreislaufwirtschaft, sowie (4) allgemeine Maßnahmen zur Minderung oder Vermeidung von Treibhausgasemissionen unterstützen. Die Kosten für die Beratungsleistung werden dabei als sog. Anteilsfinanzierung in Form eines Zuschusses gewährt.
    Link zur Website > www.2021-27.efre-bw.de/foerderungsuebersicht/ressourceneffizienz-in-unternehmen/

  • Klimaschutz-Plus – Baden-Württemberg
    Das Förderprogramm Klimaschutz-Plus des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg richtet sich gezielt an Unternehmen in Baden-Württemberg und soll diese bei der Reduzierung von Treibhausgasemissionen unterstützen. Das Förderprogramm umfasst drei Säulen: (1) CO2-Minderungsprogramm, (2) Struktur-, Qualifizierungs- und Informationsprogramm und (3) Nachhaltige, energieeffiziente Sanierung. So werden z. B. im Struktur-, Qualifizierungs- und Informationsprogramm Unternehmen mit einem Zuschuss von 75 % der förderfähigen Kosten für die Einführung eines Energiemanagementsystems unterstützt.
    Link zur Website > www.um.baden-wuerttemberg.de/index.php?id=5836

  • Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN)
    Die KEAN bietet geförderte Impulsberatungen im Kontext von Material- und Energieeffizienz für KMU. Zusätzlich stellt die KEAN ein Tool, mit welchem die nächstgelegenen Beratungseinrichtungen ausfindig gemacht werden können.
    Link zur Website > www.klimaschutz-niedersachsen.de

  • RKW Kompetenzzentrum
    Das RKW Kompetenzzentrum unterstützt mittelständische Unternehmen bei der Suche nach geeigneten Beraterinnen und Beratern. Über die verschiedenen Landesvereine des RKW-Netzwerks finden Unternehmen ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner vor Ort.
    Link zur Website > www.rkw-kompetenzzentrum.de

  • Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) – Energieberatung Mittelstand
    Das BAFA fördert Energieberatung für KMU, um Energieeffizienzpotenziale in der Gebäudetechnik, bei Produktionsanlagen und beim Nutzungsverhalten aufzuzeigen. Die geförderten Beraterinnen und Berater müssen von der BAFA zugelassen werden.
    Link zur Website > www.bafa.de

  • Deutsche Energieagentur (DENA)  Expertenliste qualifizierter Energieberater*innen
    Die DENA bietet als Service eine Liste qualifizierter Energieberaterinnen und -berater an. Alle auf der Liste vertretenen Personen sind vom BAFA zugelassen. Eine Förderung von Sanierungsmaßnahmen und Beratungen durch den Bund ist in der Regel nur möglich, wenn eine beratende Person aus der Liste mit einbezogen wird.
    Link zur Website > www.dena.de/newsroom/energieeffizienz-expertenliste

  • Förderberatung des Bundes
    Der Beratungsservice des Bundes zur Forschungs- und Innovationsförderung bietet eine kostenfreie und direkte Beratung mit Hinweisen zu Förderangeboten des Bundes und Einstiegsinformationen zur Landes- und EU-Förderung.
    Link zur Website > www.foerderinfo.bund.de

Öffentlich geförderte Investitionen

Maßnahmen zur Optimierung der Ressourceneffizienz erfordern in vielen Fällen zunächst Investitionen, die sich schrittweise amortisieren. Diese Amortisation beträgt in vielen Fällen mehrere Jahre, sodass sich hieraus für Unternehmen eine hohe Kapitalbindung und Risiken ergeben. Aus diesem Grund bieten viele Banken mit staatlicher Beteiligung (z. B. KfW oder Förderbanken der Länder) zinsgünstige Darlehen und Zuschüsse, um die Anreize zur Umsetzung von Modernisierungen oder Investitionen in neue Anlagen zu erhöhen. Komplementär bieten große Programme wie das Umweltinnovationsprogramm des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), letzteres insbesondere die Energieeffizienz in der Wirtschaft betreffend, zusätzliche Optionen der Förderung.

  • Förderprogramm „Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (EEW)“
    Mit dem Förderprogramm „Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (EEW)“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gibt es für Industrie und Gewerbe zwei Förderoptionen. Zum einen die Option „Zuschuss und Kredit“. Diese teilt sich in die vier Module Querschnittstechnologien, Prozesswärme aus erneuerbaren Energien (1), Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (2), Sensorik und Energiemanagementsoftware (3) sowie Energie- und Ressourcenbezogene Optimierung von Anlagen und Prozessen (4) auf. Zum anderen gibt es einen Förderwettbewerb. Bei diesem können sog. Projekte zur energie- und ressourcenbezogenen Optimierung von Produktionsanlagen und -prozessen (u. a. Abwärmenutzung, Prozesswärmebereitstellung aus erneuerbaren Energien) eingereicht werden. Entscheidungskriterium ist die je Euro Förderung erreichte jährliche CO2-Einsparung der eingereichten Maßnahme.
    Link zur Website > www.deutschland-machts-effizient.de/KAENEF/Navigation/DE/Unternehmen/Anlagentechnik/anlagentechnik.html

  • KI-Leuchttürme für Umwelt, Klima, Natur und Ressourcen
    Im Förderprogramm „KI-Leuchttürme für Umwelt, Klima, Natur und Ressourcen“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) werden Projekte von KMU gefördert, welche KI-Anwendungen nutzen, um so Treibhausgasemissionen zu vermeiden oder zu minimieren (Förderschwerpunkt 1 „KI-Innovationen für den Klimaschutz“). Des Weiteren werden Projekte gefördert, welche „den Energie- und Ressourcenbedarf von KI-Anwendungen und zugehöriger Infrastruktur reduzieren“ (Förderschwerpunkt 2 „Ressourceneffiziente KI“). Die Projekte werden durch Zuschüsse unterstützt, welche projektspezifisch ermittelt werden. Die maximale Fördersumme pro Projekt beträgt 2 Mio. Euro.
    Link zur Website > www.z-u-g.org/aufgaben/ki-leuchttuerme/

  • Umweltinnovationsprogramm (UIP)
    Das „Programm zur Förderung von Investitionen mit Demonstrationscharakter zur Verminderung von Umweltbelastungen – Pilotprojekte Inland“, kurz: Umweltinnovationsprogramm (UIP), realisiert bereits seit 1979 Demonstrationsprojekte in verschiedenen Bereichen. Gefördert werden Investitionen in „großtechnische Anlagen mit Demonstrationscharakter, d. h. die geplante Technik wird in Deutschland noch nicht angewendet oder bekannte Techniken werden neuartig kombiniert“ (aus: www.umweltinnovationsprogramm.de/das-uip/was-wird-gefoerdert).
    Link zur Website > www.umweltinnovationsprogramm.de

  • KfW-Förderung im Bereich Energie und Umwelt
    Die KfW Bankengruppe bietet ein großes Portfolio an Förderinstrumenten im Bereich Energie und Umwelt. So können hier beispielsweise energetische Gebäudesanierungen oder Investitionen in erneuerbare Energien gefördert werden. Für mittelständische Unternehmen besonders relevante Programme sind in dem Zusammenhang die Klimaschutzoffensive für den Mittelstand und der Bereich Energieeffizienz. Hier werden gezielt klimafreundliche Aktivitäten von mittelständischen Unternehmen mit einem Kredit von bis zu 25 Mio. Euro gefördert.
    Link zur Website > www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Energie-und-Umwelt/

  • INVST BW Innovation
    Das Förderprogramm INVST BW Innovation des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert branchenübergreifende F&E- sowie Innovationsvorhaben für die Entwicklung von Produkten/Dienstleistungen, Prozessen und Geschäftsmodellen. Die förderfähigen Vorhaben sollten einen neuartigen und nachhaltigen Ansatz verfolgen. KMU werden bei diesem Programm mit Zuwendungen in Höhe von 35 – 45 % der förderfähigen Kosten unterstützt. Sollte das Vorhaben im Verbund mit einer Forschungseinrichtung erfolgen, so kann die Zuwendungshöhe auf 50 – 60 % erhöht werden.
    Link zur Website > www.invest-bw.de

  • Klimaschutz-Plus – Baden-Württemberg
    Das Förderprogramm Klimaschutz-Plus des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg richtet sich gezielt an Unternehmen in Baden-Württemberg und soll diese bei der Reduzierung von Treibhausgasemissionen unterstützen. Das Förderprogramm umfasst die drei Säulen: (1) CO2-Minderungsprogramm, (2) Struktur-, Qualifizierungs- und Informationsprogramm und (3) Nachhaltige, energieeffiziente Sanierung. So werden z. B. im Teil „Struktur-, Qualifizierungs- und Informationsprogramm“ Unternehmen mit einem Zuschuss von 75 % der förderfähigen Kosten für die Einführung eines Energiemanagementsystems unterstützt.
    Link zur Website > www.um.baden-wuerttemberg.de/index.php?id=5836

  • Innovationsgutschein Hightech Digital – Baden-Württemberg
    Das Programm „Innovationsgutschein Hightech Digital“ des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg soll KMU in Baden-Württemberg bei der Durchführung von anspruchsvollen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben unterstützen. Der Fokus des Programms liegt dabei auf der Digitalisierung von Geschäftsprozessen und -modellen sowie der Nutzung verschiedener digitaler Methoden und Technologien. Im Rahmen des Programms werden den Unternehmen Zuschüsse von bis zu 50 % der förderfähigen Kosten gewährt.
    Link zur Website > www.wm.baden-wuerttemberg.de/de/innovation/innovationsgutscheine/innovationsgutschein-hightech-digital/

  • Green Invest – Thüringen
    Das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz unterstützt durch das Förderprogramm „Green Invest“ Unternehmen bei der Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen und der Entwicklung innovativer Demonstrationsvorhaben zur Nutzung erneuerbarer Energien. Gefördert werden Maßnahmen nur, wenn diese zuvor durch eine*n Energieberater*in überprüft wurden. Unternehmen werden hierfür mit einem Zuschuss von bis zu 80 % der förderfähigen Beratungs- und Umsetzungskosten unterstützt.
    Link zur Website > www.2021-27.efre-bw.de/foerderungsuebersicht/ressourceneffizienz-in-unternehmen/

  • Förderberatung des Bundes
    Der Beratungsservice des Bundes zur Forschungs- und Innovationsförderung bietet eine kostenfreie und direkte Beratung mit Hinweisen zu Förderangeboten des Bundes und Einstiegsinformationen zur Landes- und EU-Förderung.
    Link zur Website > www.foerderinfo.bund.de

Öffentlich geförderte Forschungsprojekte

Wenn Sie Ressourceneffizienz als Teil Ihrer Unternehmensstrategie begreifen, kann es sinnvoll sein, sich in längerfristigen Projekten mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Ziel ist hierbei die Generierung von Innovationen, die Ihnen entweder signifikante Ressourceneinsparungen in Ihrer Produktion versprechen oder zu neuen Produkten bzw. Geschäftsmodellen führen. Um derartige Innovationen hervorzubringen, ist zumeist ein nicht unerheblicher Forschungsaufwand zu leisten, den KMU aufgrund begrenzter Kapazitäten oftmals nicht neben dem Tagesgeschäft stemmen können. In diesem Fall können sie eine öffentliche Projektförderung in Anspruch nehmen. Die Beantragung von Fördermitteln muss gut vorbereitet sein. Wir empfehlen deshalb, sich eine Universität oder ein Institut der angewandten Forschung als Projektpartner*in ins Boot zu holen.

  • Horizont Europa
    Das Programm Horizont Europa der Europäischen Kommission bietet umfangreiche Fördermöglichkeiten für internationale Projektkonsortien bestehend aus Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Förderungen können für verschiedene Themen und Ausschreibungen beantragt werden. Der Klimaschutz und die Ressourceneffizienz in Unternehmen werden dabei hauptsächlich im Themenfeld „Globale Herausforderungen und industrielle Wettbewerbsfähigkeit Europas“ unter dem Punkt „Klima, Energie und Mobilität“ behandelt. Gefördert werden Forschungs- und Innovationsvorhaben, marktnahe Aktivitäten sowie Koordinations- und Unterstützungsmaßnahmen. Je nach Antragstellendem und Vorhaben können bis zu 100 % der direkten Projektkosten erstattet werden.
    Link zur Website > www.horizont-europa.de

  • Umwelt- und Klimapolitik LIFE
    Mit dem Programm Life (L'Instrument Financier pour l'Environnement) der europäischen Kommission werden Vorhaben zur Weiterentwicklung und Umsetzung des Klima- und Umweltschutzes gefördert. Im Rahmen des Programms gibt es speziell für KMU die Möglichkeit „ihre umweltfreundlichen Produkte, Technologien, Dienstleistungen und Verfahren auf den Markt zu bringen.“ (cinea.ec.europa.eu/life/life-close-market-projects_en) Das Programm unterstützt die Unternehmen zum einen durch einen Zuschuss von bis zu 55 % der förderfähigen Kosten. Zum anderen durch ein Beratungsangebot für die Erstellung eines Businessplans, eines Projektplans zur kommerziellen Vermarktung der ressourcenschonenden Produkte und Dienstleistungen sowie der Ermittlung weiterer Finanzierungsoptionen.
    Link zur Website > cinea.ec.europa.eu/life_de

  • Eurostars-Eureka
    Im Rahmen von Eurostar fördert die Europäischen Union internationale Kooperationen von KMU. Dabei werden insbesondere forschungstreibende KMU unterstützt. Nicht forschungstreibende KMU können sich allerdings als Projektpartner in Forschungsprojekten beteiligen. Konsortien aus KMU können mit 50 % der förderfähigen Kosten gefördert werden. Für Konsortien, bei denen sowohl Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen als auch deutsche KMU beteiligt sind, kann die Förderquote bis zu 100 % betragen.
    Link zur Website > www.eurostars.dlr.de

  • Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)
    „Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) soll durch Beseitigung von Ungleichheiten zwischen den verschiedenen Regionen den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt in der europäischen Union stärken.“ (aus: https://ec.europa.eu/regional_policy/de/funding/erdf/) Dabei konzentriert sich die Förderung auf die Schwerpunktbereiche Forschung und Innovation, digitale Agenda, Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) und CO2-arme Wirtschaft. Das Thema Ressourceneffizienz in Unternehmen spielt dementsprechend ebenfalls eine große Rolle. Dazu werden in Deutschland in verschiedenen Bundesländern unter anderem Maßnahmen zur Steigerung der Nachhaltigkeit insbesondere in KMU gefördert. Die Europäische Kommission bietet in diesem Zusammenhang eine Übersicht über die Programme in den verschiedenen Bundesländern an.
    Links zur Website > www.ec.europa.de

  • Energieforschungsprogramm
    Im Rahmen des Energieforschungsprogramms der Bundesregierung wird die Schaffung und Weiterentwicklung innovativer Techniken, Komponenten, Prozesse und Verfahren zur Effizienzsteigerung und CO2-Minderung gefördert. Dabei werden unter anderem auch Demonstrations- und Modellprojekte unterstützt. Verbundprojekte aus Wirtschaft und Wissenschaft sind besonders erwünscht. Die Förderschwerpunkte beinhalten unter anderem die Themen Abwärmenutzung, Digitalisierung, Solare Prozesswärme und zirkuläres Wirtschaften. Innovative Maßnahmen zur Steigerung der Ressourceneffizienz werden hier im Förderschwerpunkt „Material- und Ressourceneffizienz“ unterstützt. Kleine und mittlere Unternehmen können mit bis zu 80 % der förderfähigen Kosten gefördert werden.
    Link zur Website > www.energieforschung.de

  • Deutsche Bundesstiftung Umwelt
    Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert innovative, modellhafte und lösungsorientierte Vorhaben zum Schutz der Umwelt. Insbesondere wird dabei die mittelständische Wirtschaft berücksichtigt. Die DBU realisiert zwölf Förderthemen in den Bereichen Umwelttechnik, -forschung und -kommunikation, Natur- und Kulturgüterschutz sowie eine themenoffene Förderung. Insbesondere das Thema „Ressourceneffizienz durch innovative Produktionsprozesse, Werkstoffe und Oberflächentechnologien“ adressiert die Förderung von Ressourceneffizienzprojekten in Unternehmen. Es können kontinuierlich Anträge sowohl für Einzel- als auch Kooperationsprojekte gestellt werden. In der Regel werden für Unternehmen 50 % der Projektkosten gefördert.
    Link zur Website > www.dbu.de

  • KMU Innovativ
    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert seit 2007 mit dem Programm KMU-innovativ gezielt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) als Vorreiter des technologischen Fortschritts in Deutschland (in der Regel mit 50 % der erstattungsfähigen Kosten). Um insbesondere KMU zu unterstützen, die noch keine oder wenig Erfahrung mit BMBF-geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekten haben, wird ein sogenanntes Einstiegsmodul angeboten, um den Zugang zur Fördermaßnahme zu erleichtern.
    Link zur Website > www.bmbf.de/bmbf/de/forschung/innovativer-mittelstand/kmu-innovativ/kmu-innovativ_node.html

  • Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AIF) Forschungsnetzwerk Mittelstand
    Die AIF bietet insbesondere für KMU ein großes Portfolio an Förderoptionen. Im Rahmen der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) wird ein niedrigschwelliger Einstieg in Forschungsprojekte ermöglicht. Die Forschung wird dabei primär von Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen betrieben. Die Unternehmen werden in die Projekte als sogenannter projektbegleitender Ausschuss eingebunden. In diesem Ausschuss sitzen auch andere Unternehmen, die an den jeweiligen Forschungsthemen interessiert sind. Der Ausschuss bekommt einen exklusiven Einblick in die Projektergebnisse und kann steuernd in das Projekt eingreifen. In regelmäßigen Projekttreffen tauschen sich die Projektpartner*innen branchenübergreifend aus. Neben der IGF bietet die AIF auch Projektträgerschaften im Kontext von ZIM-Projekten an (siehe unten). Außerdem können im Rahmen der Förderwerke CORNET (Collective Research Networking) und IraSME internationale Kooperationen mit Unternehmen gefördert werden. Als ersten Anlaufpunkt sollten interessierte Unternehmen eine von der AIF angebotene Beratung hinsichtlich der verschiedenen Fördermöglichkeiten in Anspruch nehmen. 
    Link zur Website > www.aif.de/innovationsfoerderung

  • Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)
    Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) ist ein bundesweites technologie- und branchenoffenes Förderprogramm für mittelständische Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen, die mit mittelständischen Unternehmen zusammenarbeiten. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) unterstützt Unternehmen dabei, ihre Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken.
    Das Programm bietet verschiedene Förderoptionen.
    • ZIM-Einzelprojekte erlauben die Förderung für einzelbetriebliche Forschungs- und Entwicklungsprojekte von Unternehmen. Diese werden mit eigenem Personal im Betrieb durchgeführt.
    • ZIM-Kooperationsprojekte erlauben Förderung für gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte von zwei oder mehreren Unternehmen oder für eine Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen.
    • ZIM-Kooperationsnetzwerke erlauben eine Förderung für externe Netzwerk- und Managementleistungen von innovativen Netzwerken. Dabei schließen sich mindestens sechs mittelständische Unternehmen für die gemeinsame Entwicklung einer übergreifenden technologischen Innovation zusammen.
    In Zusammenhang mit der Durchführung eines ZIM-Projektes werden zudem auch Leistungen zur Markteinführung und Durchführbarkeitsstudien gefördert. Je nach Vorhaben und Unternehmensgröße können ZIM-Projekte mit bis zu 60 % Prozent der förderfähigen Kosten gefördert werden. Bei Managementleistungen und Durchführbarkeitsstudien liegt die Förderquote noch höher.
    Link zur Website > www.zim.de/ZIM/Navigation/DE/Infothek/UeberZIM/ueber-zim.html

  • BMBF - Aktuelle Bekanntmachungen von Förderprogrammen und Förderrichtlinien
    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung stellt auf der nachfolgend verlinkten Seite Informationen zu den aktuellen Förderprogrammen und Förderrichtlinien zusammen.
    Link zur Website > www.bmbf.de/foerderungen/677.php

  • INVST BW Innovation
    Das Förderprogramm INVST BW Innovation des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert branchenübergreifende F&E- sowie Innovationsvorhaben für die Entwicklung von Produkten/Dienstleistungen, Prozessen und Geschäftsmodellen. Die förderfähigen Vorhaben sollten einen neuartigen und nachhaltigen Ansatz verfolgen. KMU werden bei diesem Programm mit Zuwendungen in Höhe von 35 – 45 % der förderfähigen Kosten unterstützt. Sollte das Vorhaben im Verbund mit einer Forschungseinrichtung erfolgen, so kann die Zuwendungshöhe auf 50 – 60 % erhöht werden.
    Link zur Website > www.invest-bw.de

  • Innovationsgutschein Hightech Digital – Baden-Württemberg
    Das Programm „Innovationsgutschein Hightech Digital“ des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg soll KMU in Baden-Württemberg bei der Durchführung von anspruchsvollen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben unterstützen. Der Fokus des Programms liegt dabei auf der Digitalisierung von Geschäftsprozessen und -modellen sowie der Nutzung verschiedener digitaler Methoden und Technologien. Im Rahmen des Programms werden den Unternehmen Zuschüsse von bis zu 50 % der förderfähigen Kosten gewährt.
    Link zur Website > www.wm.baden-wuerttemberg.de/de/innovation/innovationsgutscheine/innovationsgutschein-hightech-digital/

  • Förderberatung des Bundes
    Der Beratungsservice des Bundes zur Forschungs- und Innovationsförderung bietet eine kostenfreie und direkte Beratung mit Hinweisen zu Förderangeboten des Bundes und Einstiegsinformationen zur Landes- und EU-Förderung an.
    Link zur Website > www.foerderinfo.bund.de

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