Berücksichtigung von Ressourceneffizienzaspekten und Modulare Bauweise bei der Anpassungsentwicklung

Abfall- und Abwassertechnik
Produktentwicklung

Die Aqseptence Group GmbH stellt Ausrüstungen zur mechanischen Wasseraufbereitung her (z. B. für Kraftwerke oder Kläranlagen). Im Zuge der Modernisierung seiner Anlagen hat sich das Unternehmen für ein Redesign der Antriebsbaugruppe eines Schalengreiferrechens unter Gesichtspunkten der Ressourceneffizienz entschieden. Ziel war es hierbei, einerseits Edelstahl einzusparen sowie die Langlebigkeit und Montage-/Wartungsfreundlichkeit der Anlage zu verbessern. Diese Ziele wurden durch einen interessanten Mix aus Maßnahmen umgesetzt. Mittels Anpassung der Geometrie und Materialsubstitution bei einigen Bauteilen durch Kunststoffe konnten pro Antriebseinheit mehr als 450 Kg Edelstahl eingespart werden. Der Kunststoff hilft zusätzlich dabei, vorzeitige Abnutzungserscheinungen der Maschine durch Korrosion zu verhindern, und erhöht so die Langlebigkeit. Letztlich wurde mit einer modularen Bauweise dafür gesorgt, dass die Anlagen besser gewartet, transportiert und montiert werden können.

    Quelle(n):

  • Schmidt, M.; Haubach, C.; Preiß, M.; Spieth, H.und Bauer, J., Hg. (2018): 100 Betriebe für Ressourceneffizienz - Band 2 - Praxisbeispiele und Erfolgsfaktoren [online]Springer-Verlag, Berlin, Heidelberg, verfügbar unter: ​dx.doi.org​/​10.1007/​978-​3-​662-​56712-​8, ISBN 978-3-662-56712-8, S. 188 ff.

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