Leichtbau mit hochlegierten Stählen in der Fahrzeugentwicklung

Fertigungstechnik
Produktentwicklung

Trotz verfügbarer leichterer Materialalternativen wie Aluminium oder Faserverbundstoffen wird im Automobilbau weiterhin auf Stahl als Material für den Karosseriebau gesetzt. Der Energieaufwand zur Herstellung, die Materialkosten sowie die Recyclingfähigkeit von Stahl sind insgesamt als vorteilhaft im Vergleich zu anderen für den Karosseriebau gängigen Materialien einzuschätzen. Um den Nachteil des größeren Gewichts zu umgehen, werden hochlegierte Stähle mit hoher Festigkeit verwendet. Hierdurch ist es möglich, die Stahlbauteile mit dünnen Wandstärken zu versehen und dennoch den hohen Sicherheitsanforderungen im Automobilbau gerecht zu werden. Daher stellt Stahl in der Fahrzeugentwicklung einen guten Kompromiss aus Leichtbauprinzipien und Ressourcenaufwand in der Herstellung und Wiederverwertung dar.

    Quelle(n):

  • Lemken, T.; Liedtke, C.; Bienge, K. und Salzer, C. (2008): Stahl-ein Werkstoff mit Innovationspotenzial [online]. Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH [abgerufen am: 14.11.2018], verfügbar unter: nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:wup4-opus-30099, S. 14 f.

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