Glossar

Kaizen

Kaizen ist ein aus Japan stammendes Konzept der Unternehmensführung, das auf eine konsequente Verbesserung im Unternehmen setzt. Das Ziel des Konzeptes ist es, einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) in Gang zu halten, sodass die Produktion mit hoher Qualität bei gleichzeitig minimalen Ressourceneinsatz erfolgt (Quelle: Gabler Wirtschaftslexikon, Link).

Kaskadennutzung

Die Kaskadennutzung steht für eine Nutzung von Rohstoffen und Produkten in aufeinanderfolgenden Schritten. Eine einmalige Umwandlung eines Rohstoffs in ein Endprodukt mit anschließender Verwertung beschreibt dabei eine einstufige Kaskade. Findet eine mehrfache Verwertung der Endprodukte statt, spricht man von einer mehrstufigen Kaskadennutzung (Quelle: UBA, Link).

Konsistenz

Die Konsistenz ist im Rahmen des Ressourcenschutzes eine Strategie zur relativen oder absoluten Senkung der Ressourceninanspruchnahme. Dies erfolgt durch Einbettung von Wirtschafts-prozessen in natürliche Stoffkreisläufe bzw. das Wirken von Industrien nach dem Vorbild von Ökosystemen (Industrial Ecology) (Quelle: UBA, Link).

Kumulierter Energieaufwand, KEA

Der Kumulierte Energieaufwand (KEA) gibt die Gesamtheit des primärenergetisch bewerteten Aufwands an, der im Zusammenhang mit der Herstellung, Nutzung und Beseitigung eines Produkts oder einer Dienstleistung entsteht bzw. diesem ursächlich zugewiesen werden kann. Die Berechnung des KEA erfolgt gemäß VDI-Richtlinie 4600 (Quelle: VDI 4600:2012-01).

kleine und mittlere Unternehmen, KMU

Unternehmen gelten laut EU-Definition als kleine und mittlere Unternehmen (KMU), wenn sie weniger als 250 Mitarbeiter beschäftigen und der Jahresumsatz nicht höher als 50 Millionen Euro bzw. die Jahresbilanzsumme nicht höher als 43 Millionen Euro ist (Quelle: EU-Empfehlung 2003/361, Link).

Kohlenstoffdioxid (CO2)

Kohlenstoffdioxid ist eine Kohlenstoff-Sauerstoff Verbindung, die als natürlicher Bestandteil in der Luft auftritt und durch die Assimilation von Organsimen sowie durch die Verbrennung von Kohlenstoff entsteht. Kohlenstoffdioxid gilt als Treibhausgas und ist klimaschädigend (Quelle: Umweltdatenbank, Link).

kumulierter Rohstoffaufwand, KRA

Die Summe aller Rohstoffaufwendungen entlang der Gewinnungsphase eines Rohstoffs pro funktioneller Einheit, ausgedrückt in Tonnen pro Tonne. Beispielsweise wird bei Metallen das Erz als Ausgangsmaterial berücksichtigt, zudem werden alle mineralischen und energetischen Rohstoffe zur Gewinnung des reinen Metalls in gleicher Weise dem Ausgangsmaterial hinzugerechnet. Nicht wirtschaftlich verwendete Materialien (wie Abraum) bleiben unberücksichtigt (Quelle: VDI 4800 Blatt 2:2018-03).

Kreislaufwirtschaft

Eine Kreislaufwirtschaft im weiteren Sinne beinhaltet Strategien, um Energie- und Materialkreisläufe zu schließen. Das Ziel ist es, möglichst alle bereits eingesetzten Materialien möglichst lange in einem geschlossenen Kreislauf zu führen (siehe Circular Economy). Eine Kreislaufwirtschaft im Sinne der deutschen Abfallwirtschaft zielt auf die Schonung der natürlichen Ressourcen ab und stellt den Schutz von Mensch und Umwelt bei der Erzeugung und Bewirtschaftung von Abfällen sicher (Quelle: UBA, Link, Quelle: Kreislaufwirtschaftsgesetz, Link).

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