Glossar

Big Data

Big Data beschreibt die Verarbeitung von Datenmengen, welche zu groß und deren Einzeldaten zu unterschiedlich sind, um sie mit herkömmlichen Systemen der Datenverarbeitung handhaben zu können. Big Data ermöglicht die standardisierte Verarbeitung unstrukturierter Datenmengen, auch Datenströme genannt, die in gewohnten Datenbanken gar nicht komplett erfasst werden können. Häufig entsteht bei Eigentümern oder Nutzern, wenn sie mit vielen Daten konfrontiert werden, automatisch der Irrglaube, dass sie es mit Big Data zu tun haben. Beispielsweise würde man eine strukturierte Datenbank aller deutschen Telefonnummern nicht als Big Data benennen, obwohl diese relativ groß ist. Die Audio-Daten von allen in diesem Moment geführten Telefonaten in Deutschland können aufgrund der unterschiedlichen Inhalte und Gesprächsdauer sehr wohl als Big Data bezeichnet werden. Der Begriff Big Data beschreibt mit anderen Worten die Nutzung großer Datenmengen aus vielseitigen Quellen, welche mit hoher Geschwindigkeit analysiert, strukturiert und verarbeitet werden, um einen wirtschaftlichen Nutzen zu erzeugen (Quelle: Bitkom (2017): Künstliche Intelligenz – wirtschaftliche Bedeutung, gesellschaftliche Herausforderungen, menschliche Verantwortung, DFKI, S. 13 – 14).

Biotische Rohstoffe

Biotische Rohstoffe sind in der Natur vorkommende, nachwachsende Stoffe, die vornehmlich mechanisch gewonnen werden können, sich bei Übernutzung erschöpfen und aus Lebewesen (Pflanzen, Tiere) stammen, die nicht in fossile Rohstoffe umgewandelt wurden, z. B. Produkte der Land- und Forstwirtschaft (Quelle: UBA, Link).

Brennstoffzelle

Eine Brennstoffzelle ist eine galvanische Zelle, welche die chemische Reaktionsenergie eines kontinuierlich zugeführten Brennstoffes und eines Oxidationsmittels in elektrische Energie wandelt.“ Je nach Brennstoffzellentyp können außer Wasserstoff auch viele andere Brennstoffe genutzt werden. Dazu zählen insbesondere Methanol, Butan oder Erdgas (Quelle: Chemie Lexikon, Link).

Business-to-Business (B2B)

Der Bereich Business-to-Business (B2B) umfasst den elektronischen Handel von Produkten und Dienstleistungen zwischen mehreren Unternehmen (engl. Businesses). Dabei können die Unternehmen die Rolle des Anbieters als auch des Kunden einnehmen. Die Möglichkeiten des elektronischen Vertriebs im B2B-Kontext reichen von internetbasierten Handelsplattformen über B2B-Marktplätze bis hin zur Integration von Käufer und Lieferanten in die Prozesse der unternehmensinternen Wertschöpfungen. Ein Beispiel für Transaktionen im B2B-Kontext ist die elektronische Bestellung und Erwerbung von Waren bei einem Lieferanten (Quelle: Aichele, Christian; Schönberger, Marius (2016): E-Business: Eine Übersicht für erfolgreiches B2B und B2C, Springer, S. 7).

Business-to-Consumer (B2C)

Im Vergleich zu Business-to-Business (B2B) handelt es sich bei Business-to-Consumer (B2C) um den Leistungsaustausch von materiellen und immateriellen Gütern und Dienstleistungen von Unternehmen (Anbieter) und einzelnen Verbrauchern (Nachfrager). „Leistungsaustauschprozesse im B2C werden vorrangig über Online-Shops realisiert,“ über welche der Handel „der Waren und Dienstleistungen realisiert wird“. Ein bekanntes Beispiel für B2C ist das Unternehmen Amazon, welches den Kunden neben Büchern oder Kleidung auch digitale Produkte, wie bspw. Videos oder Musik, anbietet (Quelle: Aichele, Christian; Schönberger, Marius (20169: E-Business: Eine Übersicht für erfolgreiches B2B und B2C, Springer, S. 7).

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