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Ressourceneffizienz wichtig für Energiewende: Bundesumweltminister und EU-Umweltkommissar im VDI ZRE

14. November 2012 | Quelle: Fraunhofer Institut IZM, Fachmedium Elektronik VDI ZRE

Altmaier hob das technische Innovations- und Modernisierungspotential hervor, das eine systematische Steigerung eines effizienten Ressourcenverbrauchs für den Produktionsstandort Deutschland bedeutet. Gleichzeitig lobte er die Fortschritte, die in den letzten Jahren auf diesem Gebiet erreicht worden sind: „In Deutschland ist die Rohstoffproduktivität seit den frühen 90er Jahren um fast 50 Prozent gestiegen.“

EU-Kommissar Poto?nik stellte die Führungsrolle Deutschlands in punkto Ressourceneffizienz heraus. Durch die Verknüpfung dieses Themas mit Wettbewerbsfähigkeit und Innovation sei aus einem Umweltthema ein Wirtschaftsthema geworden, stellte der Kommissar fest. Dies belege allein schon die Kooperation des Bundesumweltministeriums mit dem VDI.

Braun adressierte drei konkrete Forderungen an die Politik: Um den effizienten Verbrauch von Rohstoffen in den Betrieben voranzutreiben, solle Ressourceneffizienz im öffentlichen Beschaffungswesen, bei der Standardisierung und den öffentlichen Beratungsangeboten für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stärker berücksichtigt werden. KMU könnten oftmals aus eigenen Mitteln das nötige Know-how zur Steigerung ihrer Rohstoffproduktivität gar nicht aufbringen und seien demnach auf externe Expertise angewiesen.

„Unsere Arbeit und die Herausforderungen, denen wir künftig gegenüberstehen, wurden vom Minister und dem EU-Kommissar hervorragend erkannt“, zog Sascha Hermann, Geschäftsführer des VDI ZRE, im Anschluss an die Veranstaltung Resümee. „Der Aufbau eines entsprechenden europäischen Netzwerks wäre der logische nächste Schritt.“

 

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